Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1050 cc
- Leistung
- 140.0 ch @ 9500 tr/min (103.0 kW)
- Drehmoment
- 111.8 Nm @ 7850 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12:1
- Bohrung × Hub
- 79 x 71.4 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- aluminium à deux longerons
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche inversée Showa Ø 43mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Amortisseur Showa, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 255 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.35 bar
- Hinterreifen
- 190/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 825.00 mm
- Tankinhalt
- 15.50 L
- Trockengewicht
- 192.00 kg
- Neupreis
- 12 100 €
Übersicht
Wenn Hinckley seine Krallen ausfährt, bleibt das nicht unbemerkt. Die Speed Triple 1050 S Version 2016 ist nicht aus einem bloßen Marketing-Makeover entstanden; sie ist das Ergebnis einer ernsthaften Überarbeitung, motiviert durch einen deutlich härter geworden Wettbewerb. Der Monster von Ducati, die Z1000 von Kawasaki, die GSX-S von Suzuki: alle haben ihr technisches Niveau so weit gesteigert, dass sie einst rein für Rennstrecken reservierte Maschinen herausfordern. Triumph konnte sich nicht erlauben, dass sich die Speed abgehängt fühlen lässt.

Das Aussehen des Biestes hat sich verändert. Die beiden ovalen Scheinwerfer sind umstritten, das ist sicher, und jeder wird entweder eine kohärente Weiterentwicklung oder einen fragwürdigen Schritt zur Seite sehen. Die seitlichen Verkleidungen sind neu gestaltet, die Rückspiegel sind an das Lenkerende verlegt, der zweiteilige Sitz erhält ein zweistufiges Profil, und die Blinker werden vollständig durch LEDs ersetzt. Was sich nicht ändert, ist das Wesentliche: der Einarm-Schwingarm, die Schalldämpfer unter dem Sitz in einer Konfiguration, die nicht mehr wirklich zeitgemäß ist, aber zur Identität der Maschine gehört, und diese stämmige, kompakte Silhouette, die offensichtlich ungeduldig ist. Bei 192 kg Trockengewicht steht die Speed solide auf ihren zwei Rädern, ohne jemals schwer zu wirken.
Die eigentliche Arbeit wurde unter der Verkleidung geleistet. Um den Euro 4-Normen zu entsprechen, ohne den Charakter des englischen Dreizylinders zu opfern, haben die Ingenieure nicht weniger als 104 Punkte an der Mechanik überarbeitet: Ansaugung, Zylinderkopf, Kurbelwelle, Kolben, Brennräume. Das Ergebnis spiegelt sich direkt in der technischen Datenblatt wider: 140 PS bei 9.500 U/min, 111,8 Nm ab 7.850 U/min. Was die Zahlen nicht ausdrücken, ist die Art und Weise, wie der Dreizylinder seine Leistung mit einer Kontinuität abgibt, die japanische Vierzylinder nicht haben. Kein Ruckeln, kein aggressiver Anstieg: ein flüssiger, samtiger Anstieg im unteren Drehzahlbereich, kraftvoll, sobald man 5.000 Umdrehungen überschreitet. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h wird ohnehin nie das richtige Kriterium sein, um diese Art von Maschine zu beurteilen.
Die Elektronik hat ihren Platz an Bord gefunden, und das ist eine gute Sache. Das Ride-by-Wire-System steuert fünf Einspritzkennlinien: Road, Rain, Sport, Track und ein vollständig anpassbarer Rider-Modus. Jeder Profil passt gleichzeitig die Gasannahme, den Eingriffsschwellenwert der Traktionskontrolle und der ABS an. Die beiden zuletzt genannten sind deaktivierbar für diejenigen, die es vorziehen, selbst zu steuern. Das Chassis behält den Perimeterrahmen aus Aluminium aus den Daytona 955, in Kombination mit einer Showa-Telegabel mit 43 mm und einem Hinterraddämpfer desselben Herstellers, vollständig einstellbar. Brembo-Bremssättel mit radialer Befestigung auf 320-mm-Scheiben vorne stellen eine Bremsleistung dar, die den 140 PS entspricht, die sie antreiben.
Für 12.100 Euro richtet sich die Speed Triple 1050 S klar an einen erfahrenen Fahrer, der sich mit einem 825-mm-Sitz und einer Maschine zurechtkommt, die ein Minimum an körperlicher Beteiligung erfordert, um sie auszunutzen. Dies ist kein Anfängermotorrad, noch eine vernünftige Wahl für den täglichen Weg; es ist ein Roadster für diejenigen, die Charakter ohne Verzicht auf Effizienz wollen. Der Wettbewerb hat sich verbessert, das ist unbestreitbar, aber die Speed behält diese besondere Persönlichkeit, die die Zahlen kaum wiedergeben können.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : L'ABS peut être désactivé de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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