Schlüsselleistung
Technische Daten
- Kühlung
- Air → par air
- Kraftstoffsystem
- Injection. Weber-Marelli electronic fuel injection. → Injection. Weber-Marelli
- Steuerung
- Pushrods → —
- Kupplung
- — → Dry single plate with flexible couplings
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches) → —
- Federweg hinten
- 93 mm (3.7 inches) → —
- Vorderradbremse
- Single disc. ABS. Brembo caliper with 4 differentiated pistons → Single disc. Brembo caliper with 4 differentiated pistons
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. Floating disc. Two-piston calipers. → Single disc. Floating disc. Two-piston calipers.
- Radstand
- 1445.00 mm → 1463.00 mm
- Gewicht
- 209.00 kg → 189.00 kg
Motor
- Hubraum
- 744 cc
- Leistung
- 52.0 ch @ 6200 tr/min (38.0 kW)
- Drehmoment
- 60.0 Nm @ 4900 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 10.2 : 1
- Bohrung × Hub
- 80.0 x 74.0 mm (3.1 x 2.9 inches)
- Ventile/Zylinder
- 2
- Kraftstoffsystem
- Injection. Weber-Marelli
- Schmierung
- Forced circulation with lobe pump - circuit capacity: 1.78 Kg
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Double cradle tubular frame in ALS steel with detachable rear subframe
- Getriebe
- 5-speed
- Endantrieb
- Shaft drive (cardan) (final drive)
- Kupplung
- Dry single plate with flexible couplings
- Vorderradaufhängung
- Telescopic hydraulic fork with 40 mm stanchions
- Hinterradaufhängung
- Die cast light alloy swing arm with 2 spring preload adjustable shock absorbers
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc. Brembo caliper with 4 differentiated pistons
- Hinterradbremse
- Single disc. Floating disc. Two-piston calipers.
- Vorderreifen
- 100/90-18
- Hinterreifen
- 130/80-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 770.00 mm
- Radstand
- 1463.00 mm
- Bodenfreiheit
- 150.00 mm
- Länge
- 2185.00 mm
- Breite
- 800.00 mm
- Höhe
- 1110.00 mm
- Tankinhalt
- 21.00 L
- Gewicht
- 189.00 kg
- Trockengewicht
- 189.00 kg
- Neupreis
- 8 599 €
Übersicht
Was treibt einen beinahe hundertjährigen italienischen Hersteller dazu, ein Motorrad zu modernisieren, dessen Charme gerade auf seiner Verwurzelung in der Vergangenheit beruht? Mit der Moto Guzzi V7 III Stone 2020 wagt Mandello del Lario einen Balanceakt: eine Dosis zeitgenössischer Technologie in einen Neo-Retro-Roadster einzubringen, ohne die Seele der Baureihe zu verraten. Die Wette ist keineswegs verloren.

Eine V7 erkennt man auf den ersten Blick. Dieses kompakte Format, diese V-Zylinder, die wie zwei geballte Fäuste aus dem Rahmen ragen, diese Silhouette, die an die 70er-Jahre erinnert, ohne in die Karikatur abzugleiten. Die Version Stone treibt den Minimalismus weiter als die Varianten Special oder Racer: komplett schwarze Auspuffanlage, kein Drehzahlmesser, klare Linienführung. Das Ergebnis ist eine nüchterne, fast strenge Maschine, die jene anspricht, die eine solide Basis suchen, um eigenes Zubehör für die Moto Guzzi V7 III Stone anzubringen. Der Optionskatalog ist übrigens gut bestückt, darunter das Night Pack, das dem Gesamtbild einen Hauch nächtlichen Charakters verleiht. Ergonomisch betrachtet beruhigt die auf 770 mm angesetzte Sitzbank durchschnittliche Staturen, und der 21-Liter-Tank verspricht eine ordentliche Reichweite für Wochenendausflüge.
Unter den vom V9-Block übernommenen Zylinderköpfen hat der V2-Motor mit 744 cc eine Grundüberholung erhalten. Neue Zylinder, ölstrahlgekühlte Kolben, verstärktes Kurbelgehäuse, überarbeitete Kurbelwelle und Kupplung. Der Zugewinn beläuft sich auf 52 PS bei 6 200 U/min und 60 Nm Drehmoment bei 4 900 U/min. Auf dem Papier nichts Umwerfendes. Doch dieser Twin spielt nicht in der Liga der Sportmaschinen. Sein Charakter entfaltet sich im mittleren Drehzahlbereich, dort wo die Vibrationen des V2 in die Griffe aufsteigen und jede Beschleunigung von jenem seitlichen Schwanken begleitet wird, das so typisch für den Kardanantrieb ist. Die V7 bleibt übrigens die einzige Maschine dieser Hubraumklasse mit Kardanwelle. Fünf Gänge genügen, um das Leistungsband auszuschöpfen, und die Wartung ist gegenüber einer Kette vereinfacht. Im Vergleich mit einer Kawasaki W800 oder einer Yamaha XSR700 gewinnt die Guzzi nicht bei den reinen Fahrleistungen, bietet aber eine mechanische Persönlichkeit, die ihre japanischen Konkurrentinnen nicht nachahmen können.
Der Doppelschleifen-Stahlrahmen aus ALS-Stahl wurde gegenüber der V7 II im Frontbereich versteift, mit einem engeren Lenkkopfwinkel und reduziertem Nachlauf für mehr Agilität. Die 189 kg auf der Waage bleiben überschaubar, und das Motorrad schlängelt sich mühelos durch den Stadtverkehr. Die 40-mm-Telegabel und die zwei in der Vorspannung einstellbaren Federbeine erfüllen auf der Landstraße ihren Zweck, ohne den Anspruch zu erheben, mit Hochleistungsfahrwerken zu konkurrieren. Die Brembo-Bremsanlage mit Vierkolben-Sattel vorne bietet einen ehrlichen Biss für den Alltagseinsatz. ABS und eine zweistufige, abschaltbare Traktionskontrolle vervollständigen die elektronische Ausstattung. Bei 52 PS ist die Traktionskontrolle eher ein Sicherheitsnetz als eine absolute Notwendigkeit, doch ihre Präsenz beruhigt. Die optionale Multimedia-Plattform MG-MP verbindet das Motorrad mit einem Smartphone und gewährt Zugang zu einer Fülle von Daten: Verbrauch, aktuelles Drehmoment, Standort-Ortung. Vielleicht eine Spielerei, die aber zeigt, dass Guzzi nicht ausschließlich in der Nostalgie lebt.
Zum Preis von 8 599 Euro richtet sich die Moto Guzzi V7 III Stone 2020 an ein klar definiertes Publikum: urbane Motorradfahrer oder Neueinsteiger, die vom italienischen Stil angezogen werden und eine Maschine suchen, die nach Drosselung mit dem A2-Führerschein zugänglich, zuverlässig und unkompliziert im Alltag ist. Auf dem Gebrauchtmarkt ist sie bereits zu attraktiven Preisen zu finden, was ihre Anziehungskraft verstärkt. Sie erhebt keinen Anspruch darauf, mit nervösen Roadstern zu konkurrieren oder Autobahnkilometer zu verschlingen. Ihr Spielfeld sind kurvige Landstraßen, der Weg zwischen Wohnung und Büro sowie Café-Terrassen, wo sie Blicke auf sich zieht, ohne es zu erzwingen. Eine Probefahrt mit der Moto Guzzi V7 III Stone reicht in der Regel aus, um sich zu entscheiden: Entweder spricht einen das Temperament des transalpinen V2 an, oder man geht seines Weges. Halbe Sachen gibt es mit dieser Italienerin nicht.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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