Schlüsselleistung

52 ch
Leistung
🔧
744 cc
Hubraum
⚖️
189 kg
Gewicht
💺
770 mm
Sitzhöhe
21.0 L
Tankinhalt
💰
8 599 €
Neupreis
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Technische Daten

Changements 2018 2020
Kühlung
Air par air
Kraftstoffsystem
Injection. Weber-Marelli electronic fuel injection. Injection. Weber-Marelli
Steuerung
Pushrods
Kupplung
Dry single plate with flexible couplings
Federweg vorne
130 mm (5.1 inches)
Federweg hinten
93 mm (3.7 inches)
Vorderradbremse
Single disc. ABS. Brembo caliper with 4 differentiated pistons Single disc. Brembo caliper with 4 differentiated pistons
Hinterradbremse
Single disc. ABS. Floating disc. Two-piston calipers. Single disc. Floating disc. Two-piston calipers.
Radstand
1449.00 mm 1463.00 mm
Höhe
1113.00 mm 1110.00 mm
Gewicht
209.00 kg 189.00 kg
Neupreis
8 549 € 8 599 €

Motor

Hubraum
744 cc
Leistung
52.0 ch @ 6200 tr/min (38.0 kW)
Drehmoment
60.0 Nm @ 4900 tr/min
Motortyp
V2, four-stroke
Kühlung
par air
Verdichtungsverhältnis
10.2 : 1
Bohrung × Hub
80.0 x 74.0 mm (3.1 x 2.9 inches)
Ventile/Zylinder
2
Kraftstoffsystem
Injection. Weber-Marelli
Schmierung
Forced circulation with lobe pump - circuit capacity: 1.78 Kg
Starter
Electric

Fahrwerk

Rahmen
Double cradle tubular frame in ALS steel with detachable rear subframe
Getriebe
5-speed
Endantrieb
Shaft drive (cardan)   (final drive)
Kupplung
Dry single plate with flexible couplings
Vorderradaufhängung
Telescopic hydraulic fork with 40 mm stanchions
Hinterradaufhängung
Die cast light alloy swing arm with 2 spring preload adjustable shock absorbers

Bremsen

Vorderradbremse
Single disc. Brembo caliper with 4 differentiated pistons
Hinterradbremse
Single disc. Floating disc. Two-piston calipers.
Vorderreifen
100/90-18
Hinterreifen
130/80-17

Abmessungen

Sitzhöhe
770.00 mm
Radstand
1463.00 mm
Bodenfreiheit
150.00 mm
Länge
2185.00 mm
Breite
800.00 mm
Höhe
1110.00 mm
Tankinhalt
21.00 L
Gewicht
189.00 kg
Trockengewicht
189.00 kg
Neupreis
8 599 €

Übersicht

Was treibt einen beinahe hundertjährigen italienischen Hersteller dazu, ein Motorrad zu modernisieren, dessen Charme gerade auf seiner Verwurzelung in der Vergangenheit beruht? Mit der Moto Guzzi V7 III Stone 2020 wagt Mandello del Lario einen Balanceakt: eine Dosis zeitgenössischer Technologie in einen Neo-Retro-Roadster einzubringen, ohne die Seele der Baureihe zu verraten. Die Wette ist keineswegs verloren.

Moto Guzzi V7 III Stone

Eine V7 erkennt man auf den ersten Blick. Dieses kompakte Format, diese V-Zylinder, die wie zwei geballte Fäuste aus dem Rahmen ragen, diese Silhouette, die an die 70er-Jahre erinnert, ohne in die Karikatur abzugleiten. Die Version Stone treibt den Minimalismus weiter als die Varianten Special oder Racer: komplett schwarze Auspuffanlage, kein Drehzahlmesser, klare Linienführung. Das Ergebnis ist eine nüchterne, fast strenge Maschine, die jene anspricht, die eine solide Basis suchen, um eigenes Zubehör für die Moto Guzzi V7 III Stone anzubringen. Der Optionskatalog ist übrigens gut bestückt, darunter das Night Pack, das dem Gesamtbild einen Hauch nächtlichen Charakters verleiht. Ergonomisch betrachtet beruhigt die auf 770 mm angesetzte Sitzbank durchschnittliche Staturen, und der 21-Liter-Tank verspricht eine ordentliche Reichweite für Wochenendausflüge.

