Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 52.0 ch @ 6200 tr/min (38.0 kW) → 52.0 ch @ 6200 tr/min (38.2 kW)
- Drehmoment
- 60.0 Nm @ 4900 tr/min → 60.8 Nm @ 4900 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke → Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- Air → par air
- Bohrung × Hub
- 80.0 x 74.0 mm (3.1 x 2.9 inches) → 80 x 74 mm
- Kraftstoffsystem
- Injection. Weber-Marelli electronic fuel injection. → Injection
- Steuerung
- Pushrods → —
- Schmierung
- Forced circulation with lobe pump - circuit capacity: 1.78 Kg → —
- Starter
- Electric → —
- Rahmen
- Double cradle tubular frame in ALS steel with detachable rear subframe → double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- 5-speed → boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Shaft drive (cardan) (final drive) → Cardan
- Vorderradaufhängung
- Telescopic hydraulic fork with 40 mm stanchions → Fourche téléhydraulique Ø 40 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Die cast light alloy swing arm with 2 spring preload adjustable shock absorbers → 2 amortisseurs latéraux, déb : 93 mm
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches) → —
- Federweg hinten
- 93 mm (3.7 inches) → —
- Vorderradbremse
- Single disc. ABS. Brembo caliper with 4 differentiated pistons → Freinage 1 disque Ø 320 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. Floating disc. Two-piston calipers. → Freinage 1 disque Ø 260 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 100/90-18 → 100/90-18
- Hinterreifen
- 130/80-17 → 130/80-17
- Radstand
- 1449.00 mm → —
- Bodenfreiheit
- 150.00 mm → —
- Länge
- 2185.00 mm → —
- Breite
- 800.00 mm → —
- Höhe
- 1113.00 mm → —
- Neupreis
- 8 549 € → 8 499 €
Motor
- Hubraum
- 744 cc
- Leistung
- 52.0 ch @ 6200 tr/min (38.2 kW)
- Drehmoment
- 60.8 Nm @ 4900 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 10.2 : 1
- Bohrung × Hub
- 80 x 74 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Cardan
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 40 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- 2 amortisseurs latéraux, déb : 93 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 320 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 260 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 100/90-18
- Hinterreifen
- 130/80-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 770.00 mm
- Tankinhalt
- 21.00 L
- Gewicht
- 209.00 kg
- Trockengewicht
- 189.00 kg
- Neupreis
- 8 499 €
Übersicht
Kann man sich 2017 noch in einen Zweizylinder mit 52 PS verlieben? Die Moto Guzzi V7 III Stone beweist, dass ja – vorausgesetzt, man ist bereit, mit dem Herzen statt mit der Stoppuhr zu fahren. Diese dritte Generation des kleinen Neo-Retro-Roadsters aus Mandello del Lario revolutioniert nichts, verfeinert aber ein Rezept, das seit Jahren funktioniert. Und manchmal ist genau das, was man von einer Italienerin erwartet.

Unter dem 21-Liter-Tank wurde der 744-cc-L-Twin mit 90° einer gründlichen Überarbeitung unterzogen. Guzzi hat die Zylinderköpfe der V9 übernommen, Kolben, Kurbelwelle, Kupplung und Abgasanlage überarbeitet. Die Kolbenkühlung durch Öleinspritzung hält Einzug. Ergebnis: 52 PS bei 6.200 U/min und 60,8 Nm Drehmoment bei 4.900 U/min – ein Zuwachs von rund 10 % gegenüber der V7 II. Der erste und sechste Gang des 6-Gang-Getriebes wurden länger übersetzt, für mehr Geschmeidigkeit in der Stadt und auf der Autobahn. Ein Leistungswunder ist das nicht. Das behauptet auch niemand. Doch das mechanische Korn dieses Twins, seine gedämpften Vibrationen und der visuelle Pulsschlag der Zylinderköpfe, die seitlich über den Rahmen hinausragen, sind für Kenner dieses Schauspiels mehr wert als alle Pferdestärken der Welt. Gegenüber einer deutlich muskulöseren Kawasaki Z650 oder Yamaha XSR700 spielt die V7 III Stone 2017 auf einem ganz anderen Feld: dem der puren Emotion und der Fahrfreude bei legaler Geschwindigkeit.
Der Doppelschleifen-Stahlrahmen wurde im Frontbereich verstärkt. Die Geometrie wurde mit einem auf 26,4° verringerten Lenkkopfwinkel und einem um 11 mm reduzierten Nachlauf überarbeitet, was die Lenkung agiler macht, ohne die Stabilität zu opfern. Die telehydraulische 40-mm-Gabel bietet 130 mm Federweg, die beiden hinteren Stoßdämpfer 93 mm. Das ist ordentlich, ohne großzügig zu sein, und das Fahrwerk bleibt die Schwachstelle der Maschine: Auf schlechter Fahrbahn zeigt der Komfort schnell seine Grenzen. Die Bremsanlage mit einer vorderen 320-mm-Scheibe, gegriffen von einem Vierkolben-Sattel, und einer hinteren 260-mm-Scheibe erweist sich als ausreichend für die 209 kg fahrfertig. ABS ist serienmäßig, ebenso eine zweistufig abschaltbare Traktionskontrolle. Sinnvoll bei 52 PS? Darüber lässt sich streiten, aber bei Nässe ist man froh darum.
Das Datenblatt der Moto Guzzi V7 III Stone offenbart ein Detail, das ihre japanischen Konkurrentinnen nicht vorweisen können: den Kardanantrieb. Sie ist die einzige Maschine dieser Hubraumklasse, die damit ausgestattet ist – ein gewichtiges Argument für Vielfahrer, die nicht alle 500 Kilometer eine Kette schmieren wollen. Bei der Ausstattung setzt die Version Stone auf ein puristisches Design mit komplett schwarzer Auspuffanlage und dem Verzicht auf einen Drehzahlmesser zugunsten eines minimalistischen Cockpits. Die optional erhältliche Multimedia-Plattform MG-MP verbindet das Motorrad mit einem Smartphone und zeigt Drehzahl, aktuelles Drehmoment, Verbrauch an oder hilft, das Bike auf dem Parkplatz zu orten. Spielerei oder echter Mehrwert? Das muss jeder selbst entscheiden, aber der Modernisierungsaufwand ist spürbar. Der Gebrauchtmarkt ist voll mit V7 III Stone der Jahrgänge 2018, 2019 und 2020 zu attraktiven Preisen, und der Zubehörkatalog der Moto Guzzi V7 III Stone ermöglicht eine individuelle Anpassung ganz nach Geschmack. Das Night Pack mit seinen mattschwarz akzentuierten Details erfreut sich besonderer Beliebtheit.
Mit einem Neupreis von 8.499 Euro im Jahr 2017 richtet sich die Moto Guzzi V7 III Stone an Motorradfahrer, die Charakter über Leistung stellen. Einsteiger, die dank der niedrigen Sitzhöhe von 770 mm und der zahmen Leistung gut zurechtkommen. Stadtfahrer, die vom kompakten Format angetan sind. Sonntagstourer, die der transalpine Charme anzieht. Eine Probefahrt mit der Moto Guzzi V7 III Stone reicht in der Regel aus, um sich zu entscheiden: Entweder spricht einen der Rhythmus des italienischen Twins an, oder man wendet sich anonymeren Triebwerken zu. Und in beiden Fällen ist das Urteil endgültig.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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