Schlüsselleistung

52 ch
Leistung
🔧
744 cc
Hubraum
⚖️
209 kg
Gewicht
🏎️
170 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
770 mm
Sitzhöhe
21.0 L
Tankinhalt
💰
10 500 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
744 cc
Leistung
52.0 ch @ 6200 tr/min (38.2 kW)
Drehmoment
60.8 Nm @ 4900 tr/min
Motortyp
Bicylindre en L à 90°, 4 temps
Kühlung
par air
Verdichtungsverhältnis
10.2 : 1
Bohrung × Hub
80 x 74 mm
Ventile/Zylinder
2
Kraftstoffsystem
Injection

Fahrwerk

Rahmen
double berceau tubulaire en acier
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Cardan
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique Ø 40 mm, déb : 130 mm
Hinterradaufhängung
2 amortisseurs latéraux, déb : 93 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 1 disque Ø 320 mm, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 260 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
100/90-18
Hinterreifen
130/80-17

Abmessungen

Sitzhöhe
770.00 mm
Tankinhalt
21.00 L
Gewicht
209.00 kg
Trockengewicht
189.00 kg
Neupreis
10 500 €

Übersicht

Zehn Jahre. So lange hat die V7 Racer gebraucht, um sich als Selbstverständlichkeit in der Motorradlandschaft zu etablieren – eine jener Maschinen, die man auf den ersten Blick erkennt und deren Kauf man Außenstehenden nicht rechtfertigen muss. Das Jubiläum verdiente eine sorgfältige Behandlung, und Mandello del Lario antwortete mit dieser Gedenkausgabe, die daran erinnert, warum die transalpine Café Racer seit ihrer Geburt die Gemüter bewegt.

Moto Guzzi 750 V7 III Racer 10th Anniversary

Was sofort ins Auge fällt, ist die Rückkehr des Chroms. Die vergangenen Jahre hatten gesehen, wie sich Schwarz auf den Auspuffen, dem Motor und den Karosserieteilen ausbreitete, als würde die Maschine versuchen, sich zu verbergen. Selbst der Tank hatte sich unter einem matten Schleier gezähmt. Diese 10th Anniversary dreht den Trend um: Die Flanken glänzen wieder, die Zahl 7 erscheint erneut auf der Karosserie, und die altmodische Cockpitverkleidung krönt das Ensemble mit einem entschlossen sportlichen Auftritt – auch wenn ihre Schutzwirkung strikt auf Nase und Instrumente beschränkt bleibt. Bei einer Maschine, deren Stil der eigentliche Daseinszweck ist, zählen solche Details ebenso viel wie das Datenblatt. Die an den Lenkerenden versetzten Spiegel, die roten Ziernähte auf der Sitzbank, das gekürzte Hinterradschutzblech, die Full-LED-Scheinwerfer: Jede Ergänzung geht in dieselbe Richtung – die eines sorgfältig durchdachten visuellen Gesamtkonzepts.

Unter der Verkleidung dreht der 744 cm³ große 90-Grad-V-Zweizylinder weiterhin in seinem ruhigen Rhythmus. 52 PS bei 6200 U/min, 60,8 Nm bereits ab 4900 U/min, Kardanantrieb am Ausgang des Sechsgang-Getriebes: mechanisch nichts Neues, und das ist so gewollt. Dieser Motor ist nicht dazu da, Rekorde zu brechen, sondern Charakter zu verleihen, Vibrationen an die Handgelenke weiterzugeben und bei jeder roten Ampel daran zu erinnern, dass man auf etwas Lebendigem sitzt. Im Vergleich zu einer Royal Enfield Continental GT 650 oder einer Triumph Street Twin spielt die Guzzi eine andere Melodie – eine ältere, eine italienischere. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h verortet die Maschine klar im urbanen Bereich und auf ruhigen Landstraßen, nicht auf der Rennstrecke.

Die 209 kg Vollgewicht und die Sitzhöhe von 770 mm machen sie einem breiten Publikum zugänglich, einschließlich Fahrern kleinerer Statur. Der 21-Liter-Tank verspricht eine komfortable Reichweite. An diesen Punkten gibt es nichts auszusetzen. Doch eine Entscheidung gibt Rätsel auf: das Verschwinden der Öhlins-Stoßdämpfer, die frühere Ausgaben ausgestattet hatten. Bei einer Kleinserie, die für 10.500 Euro verkauft wird, das Premiumfederelement gegen eine Serienbestückung auszutauschen, ist eine schwer zu verteidigende Abwägung. Jubiläumsausgaben folgen gemeinhin der umgekehrten Logik und häufen hochwertige Komponenten auf, um den Preis zu rechtfertigen. Die Dunlop Arrowmax Streetsmart-Bereifung bleibt ordentlich, doch der Wegfall der Öhlins hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

Moto Guzzi 750 V7 III Racer 10th Anniversary

Diese V7 III Racer 10th Anniversary richtet sich in erster Linie an Café-Racer-Liebhaber, die ein Objekt mit echter Geschichte dahinter suchen, eine unter tausend erkennbare Mechanik und eine sorgfältig ausgearbeitete Chromoptik. Es ist kein Motorrad für jene, die brutale Leistung wollen, sondern für jene, die die Stimmigkeit eines Stils und das Erbe einer Marke schätzen, die seit 1921 Motorräder baut. Der Kompromiss bei den Stoßdämpfern bleibt eine echte Enttäuschung, doch das Gesamtbild ist verführerisch für denjenigen, der seine Bedingungen akzeptiert.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS

Praktische Infos

  • Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
  • La moto est accessible aux permis : A, A2

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.25 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.29 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
69.0 ch/L
In der Kategorie Classic · Hubraum 372-1488cc (1991 verglichene Motorräder)
Leistung 51 ch Top 46%
24 ch Median 50 ch 106 ch
Gewicht 209 kg Leichter als 58%
171 kg Median 215 kg 345 kg
L/G-Verhältnis 0.25 ch/kg Top 52%
0.10 Median 0.25 0.49 ch/kg

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