Unter den vom V9-Block übernommenen Zylinderköpfen hat der V2-Motor mit 744 cc eine Grundüberholung erhalten. Neue Zylinder, ölstrahlgekühlte Kolben, verstärktes Kurbelgehäuse, überarbeitete Kurbelwelle und Kupplung. Der Zugewinn beläuft sich auf 52 PS bei 6 200 U/min und 60 Nm Drehmoment bei 4 900 U/min. Auf dem Papier nichts Umwerfendes. Doch dieser Twin spielt nicht in der Liga der Sportmaschinen. Sein Charakter entfaltet sich im mittleren Drehzahlbereich, dort wo die Vibrationen des V2 in die Griffe aufsteigen und jede Beschleunigung von jenem seitlichen Schwanken begleitet wird, das so typisch für den Kardanantrieb ist. Die V7 bleibt übrigens die einzige Maschine dieser Hubraumklasse mit Kardanwelle. Fünf Gänge genügen, um das Leistungsband auszuschöpfen, und die Wartung ist gegenüber einer Kette vereinfacht. Im Vergleich mit einer Kawasaki W800 oder einer Yamaha XSR700 gewinnt die Guzzi nicht bei den reinen Fahrleistungen, bietet aber eine mechanische Persönlichkeit, die ihre japanischen Konkurrentinnen nicht nachahmen können.

Der Doppelschleifen-Stahlrahmen aus ALS-Stahl wurde gegenüber der V7 II im Frontbereich versteift, mit einem engeren Lenkkopfwinkel und reduziertem Nachlauf für mehr Agilität. Die 189 kg auf der Waage bleiben überschaubar, und das Motorrad schlängelt sich mühelos durch den Stadtverkehr. Die 40-mm-Telegabel und die zwei in der Vorspannung einstellbaren Federbeine erfüllen auf der Landstraße ihren Zweck, ohne den Anspruch zu erheben, mit Hochleistungsfahrwerken zu konkurrieren. Die Brembo-Bremsanlage mit Vierkolben-Sattel vorne bietet einen ehrlichen Biss für den Alltagseinsatz. ABS und eine zweistufige, abschaltbare Traktionskontrolle vervollständigen die elektronische Ausstattung. Bei 52 PS ist die Traktionskontrolle eher ein Sicherheitsnetz als eine absolute Notwendigkeit, doch ihre Präsenz beruhigt. Die optionale Multimedia-Plattform MG-MP verbindet das Motorrad mit einem Smartphone und gewährt Zugang zu einer Fülle von Daten: Verbrauch, aktuelles Drehmoment, Standort-Ortung. Vielleicht eine Spielerei, die aber zeigt, dass Guzzi nicht ausschließlich in der Nostalgie lebt.

Zum Preis von 8 599 Euro richtet sich die Moto Guzzi V7 III Stone 2020 an ein klar definiertes Publikum: urbane Motorradfahrer oder Neueinsteiger, die vom italienischen Stil angezogen werden und eine Maschine suchen, die nach Drosselung mit dem A2-Führerschein zugänglich, zuverlässig und unkompliziert im Alltag ist. Auf dem Gebrauchtmarkt ist sie bereits zu attraktiven Preisen zu finden, was ihre Anziehungskraft verstärkt. Sie erhebt keinen Anspruch darauf, mit nervösen Roadstern zu konkurrieren oder Autobahnkilometer zu verschlingen. Ihr Spielfeld sind kurvige Landstraßen, der Weg zwischen Wohnung und Büro sowie Café-Terrassen, wo sie Blicke auf sich zieht, ohne es zu erzwingen. Eine Probefahrt mit der Moto Guzzi V7 III Stone reicht in der Regel aus, um sich zu entscheiden: Entweder spricht einen das Temperament des transalpinen V2 an, oder man geht seines Weges. Halbe Sachen gibt es mit dieser Italienerin nicht.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS

Praktische Infos

  • Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
  • La moto est accessible aux permis : A, A2

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.28 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.32 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
69.9 ch/L
In der Kategorie Classic · Hubraum 372-1488cc (1991 verglichene Motorräder)
Leistung 52 ch Top 44%
24 ch Median 50 ch 106 ch
Gewicht 189 kg Leichter als 81%
171 kg Median 215 kg 345 kg
L/G-Verhältnis 0.28 ch/kg Top 40%
0.10 Median 0.25 0.49 ch/kg

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