Schlüsselleistung
Technische Daten
- Rahmen
- treillis en tube d'acier relié à des éléments de fonderie → treillis en tube d\'acier relié à des éléments de fonderie
- Neupreis
- 13 495 € → 12 660 €
Motor
- Hubraum
- 1130 cc
- Leistung
- 125.0 ch @ 9000 tr/min (91.9 kW)
- Drehmoment
- 111.8 Nm @ 6750 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.9:1
- Bohrung × Hub
- 88 x 62 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- treillis en tube d\'acier relié à des éléments de fonderie
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- fourche téléhydraulique inversée Ø 50 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 115 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.30 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 810.00 mm
- Tankinhalt
- 20.50 L
- Gewicht
- 240.00 kg
- Trockengewicht
- 205.00 kg
- Neupreis
- 12 660 €
Übersicht
Motorrad: Benelli 1130 TRE-K (2008)

Als Benelli beschloss, den Dreizylinder der TNT auf ein hochgelegtes Chassis zu setzen, wirkte die Idee wie eine Provokation. Weder echtes Trail-Motorrad, noch Supermotard, noch Roadster, die TRE-K 1130 von 2008 erfindet ihre eigene Kategorie, irgendwo zwischen Bühnenbestie und Katalog-UFO. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das gleichermaßen verwirrt wie fasziniert, und es verdient ernsthafte Aufmerksamkeit.
Visuell setzt sich die TRE-K ohne Kompromisse durch. Der geformte Tank, das Gitterrohrrahmen aus Stahl, verstärkt durch Gussteile, der rohrförmige Schwingarm – all das bildet eine stimmige, fast aggressive Einheit, die aus jedem Blickwinkel Eindruck macht. Der 810 mm hohe Sattel scheint in der Praxis noch höher, was Fahrer mit geringer Größe von vornherein ausschließt. Die 205 kg Trockengewicht lassen sich in Bewegung gut handhaben, die Maschine ist wendiger, als sie im Stand vermuten lässt, aber man muss mit 240 kg fahrfertig und einer Höhe leben, die bei langsamen Manövern einen gewissen Respekt erfordert.

Was von den ersten Minuten an auffällt, ist der Motor. Der 1130 cm³-Dreizylinder leistet 125 PS bei 9000 U/min und ein Drehmoment von 111,8 Nm bei 6750 U/min, Zahlen, die man sofort in seinen Handgelenken spürt. Im Vergleich zur ursprünglichen TNT-Version wurde der Motor leicht überarbeitet, um das Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich zu erhöhen, und der Effekt ist auf der offenen Straße beeindruckend. Die Klangfarbe ist rau, mechanisch, fast cholerisch, im Gegensatz zum sanften Gesang eines japanischen Vierzylinders. Das Sechsganggetriebe schaltet präzise, und die beiden verfügbaren Einspritzkennlinien bieten eine theoretisch interessante Modulation, auch wenn der Unterschied zwischen den beiden Modi in der Praxis subtil bleibt. Es gibt einige Ruckler beim Gasgeben, ein Zeichen dafür, dass die elektronische Steuerung verfeinert werden könnte.

Die Bremsen sind kraftvoll, die beiden 320-mm-Scheiben vorne mit Vierkolben-Sätteln bringen die Maschine ohne Diskussion zum Stehen, aber die Bissigkeit fehlt für ein Motorrad mit diesem Temperament. Hinten blockiert der 240-mm-Scheibenbremsen das Rad etwas zu schnell, obwohl das Motorrad auch in solchen Situationen gut kontrollierbar bleibt. Die serienmäßigen Reifen mit Mixed-Profil für Straße und Feld sind der wahre Schwachpunkt der TRE-K im sportlichen Einsatz. Einige leichte Ausrutschern in Kurven reichen aus, um schnell in einen geeigneten Sportreifen für die 125 PS zu investieren. Die Federung, eine 50-mm-Telegabel mit 120 mm Federweg und ein einzelner 115-mm-Stoßdämpfer hinten, sind für ein Trail-Motorrad relativ hart, dämpfen aber die Unebenheiten des Alltags gut.
Die Ergonomie hingegen offenbart einige typisch italienische Schwächen. Den Leerlauf zu finden, erfordert Geduld und einen geübten Fuß. Die Seitenständer ist lästig zu greifen. Die dreieckigen Rückspiegel sind schön, aber ihr Sichtfeld ist lächerlich. Und einige Karosserieteile vibrieren bei Beschleunigung auf beunruhigende Weise, was auf ein Motorrad für 12.660 Euro einen Fleck macht. Das ist nicht unbedingt ein Ausschlussgrund, aber es ist schade an einem Gerät, das ansonsten eine gewisse Sorgfalt in seiner strukturellen Konstruktion zeigt. Die TRE-K ist eindeutig kein Grand-Touring-Motorrad, im Gegensatz zu einem Yamaha TDM oder einem Honda Varadero, die den gleichen offensichtlichen Bereich ansprechen. Sie richtet sich an diejenigen, die den rohen Charakter der TNT in einem etwas zivilisierteren, vielseitigeren Format wünschen, ohne jemals diese Nervosität zu verlieren, die jede Fahrt stimulierend macht. Für Liebhaber von ausgesprochenen mechanischen Empfindungen ist dies ein aufrichtiges Angebot. Für Reisende, die Komfort und Praktikabilität suchen, ist es besser, anderswo zu suchen.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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