Schlüsselleistung
Technische Daten
Keine Unterschiede zwischen diesen beiden Baujahren.
Motor
- Hubraum
- 853 cc
- Leistung
- 66.5 ch @ 6700 tr/min (48.9 kW)
- Drehmoment
- 75.5 Nm @ 4900 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 10,5 : 1
- Bohrung × Hub
- 84 x 77 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 38 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Cardan
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 40 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- 2 amortisseurs latéraux, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Brembo Ø 320 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 260 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 100/90-18
- Hinterreifen
- 150/70-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 780.00 mm
- Tankinhalt
- 21.00 L
- Gewicht
- 218.00 kg
- Trockengewicht
- 198.00 kg
- Neupreis
- 10 199 €
Übersicht
Fünfzehn Jahre lang verfeinert Mandello del Lario dasselbe Rezept, und Moto Guzzi behauptet sich noch immer gegenüber Konkurrentinnen, die sich im Eilschritt erneuern. Die V7 Stone Special Edition 2023 erfindet nichts neu – genau darin liegen ihr Charme und ihre Stärke. Sie bekennt sich zu ihrem Erbe, ohne in starrer Nostalgie zu versinken, und diese besondere Ausführung schiebt den Regler eine Stufe weiter in die dunkle Richtung.

Das Erste, was ins Auge fällt, ist die chromatische Kohärenz des Gesamtbildes. Das matte Schwarz „Shinning Black" überzieht alles, was der Blick beim ersten Hinsehen erfassen kann, dann bricht das Rot in chirurgisch gesetzten Akzenten hervor: die Federbeine, die Tankflanken, die Sattelsteppnähte, das V7-Logo. Dieses Kontrastspiel funktioniert, weil es dosiert eingesetzt wird. Einige Details zeichnen die Sonderedition ohne unnötige Zurschaustellung: eine gravierte Plaque auf den Lenkerbrücken, ein aus schwarz eloxiertem Aluminium gefrästem Tankdeckel, Außenspiegel am Lenkerenden. Nichts schreit, alles flüstert.
Mechanisch hat Guzzi einen Arrow-Auspuff serienmäßig eingebaut, was die konkreteste Änderung dieser Version darstellt. Dieser kurze Torpedo befreit den 90°-V2 von einem Teil seiner Homologationszwänge und verleiht ihm ein volleres Klangbild. Der Gewinn bleibt bescheiden: Der 853-cm³-Motor gipfelt bei 66,5 PS bei 6700 U/min und 75,5 Nm bei 4900 U/min, also jeweils anderthalb PS und zwei Newtonmeter mehr als die Standard-Stone, erreicht 100 U/min früher im Drehzahlband. Das ist keine radikale Verwandlung, aber der Charakter des Twins kommt besser, freier zum Ausdruck. Im Vergleich mit einer Royal Enfield Super Meteor 650 oder einer Kawasaki Z650RS spielt die Guzzi in einer anderen Kategorie der Seele, auch wenn die Zahlen vergleichbar erscheinen.
Der doppelte Rohrstahlrahmen, die 40-mm-Telegabel mit 130 mm Federweg, die hinteren Stoßdämpfer mit 120 mm Federweg: All das bildet eine schlichte, übersichtliche, wirksame Basis. Der Kardanantrieb bleibt die mechanische Signatur der Marke, mit seinen Wartungsvorteilen und den leichten Reaktionen beim Beschleunigen in der Kurve. Die Sitzhöhe von 780 mm passt zu einer breiten Palette von Körpergrößen, das Gewicht von 218 kg vollgetankt bleibt im Segment üblich. Die Reifen 100/90-18 vorne und 150/70-17 hinten, mit schmalen Profilen und hohen Flanken, unterstreichen den Retro-Charakter der Silhouette, auch wenn man sie im Vergleich zur Bereifung moderner Roadster ähnlicher Hubraumklasse als schmal empfindet. Die Bremsanlage von Brembo mit einer 320-mm-Scheibe und einem Vierkolben-Bremssattel vorne erfüllt ihren Anspruch. Traktionskontrolle und ABS ergänzen die Sicherheitsausstattung, ohne dass man danach fragen müsste.
Zu 10.199 Euro positioniert sich die V7 Stone Special Edition klar für ein städtisches und stadtnahes Publikum, das starken Charakter sucht, ohne die Komplexität einer anspruchsvollen Maschine managen zu wollen. Das ist nicht die Maschine für lange Autobahnfahrten; der 21-Liter-Tank bietet eine ordentliche Reichweite, doch die Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h setzt die Ambitionen rasch in Grenzen. Das ist ein Motorrad für die Stadt und kleine Landstraßen, liebenswert, stimmig, anders. Man sollte sie jedoch nicht mit der V7 Special verwechseln, einer anderen Katalogvariante, die mit Speichenrädern und Chromreferenzen auf einen klassischeren Ästhetizismus ausgerichtet ist. Die Stone Special Edition hingegen richtet sich an ein zeitgemäßeres, weniger nostalgisches Publikum, das Charakter ohne das Museum möchte.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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