Schlüsselleistung

78 ch
Leistung
🔧
599 cc
Hubraum
🏎️
200 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
790 mm
Sitzhöhe
20.0 L
Tankinhalt
💰
5 899 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
599 cc
Leistung
78.0 ch @ 10500 tr/min (57.4 kW)
Drehmoment
58.8 Nm @ 9500 tr/min
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
combiné air / huile
Verdichtungsverhältnis
11.3 : 1
Bohrung × Hub
62.6 x 48.7 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT

Fahrwerk

Rahmen
Double berceau tubulaire en acier
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 130 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 130 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 290 mm, étrier 2 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
120/60-17
Vorderreifendruck
2.25 bar
Hinterreifen
160/60-17
Hinterreifendruck
2.50 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
790.00 mm
Tankinhalt
20.00 L
Trockengewicht
204.00 kg
Neupreis
5 899 €

Übersicht

Was erklärt, dass ein Motorrad Jahr für Jahr in den Top-Verkaufszahlen bleibt, ohne technische Revolution oder spektakuläre Marketingoffensive? Die Suzuki GSF 600 Bandit, Jahrgang 2003, liefert eine klare Antwort: Sie macht alles gut, ohne Angeberei, zu einem Preis, der noch genug übrig lässt für Tankfüllung und Ausrüstung. Für 5 899 Euro hat man hier eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse im Segment der mittelgroßen Roadster, eine Nische, in der auch die Yamaha FZ6 Fazer und die Kawasaki ZR-7 ihr Glück versuchen, ohne die Suzuki jemals wirklich von ihrem Thron zu stoßen.

Suzuki GSF 600 Bandit N et S

Unter dem Stahlrohr-Doppelschleifenrahmen steckt der bekannte luftölgekühlte Reihenvierzylinder mit 599 cc, übernommen von den früheren GSX-R. Ein solider, bewährter Motor, der 78 PS bei 10 500 U/min und 58,8 Nm Drehmoment bei 9 500 U/min leistet. Auf dem Papier nichts Spektakuläres. Auf der Straße sieht das anders aus. Unter 6 000 U/min zeigt sich der Motor etwas träge, fast zahm. Oberhalb dieser Schwelle erwacht der Vierzylinder deutlich und zieht mit Überzeugung bis in den roten Bereich. Dieser Zweiphasen-Charakter gefällt Anfängern ebenso wie erfahreneren Motorradfahrern, die eine vielseitige Maschine für den Alltag suchen. Das Verdichtungsverhältnis von 11,3:1 und die vier Ventile pro Zylinder garantieren eine ordentliche Leistungsausbeute für die damalige Zeit, auch wenn Suzuki das leichte Leistungsloch im unteren Drehzahlbereich erst beim Jahrgang 2005 korrigieren wird.

Die Version N, ein purer Roadster mit Rundscheinwerfer und Chromakzenten, zeigt eine klassische Optik, die gut altert. Die Version S hingegen erhält eine Halbverkleidung, die auf der Autobahn den entscheidenden Unterschied macht. Denn genau hier liegt der wunde Punkt der nackten Bandit: Jenseits von 120 km/h fängt der Oberkörper den gesamten Fahrtwind ab, und ab etwa 150 km/h machen sich störende Vibrationen bemerkbar. Auf langen Strecken ermüdet zudem die straffe Sitzbank Rücken und Gesäß lange vor dem Trockenlaufen des 20-Liter-Tanks. Für regelmäßigen Überlandeinsatz ist die S die vernünftige Wahl.

Was das Fahrwerk betrifft, bieten die hydraulische Telegabel mit 41 mm und das Zentralfederbein jeweils 130 mm Federweg. Das reicht auf sauberer Fahrbahn, doch die hintere Federung reagiert auf schlechtem Belag spürbar hart. In Kurven bevorzugt die Bandit sanftes, progressives Gasaufrollen statt aggressiver Schräglagenattacken. Ihre 204 kg Trockengewicht und die Sitzhöhe von 790 mm machen sie zugänglich, leicht im Stadtverkehr abzustellen und beruhigend für Mittelklasse-Einsteiger. Die Bremsanlage mit zwei 290-mm-Scheiben vorn und einer 240-mm-Scheibe hinten erledigt ihre Arbeit ohne übermäßigen Biss. Kein Vergleich mit Radialbremssätteln, aber die Dosierbarkeit passt perfekt zum Charakter der Maschine.

Die wahre Stärke dieser Suzuki liegt in ihrer mechanischen Zuverlässigkeit und den niedrigen Wartungskosten. Ölwechsel mit Filter alle 6 000 km, Zündkerzen bei 12 000, Luftfilter bei 18 000, Ventilspiel bei 24 000: ein einfaches Wartungsprogramm, das sich in der heimischen Garage mit Grundwerkzeug erledigen lässt. Es ist ein Motorrad, das Fahrfehler ebenso verzeiht wie verspätete Wartung. Für Fahranfänger, die entspannt lernen wollen, für Stadtfahrer, die ein zuverlässiges Gefährt suchen, oder für Motorradfahrer mit begrenztem Budget, die von Wochenendausflügen träumen, bleibt die Bandit 600 eine sichere Bank. Nicht die aufregendste, nicht die modernste, aber diejenige, auf die man sich blind verlassen kann.

Praktische Infos

  • Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
  • La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)

Indikatoren & Einordnung

🔧
Hubraumleistung
128.4 ch/L
In der Kategorie Allround · Hubraum 300-1198cc (1896 verglichene Motorräder)
Leistung 77 ch Top 21%
15 ch Median 48 ch 118 ch

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Häufig gestellte Fragen

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