Schlüsselleistung
Technische Daten
- Hubraum
- 600 cc → 599 cc
- Leistung
- 78.0 ch @ 10500 tr/min (56.6 kW) → 78.0 ch @ 10500 tr/min (57.4 kW)
- Drehmoment
- 54.1 Nm @ 9500 tr/min → 58.8 Nm @ 9500 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke → 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Verdichtungsverhältnis
- 11.3:1 → 11.3 : 1
- Bohrung × Hub
- 62.6 x 48.7 mm (2.5 x 1.9 inches) → 62.6 x 48.7 mm
- Kraftstoffsystem
- Carburettor → —
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC) → —
- Getriebe
- 6-speed → boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chain (final drive) → Chaîne
- Vorderradbremse
- Double disc → Freinage 2 disques Ø 290 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Single disc → Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/60-17 → 120/60-17
- Hinterreifen
- 160/60-17 → 160/60-17
- Sitzhöhe
- 805.00 mm → 790.00 mm
- Radstand
- 1440.00 mm → —
- Bodenfreiheit
- 135.00 mm → —
- Länge
- 2060.00 mm → —
- Breite
- 770.00 mm → —
Motor
- Hubraum
- 599 cc
- Leistung
- 78.0 ch @ 10500 tr/min (57.4 kW)
- Drehmoment
- 58.8 Nm @ 9500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- combiné air / huile
- Verdichtungsverhältnis
- 11.3 : 1
- Bohrung × Hub
- 62.6 x 48.7 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 290 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/60-17
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 790.00 mm
- Tankinhalt
- 20.00 L
- Trockengewicht
- 204.00 kg
- Neupreis
- 5 899 €
Übersicht
Motorrad: Suzuki GSF 600 N Bandit (2000)

Erinnerst du dich an die Zeit, als ein Motorrad einfach gut sein musste? Keine Elektronik, keine Fahrmodi oder ein Design, das schreit. Die Suzuki Bandit 600 aus dem Jahr 2000, das ist es. Eine einfache, fast archaische Formel, und doch verdammt effektiv. Sie kam mit ihrem klassischen doppelten Rohrrahmen und dem alten Reihenvierzylinder, der von den GSX-R übernommen wurde, luft- und ölkühler, einem Block bewährten Know-hows. Suzuki gab ihm nur einen kleinen Kick und vier zusätzliche Pferdchen, was das Gesamtgewicht auf 78 PS bringt. Damals war es für unter 6000 Euro ein unschlagbares Angebot.
Was auch heute noch auffällt, ist ihre absolute Erreichbarkeit. Der Sitz in 79 cm Höhe ist einladend, das Trockengewicht von 204 kg lässt sich ohne Kampf beherrschen, und die Fahrposition ist aufrecht und natürlich. Es ist das Allround-Motorrad schlechthin, der ideale Roadster für einen Anfänger, der Vielseitigkeit ohne Ruinensorgen sucht, oder für einen erfahrenen Motorradfahrer, der eine schlichte, unkomplizierte Maschine sucht. Der Motor hat einen ausgeprägten Charakter. Unterhalb von 6000 Touren ist er etwas schläfrig, man muss ihn suchen. Aber sobald diese Schwelle überschritten ist, erwacht der Vierzylinder und liefert einen deutlichen, linearen Schub bis zur Drehzahlbegrenzung. Man muss ihn in die Drehzahlen bringen, das ist seine Philosophie. Die Höchstgeschwindigkeit, bei etwa 200 km/h, ist nicht sein Kampf, aber sie sorgt für kräftige Beschleunigungen und einen gewissen akustischen Genuss.
Aber diese Erreichbarkeit hat ihren Preis, und nicht nur auf dem Preisetikett. Die Bandit zeigt ihre Grenzen, sobald die Straße anspruchsvoller oder länger wird. Die eher straffe und einfache Federung hat auf schlechtem Untergrund Mühe, überträgt die Stöße ungefiltert. In Kurven fehlt es an Präzision und Rückmeldung, was sportliche Manöver entmutigt. Und auf der Autobahn macht sich das Fehlen eines Verkleidungsrahmens schmerzlich bemerkbar; über 120 km/h verwandelt sich der Fahrer in ein Segel, das gegen den Wind kämpft. Der harte Sitz erinnert schnell an seine Anwesenheit nach etwa 100 Kilometern. Die Scheibenbremsen erledigen ihren Job ohne außergewöhnlichen Biss, typisch für die damalige Zeit. Es ist eine Maschine, die für den Alltag und gemütliche Ausflüge konzipiert ist, nicht für die Rennstrecke oder Marathon-Roadtrips.
Ästhetisch nimmt sie ihre Rolle als traditioneller Roadster an. Runder Scheinwerfer, lackierter Rahmen, ein Hauch von Chrom hier und da, und dieser Motor, der gut sichtbar Charakter verleiht. Es ist schlicht, zeitlos und unglaublich personalisierbar. Das Armaturenbrett ist rein analog und kommt auf das Wesentliche. Und das ist vielleicht ihre ultimative Stärke: ihre mechanische Einfachheit macht sie unglaublich zuverlässig und wirtschaftlich in der Wartung. Die Inspektionen sind klassisch – Ölwechsel, Zündkerzen, Ventilspiel – die jeder gute Bastler selbst für ein paar Euro durchführen kann.
Ist die Bandit 600 aus dem Jahr 2000 also immer noch ein gutes Geschäft? Für einen Anfänger, der einen ersten, großen Hubraum sucht, der zahm, robust und kostengünstig im Kauf und in der Wartung ist, ja, ohne zu zögern. Sie vermittelt die Grundlagen ohne Gefahr. Für den anspruchsvollen Tourenfahrer oder Rennfahrer wird sie schnell frustrierend sein. Sie ist nicht die ausgefeilteste, bequemste oder aufregendste. Aber sie ist ehrlich, solide wie ein Fels, und verkörpert eine bestimmte Vorstellung von einfachem und direktem Motorradfahren. Ein Motorrad, das nicht betrügt, ist unbezahlbar.
Praktische Infos
- Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
- La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)
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