Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 143.0 ch @ 10000 tr/min (105.2 kW)
- Drehmoment
- 101.0 Nm @ 8000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 60°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.8:1
- Bohrung × Hub
- 97 x 67,5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 57 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- double poutre en alliage alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Öhlins Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 133 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 190/50-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 810.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Trockengewicht
- 189.00 kg
- Neupreis
- 13 999 €
Übersicht
Zwei Jahre. So lange hat es Noale gebraucht, um zu entscheiden, dass die RSV-R mehr verdient als eine rein kosmetische Auffrischung. Zwei Saisons des Feinschliffs, des Herausholens von Zehnteln auf der Rennstrecke, und nun zeigt sich die Version 2006 mit einer täuschenden Zurückhaltung hinter ihrer überarbeiteten Verkleidung. Auf den ersten Blick könnte man fast daran vorbeigehen. Fast.

Was sofort ins Auge fällt, ist diese goldene Gabel. Kein billiges Gold: eine Öhlins mit 43 mm, titannitridbeschichtet, in ihren Grundzügen identisch mit der dem Factory-Modell vorbehaltenen Version. Aprilia hat auch den Lenkkopfwinkel korrigiert, nun auf 25°, um die Geradlinigkeit zu verbessern, ohne die Kurvengelenkigkeit zu opfern. Bei einer Maschine von 189 kg Trockengewicht zählt jeder Grad. Das Vorderrad dieser RSV-R atmet chirurgische Präzision, mit einem hinteren Mono-Federbein, das auf 133 mm Federweg kalibriert ist und in perfekter Harmonie mit dem Gesamtwerk arbeitet.
Unter der Verkleidung hat auch der V-Zweizylinder mit 60° in einem Magnesiumgehäuse besondere Pflege erfahren. Die Ingenieure haben die Auslassventile vergrößert, von 31 auf 33 mm Durchmesser, den Einlass optimiert und die elektronische Steuerung Siemens anvertraut. Das Ergebnis: 143 PS bei 10.000 U/min und 101 Nm Drehmoment bei 8.000 U/min, fünf PS mehr als die Vorgängerversion. Mit einem Verdichtungsverhältnis von 11,8:1 und einer Bohrung von 97 mm bei einem Hub von 67,5 mm setzt der Motor klar auf hohe Drehzahlen. Das Sechsganggetriebe absorbiert diese Übergänge mit einer Direktheit, die sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke überzeugt. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ist kein phantasiertes Marketingargument.
Auch die äußere Hülle hat sich weiterentwickelt. Die Verkleidung gewinnt an thermischer und aerodynamischer Effizienz, die doppelt gewölbte Windschutzscheibe verbessert die Luftdurchdringung und schützt den Fahrer besser, und das erhöhte Heck mit LED-Rücklicht unterstreicht das aggressive Profil der Maschine. Das ist keine stilistische Revolution, sondern eine kohärente Optimierung, die der Funktion vor dem Spektakel dient.
Zu 13.999 Euro positioniert sich die RSV-R 2006 gegenüber einer Ducati 999, die ihr keine Verschnaufpause lässt. Die beiden italienischen Marken liefern sich eine Ego-Schlacht ebenso wie einen Zeitenkampf, und jedes Update der einen zwingt die andere zur Antwort. Die RSV-R antwortet hier mit soliden Argumenten: ein Sattel auf 810 mm, der einem Fahrer mittlerer Größe entgegenkommt, ein 18-Liter-Tank, der für eine reinrassige Sportlerin akzeptabel ist, und vor allem dieser V60, der einen Klang und ein Temperament entwickelt, das in der Kategorie seinesgleichen sucht. Dieses Motorrad ist nicht für den Anfänger bestimmt, der sein erstes großes Hubraummodell sucht; es richtet sich an den erfahrenen Fahrer, der seine Grenzen kennt und sie verschieben will, am besten mit einem Integralhelm und zugelassenen Knieschützern.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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