Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 124 cc
- Leistung
- 15.0 ch @ 9250 tr/min (11.0 kW)
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12 : 1
- Bohrung × Hub
- 58 x 47 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
Fahrwerk
- Rahmen
- double poutre périmétrique en alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 40 mm, déb : 110 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Vorderreifendruck
- 1.90 bar
- Hinterreifen
- 130/70-17
- Hinterreifendruck
- 2.00 bar
Abmessungen
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Trockengewicht
- 120.00 kg
- Neupreis
- 4 099 €
Übersicht
Neunzehn Weltmeistertitel in der GP 125 – das schafft einen Ruf, den nur wenige Marken beanspruchen können. Derbi trug diese Bilanz wie ein Wappen, und als es an der Zeit war, auf den den neuen Vorschriften entsprechenden Viertaktmotor umzusteigen, wählten die Spanier nicht den einfachen Weg. Sie wählten den Pomp.

Der Einzylinder mit 124 cm³ dreht bis 9250 Umdrehungen pro Minute und leistet die vorgeschriebenen 15 Pferdestärken. Soweit das Ergebnis mit Honda, Yamaha oder KTM übereinstimmt: Alle spielen jetzt im selben Spiel. Der Viertaktmotor hat seine eigenen Vorzüge, einen moderaten Verbrauch, kontrollierte Emissionen, eine diskretere Geräuschkulisse im stehenden Verkehr, aber man muss die nervösen Beschleunigungen des Zweitakters hinter sich lassen. Die GPR erreicht 130 km/h auf einer guten Geraden, bei Gegenwind. Das ist ehrlich für den A1-Führerschein, aber nicht spektakulär.
Wo Derbi ein deutlich anderes Programm spielt, ist beim Packaging. Während die CBR 125 und die YZF-R 125 mit einer klassischen Teleskopgabel ausgestattet sind, setzt die GPR auf eine 40 mm starke Upside-Down-Gabel. Um einen Vergleichspunkt zu geben, ist das ungefähr das gleiche Kaliber wie das erste serienmäßige R1. In Kombination mit einem radialen Bremssattel, der eine 300-mm-Scheibe vorne ergreift, zeigt das Fahrwerk Ansprüche, die die Kategorie bei weitem übersteigen. Ein Perimeter-Rohrrahmen aus Aluminium und ein asymmetrischer Schwingarm aus derselben Legierung vervollständigen ein eindeutig rennenorientiertes Bild. Der hintere Stoßdämpfer, der direkt am Schwingarm ohne Umlenkhebel befestigt ist, opfert etwas Progression für ein direkteres Gefühl. Auf kurvenreichen Straßen ist das zu spüren.
Mit 120 kg Trockengewicht und 4099 Euro im Katalog richtet sich die GPR an junge Führerscheinbesitzer, die ein echtes Sportmotorrad und kein verkleidetes Rollerfahrzeug wollen. Das digitale Armaturenbrett bestätigt diese Ambition: Bargraph-Drehzahlmesser, Stoppuhr, Schaltsignal, maximale Geschwindigkeit im Gedächtnis. Es fehlt nur ein Kraftstoffanzeige für den 14-Liter-Tank, was angesichts einer ansonsten so sorgfältig ausgearbeiteten Maschine ein schwer verständliches Versäumnis ist. Die äußere Linie folgt dem gleichen Leitfaden: zentraler Lufteinlass im Gabelschaft, Auspuff unter dem Sitz, LED-Rücklichter, schlanke Blinker. Das Gesamtbild ist angespannt, stimmig, ohne unnötigen Schnörkel.
Das Ergebnis ist klar. Die GPR 125-Version 2013 ist wahrscheinlich das am besten ausgestattete 125er-Sportmotorrad seiner Generation in Bezug auf Fahrwerk und Ausstattung. Sie übertrifft ihre japanischen Rivalen in fast allen sichtbaren technischen Punkten. Die Einschränkung kommt vom Motor, der wie die Konkurrenz gedrosselt ist, und von einem Markenimage von Derbi, das in Frankreich weniger etabliert ist als die japanischen Großserienmotoren. Für einen jungen Piloten, der schnell fahren lernen möchte, ohne sich mit einem unterdimensionierten Motor herumschlagen zu müssen, ist das ein gewichtiger Vorteil.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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