Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 749 cc
- Leistung
- 106.0 ch @ 10000 tr/min (78.0 kW)
- Drehmoment
- 79.4 Nm @ 7500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.3 : 1
- Bohrung × Hub
- 72 x 46 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 135 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 815.00 mm
- Tankinhalt
- 17.50 L
- Gewicht
- 211.00 kg
- Neupreis
- 9 199 €
Übersicht
Dreizehn Weltmeistertitel in der Langstrecke, und Suzuki entscheidet sich, ein wenig von diesem Ruhm auf seinen Mittelklasse-Roadster zu streuen. Das ist das Prinzip der GSR 750 S.E.R.T Edition, Jahrgang 2013, eine auf 70 Exemplare limitierte Serie, die dem Team von Dominique Méliand Tribut zollt. Auf dem Papier ist die Idee verlockend. In der Praxis handelt es sich um einen klassischen GSR 750, der für den großen Auftritt herausgeputzt wurde, mit einigen Zubehörteilen als Dreingabe. Bleibt die Frage, ob der Eintrittspreis von 9 199 Euro gerechtfertigt ist.

Technisch findet man den Reihenvierzylinder mit 749 cc wieder, der seit seiner Einführung das Salz in der Suppe des GSR ausmacht. Die 106 PS bei 10 000 U/min und die 79,4 Nm Drehmoment bei 7 500 U/min haben sich um kein Jota verändert. Dieser Motor mit seiner Bohrung von 72 mm bei einem Hub von 46 mm und einem Verdichtungsverhältnis von 12,3:1 bleibt ein angenehmes Triebwerk, gut abgestuft über das Sechsganggetriebe, in der Lage, die Maschine auf bis zu 220 km/h zu treiben. Nicht genug, um einer Z800 oder einer Street Triple auf der Rennstrecke Sorgen zu bereiten, aber mehr als ausreichend, um mit Charakter über die Straße zu fegen. Der Stahlbrückenrahmen, die 43-mm-Upside-down-Gabel und das hintere Zentralfederbein bilden ein ehrliches Fahrwerk, ohne besondere Genialität. Die 211 kg fahrfertig liegen im Durchschnitt des Segments, und die Sitzhöhe von 815 mm wird den meisten Staturen keine Probleme bereiten.
Was diese S.E.R.T Edition vom Standard-GSR unterscheidet, ist vor allem die Dreifarbenlackierung in Blau-Weiß-Rot, die direkt an die Maschinen der Langstrecken-Weltmeisterschaft erinnert. Das Paket umfasst einen Yoshimura R-11-Auspuff aus Edelstahl mit Carbonkappe, eine dekorierte Soziusabdeckung, einen Motorspoiler, Felgenstreifen, einen Montageständer, Sturzpads und eine Schutzhülle. Das ist eine beachtliche Ausstattung, und der Yoshimura allein bringt einen echten Gewinn an Sound und Optik. Die Dekoration vereint Lackierung und Aufkleber auf dem Motorspoiler, den hinteren Verkleidungsteilen und der Soziusabdeckung. Das Gesamtbild ist durchaus gelungen, mit einer visuellen Stimmigkeit, die dem GSR ein Gesicht verleiht, das die Standardversion nie hatte.
Die Schwachstelle springt ins Auge, wenn man das Fahrwerk genauer betrachtet. Die Zweikolben-Bremssättel vorne auf 310-mm-Scheiben leisten das absolute Minimum. Bei einer Maschine, die eine Verwandtschaft mit dem Rennsport zur Schau trägt, hätte man radiale Bremssättel erwartet, allein schon um dem Image gerecht zu werden. Die hintere 240-mm-Scheibe mit Einkolbensattel vervollständigt eine korrekte, aber nicht mehr als das bietende Bremsanlage. Es ist die Art von Detail, die daran erinnert, dass unter dem Racing-Dekor der GSR ein vielseitiger Roadster bleibt und keine Rennwaffe. Im Vergleich zur Konkurrenz bot die Kawasaki Z800 eine bissigere Bremsanlage, und die Yamaha FZ8 spielte die Karte des Reisekomforts zu geringeren Kosten.
An wen richtet sich diese limitierte Edition? An die Fans des S.E.R.T, natürlich, und an jene, die einen zuverlässigen japanischen Roadster mit einem ästhetischen Mehrwert suchen. Der Aufpreis gegenüber dem GSR 750 in der Basisversion ist spürbar, aber die enthaltenen Zubehörteile decken einen Teil der Differenz ab, wenn man sie einzeln kaufen würde. Es ist eine Wahl aus Leidenschaft, nicht aus Kalkül. Die Maschine bleibt sowohl preislich als auch ergonomisch weitaus zugänglicher als die GSX-R 1000 Replica desselben Jahrgangs, die erfahrenen Piloten vorbehalten ist. Für einen Motorradfahrer, der einen temperamentvollen Vierzylinder, eine natürliche Sitzposition und einen kleinen Hauch von Wettbewerb im Alltag sucht, erfüllt diese GSR 750 S.E.R.T die Anforderungen. Ohne das Rezept zu revolutionieren, hatte Suzuki den guten Geschmack, die Produktion auf 70 Einheiten zu begrenzen und damit denjenigen, die den Schritt gewagt haben, eine gewisse Exklusivität zu garantieren.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en option
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
Bewertungen & Kommentare
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!