Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1050 cc
- Leistung
- 125.0 ch @ 9400 tr/min (91.9 kW)
- Drehmoment
- 104.0 Nm @ 4300 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Bohrung × Hub
- 79 x 71.4 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 140 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 150 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 255 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 830.00 mm
- Tankinhalt
- 20.00 L
- Gewicht
- 235.00 kg
- Neupreis
- 12 990 €
Übersicht
Als Triumph beschloss, seinen Tiger auf 1050 cm³ aufzubohren, veränderte sich der Charakter der Maschine grundlegend. Weg mit dem etwas lauen Allround-Reiseenduro, willkommen beim als Abenteurer verkleideten Roadster. Das Problem dabei: Dieses sportliche Temperament sorgte für Unbehagen im restlichen Sortiment – eingeklemmt zwischen einem Explorer 1200, der die Rolle des Langstrecken-GT voll ausfüllte, und einer Trophy, die sich die Lorbeeren als Tourer sicherte. Die Version Sport löst diese Ambiguität direkt: Sie bekennt sich offen zu ihren muskulösen Neigungen und hört auf, so zu tun als ob.

Optisch bleibt die Gesamtsilhouette erkennbar, doch die Details verändern das Erscheinungsbild. Die Verkleidungsflanken wirken straffer, die neu gestaltete Gabelbrücke beherbergt schmalere Optiken, und das Heck wurde sorgfältig überarbeitet. Das eigentliche Stilmerkmal, das diese Maschine auf den ersten Blick auszeichnet, ist der Einarmschwinge. Sie präsentiert das Hinterrad mit selbstbewusster Arroganz, wo der konventionelle Schwinge noch verhalten wirkte. Dazu dreieckige Blinker, gefräste Fußrasten, gezielt eingesetzte Aluminium-Akzente und rote Ziernähte auf der Sitzbank – und schon erhält man eine Maschine, deren visuelle Identität endlich ihren dynamischen Ansprüchen gerecht wird.
Unter der Verkleidung bleibt der Dreizylinder mit 1050 cm³ an Bord, wurde jedoch gründlich überarbeitet. Zehn zusätzliche PS bringen die Leistung auf 125 PS bei 9400 U/min, das Drehmoment steigt auf 104 Nm bereits bei 4300 U/min, und ein zusätzlicher Zahn am Kettenrad verkürzt die Übersetzung für spritzigere Zwischenbeschleunigungen. Das Sechsganggetriebe wurde für mehr Schaltkomfort verfeinert, und Triumph gibt einen Kraftstoffverbrauchsrückgang von 7 % an. Die Bremsanlage entspricht dem allgemeinen Anspruchsniveau: zwei 320-mm-Scheiben, gefasst von radialen Vierkolben-Bremssätteln vorne, neueste ABS-Generation, Stahlflex-Leitungen. Hier gibt es nichts zu beanstanden.
Was diese Sport-Version wirklich von den Vorgängerversionen unterscheidet, ist nicht allein die Leistung oder die Einarmschwinge. Die Geometrie wurde überarbeitet: leicht versteifter Lenkkopfwinkel, um wenige Millimeter verlängerter Radstand, abgesenkter Lenker. Das erwartete Ergebnis ist eine präzisere Lenkung, ohne dass die Hochgeschwindigkeitsstabilität geopfert wird – ein heikles Gleichgewicht, das nur wenige Maschinen in dieser Kategorie vollständig erreichen. Die Fahrberichte zur Triumph 1050 Tiger Sport 2016 und den Folgejahrgängen bestätigen im Allgemeinen den Eindruck einer Maschine, die rund läuft, ohne übermäßige Nervosität. Die neu gestaltete Sitzbank, vorne schmaler und um 5 mm abgesenkt auf 830 mm, verbessert die Handhabbarkeit im Stadtverkehr und bietet dem Sozius gleichzeitig eine weiter zurückversetzte und besser geschützte Position.
Zu 12990 Euro positioniert sich der Triumph 1050 Tiger Sport Preis im Wettbewerb mit der Yamaha MT-09 Tracer und der Kawasaki Versys 1000, zwei soliden Referenzen im mittleren Sport-Touring-Segment. Auf dem Triumph 1050 Tiger Sport Gebrauchtmarkt weisen die Exemplare von 2016 bis 2019 eine ordentliche Zuverlässigkeitsbilanz auf, hat sich dieser englische Dreizylinder doch über mehrere Generationen bewährt. Mit 235 kg vollgetankt, einem 20-Liter-Tank und einem Heckrahmen, der mit echten Reisekoffern kompatibel ist, verleugnet die Maschine ihre Tourer-Wurzeln nicht. Sie lebt sie schlicht mit deutlich mehr Elan als ihre Vorgängerinnen – und genau das war es, was ihr Publikum gesucht hat.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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