Schlüsselleistung
Technische Daten
- Neupreis
- 13 499 € → 12 999 €
Motor
- Hubraum
- 1462 cc
- Leistung
- 79.0 ch @ 4800 tr/min (58.1 kW)
- Drehmoment
- 128.5 Nm @ 2600 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 54°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 9.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 96 x 101 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- double berceau en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Cardan
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø nc
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque , étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque , étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 130/80-17
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifen
- 200/60-16
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 720.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Gewicht
- 363.00 kg
- Neupreis
- 12 999 €
Übersicht
Wenn Suzuki beschließt, im Bagger-Segment mitzumischen, horcht man unweigerlich auf. Dieses Marktsegment, das von Harley-Davidson und in geringerem Maße von Victory oder Kawasaki dominiert wird, ließ den japanischen Herstellern in Europa kaum Raum. Mit der C 1500 T Intruder Jahrgang 2016 wagt Hamamatsu dennoch den Vorstoß und bietet einen Reise-Cruiser zu einem Preis, der die Konventionen ins Wanken bringt: 12 999 Euro, also mehrere tausend Euro weniger als eine Street Glide.

Die Basis ist nicht neu. Suzuki hat die Architektur der eingestellten M 1500 Intruder übernommen, einer Maschine, deren kommerzielle Karriere so kurz war wie eine Spitzkehre, und sie zur verkleideten Tourenmaschine umgebaut. Zwei Hartschalenkoffer, eine großzügige Windschutzscheibe und ein niedriger Sitz auf 720 mm Höhe bilden die Reiseausstattung. Das Gesamtbild strahlt eine dunkle, fast schleichende Eleganz aus, aufgewertet durch einige Chromakzente, die nie aufdringlich wirken. Man nimmt Platz mit fest aufgestellten Füßen auf breiten Trittbrettern, geradem Rücken, und die Sitzposition gibt sofort das Tempo vor: das eines gemütlichen Ausflugs, nicht eines Sprints zum Horizont.
Unter diesem dezenten Kleid schlägt ein wassergekühlter V2 mit 54 Grad Zylinderwinkel und 1462 cm3 Hubraum, versorgt durch eine Einspritzung mit Doppeldrosselklappe. Die angegebenen 79 PS bei 4800 U/min lassen auf dem Papier niemanden träumen, doch dort entfaltet dieser Langhuber (96 x 101 mm) nicht seine volle Stärke. Das wahre Argument ist das Drehmoment: 128,5 Nm, verfügbar ab 2600 U/min. Ein kräftiger, satter Schub im unteren Drehzahlbereich, genau das, was man von einem Twin erwartet, der dafür gebaut ist, Asphalt zu verschlingen, ohne je hochzudrehen. Das Fünfganggetriebe in Kombination mit dem Kardanantrieb sorgt für Fahrkomfort ohne Fettflecken auf der Jeans.
Bleibt die heikle Frage: Was wiegt eine Suzuki C 1500 T Intruder? Die Antwort schmerzt etwas. Mit 363 kg fahrfertig und einem 18-Liter-Tank hat man es hier mit einem Dickschiff zu tun. Und Suzuki hat an jedem Rad nur eine einzelne Bremsscheibe mit Zweikolben-Sattel vorgesehen, um diese Masse zu bändigen. Bei einer Maschine, die für moderate Geschwindigkeiten konzipiert ist, reicht die Bremsleistung aus, doch jede sportliche Eskapade ist damit ausgeschlossen. Der Hinterreifen in 200/60 R16 bietet eine beruhigende Aufstandsfläche, während die Telegabel und das hintere Federbein bei den Federungskomponenten das absolute Minimum leisten. Die Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h bleibt weitgehend theoretisch: Jenseits von 130 erinnern Windschutzscheibe und Sitzposition unmissverständlich daran, dass das nicht das Programm ist.
Die Suzuki C 1500 T Intruder richtet sich an ein ganz bestimmtes Profil: den Motorradfahrer, der Reisen im Cruiser-Stil genießen möchte, ohne sein Haus zu verpfänden. Gegenüber den amerikanischen Referenzen, die mit 20 000 Euro und mehr zu Buche schlagen, bietet Suzuki hier das günstigste Eintrittsticket im Bagger-Segment. Man opfert etwas Prestige, etwas Bremsfinesse und viel Leichtigkeit, gewinnt dafür aber einen großzügigen Twin, einen wartungsfreien Antrieb und eine umfassende Serienausstattung. Für alle, die ohne Eile fahren und ein volles Portemonnaie blitzendem Chrom vorziehen, bleibt die Intruder Touring ein Angebot, das man nur schwer ignorieren kann.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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