Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 124 cc
- Leistung
- 15.0 ch @ 10500 tr/min (11.0 kW)
- Drehmoment
- 11.8 Nm @ 8400 tr/min
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12 : 1
- Bohrung × Hub
- 56.5 x 49.5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 35 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 100 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifendruck
- 2.00 bar
Abmessungen
- Tankinhalt
- 15.00 L
- Trockengewicht
- 162.00 kg
- Neupreis
- 3 499 €
Übersicht
Motorrad: Daelim 125 ROADSPORT R (2010)

Wenn eine koreanische Marke beschließt, in der Kategorie der 125er Sportmotorräder zu spielen, muss sie gute Argumente vorweisen können. Daelim hat es mit dieser Roadsport R nicht halbherzig angegangen: durchdachtes Vollverkleidung, scharfe Frontoptik, zentrale Lufteinlass, die an Supersportmodelle mit großem Hubraum erinnert. Man denkt an eine CBR 600 RR von vorne betrachtet oder an die alten Derbi GPR-Modelle der Rennjahre. Das Design funktioniert, und die Verwandtschaft mit dem Roadster Roadwin, dessen Fahrgestell sie teilt, fällt auf den ersten Blick nicht sofort ins Auge.
Unter der Sportmotorrad-Verkleidung leistet das Stahl-Gitterrohrrahmen seine Arbeit. Die 35-mm-Teleskopgabel arbeitet mit 130 mm Federweg, der Monodämpfer hinten mit 100 mm. Die Federung zeigt sich ernsthafter als beim Roadster-Modell, was in diesem Segment zählt, in dem das Fahrverhalten auf der Straße Vorrang vor den technischen Daten hat. Im Gegensatz dazu wirkt die Vorderradbremse mit Einzelbremsenscheibe, als wäre sie für ein leichteres Motorrad dimensioniert, obwohl die Roadsport R ein Trockengewicht von 162 kg aufweist. Das ist kein Gewicht, das lügt, und das merkt man bei starker Verzögerung. Für ein Sportmotorrad, das diese Positionierung beansprucht, ist dies der Schwachpunkt, den man am meisten bedauert, besonders wenn der Motor dazu animiert, mit den Drehzahlen zu spielen.
Denn der Motor ist eine angenehme Überraschung. Nichts mit dem Einszylinder des Roadsters: hier hat Daelim einen modernen, wassergekühlten Viertaktmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen, vier Ventilen pro Zylinder und Ausgleichswelle entwickelt. Der kurze Bohrungsdurchmesser von 56,5 mm bei einem Hub von 49,5 mm, alles komprimiert mit einem Verdichtungsverhältnis von 12:1. Die 15 PS kommen bei 10.500 U/min an und das Drehmoment von 11,8 Nm erreicht sein Maximum bei 8.400 U/min. Das Profil ist eindeutig das eines Motors, der für hohe Drehzahlen ausgelegt ist: Unterhalb von 7.000 U/min bewegt sich die Roadsport R vorwärts, überzeugt aber nicht. Jenseits dieser Schwelle erwacht die Mechanik zum Leben und das gut abgestufte Fünfganggetriebe hilft, das Leistungsspektrum aufrechtzuerhalten. Das Ergebnis auf der Straße: ein 125 km/h wird ohne Drama erreicht, was für 162 kg auf der Waage ehrlicherweise zu bezeichnen ist.

Das Armaturenbrett verdient eine besondere Erwähnung. In einem Segment, in dem viele sich mit einfachen analogen Anzeigen zufrieden gaben, bietet Daelim eine digitale Anzeige für die Geschwindigkeit, ein gut lesbares Drehzahlmesser, die Motortemperatur, die Benzinanzeige in Segmenten und eine Uhr mit Tageskilometerzähler. Der optionale Mittelseitenständer, der auf Sportmotorrädern zu einem seltenen Gut geworden ist, ist ebenfalls in der Liste enthalten. Das sind Details, die alltäglichen Nutzern gefallen und die Vielseitigkeit des Geräts verstärken. Die Blende bietet einen akzeptablen Schutz für den Pendler, der Kilometerkette fährt, obwohl niemand von ihr verlangen würde, dass sie einen echten GT-Verkleidung ersetzt.
Zu 3.499 Euro positioniert sich die Roadsport R über der Honda CBR 125, ihrer natürlichen Rivalin. Die Japanerin profitiert von einem soliden Netz, einem Ruf, der auf jahrelanger Präsenz beruht und einem geringen Gewicht. Ihr gegenüber setzt Daelim auf ein großzügiges Format und eine umfassendere Serienausstattung. Die Yamaha YZF-R 125, eine weitere Referenz in diesem Segment, hat einen noch höheren Preis. Dazwischen nimmt die Koreanerin eine ehrliche Position als Herausforderer ein, vorausgesetzt, man akzeptiert, dass das After-Sales-Netzwerk weniger entwickelt ist. Die Zielgruppe, junge Fahrer mit A1-Führerschein oder Rückkehr zum Motorradfahren nach einer langen Pause, wird hier eine ansprechende und ausreichend ausgereifte Maschine finden, um ohne Frustrationen voranzukommen. Abgesehen vom Bremsen hat Daelim eine kohärente Kopie geliefert.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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