Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1301 cc
- Leistung
- 180.0 ch @ 9500 tr/min (132.4 kW)
- Drehmoment
- 140.0 Nm @ 8000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 75°, 4 temps
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 13.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 108.0 x 71.0 mm (4.3 x 2.8 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Forced oil lubrication with 3 pumps
- Zündung
- Keihin EMS with RBW, twin ignition
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Chrome-moly tubular space frame, powder-coated
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Slipper clutch, hydraulically actuated
- Vorderradaufhängung
- WP Semi-active Suspension USD Ø 48 mm (GEN.2)
- Hinterradaufhängung
- WP Semi-active Rear Shock (GEN.2)
- Federweg vorne
- 125 mm (4.9 inches)
- Federweg hinten
- 140 mm (5.5 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. ABS. Radially mounted four-piston brake calipers
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. Two-piston brake caliper. fixed brake disc
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 200/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 835.00 mm
- Radstand
- 1482.00 mm
- Bodenfreiheit
- 160.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Trockengewicht
- 189.00 kg
- Neupreis
- 22 199 €
Übersicht
Motorrad: KTM 1290 Super Duke R Evo (2023)

Als KTM beschloss, seine 1290 Super Duke R mit semi-aktiven Federungen zu versehen und die Evo zu schaffen, stellte sich nicht die Frage „warum“, sondern „warum nicht schon früher“. Zurückliegend 22.199 Euro positioniert sich die KTM 1290 Super Duke R Evo nun im Wettbewerb mit den italienischen Referenzen des Segments, der Ducati Streetfighter V4 S und der MV Agusta Brutale 1000 RR, die auf demselben Terrain der Hyper-Roadster mit ausgefeilter Elektronik agieren. Der bemerkenswerte Unterschied: Während die italienischen Modelle Öhlins-Federungen verwenden, bleibt KTM seinen WP-Gabeln treu, die hier als semi-aktive Suspension GEN.2 bezeichnet werden. Eine selbstbewusste Eigenentwicklung, die auf dem Papier nichts zu beanstanden hat.
Was die Evo konkret verändert, ist diese 48-mm-Upside-Down-Gabel und dieser Einzel-Stoßdämpfer hinten, die von elektromagnetischen Ventilen und Sensoren gesteuert werden, die die Straße in Echtzeit auslesen und ihr Verhalten entsprechend drei Basiseinstellungen anpassen können: Komfort, Street, Sport. Die hintere Vorspannung wird über das Armaturenbrett auf zehn Stufen eingestellt, wobei jede Stufe 2 mm Anpassung darstellt. Einfach, funktional, gut durchdacht. Wer weitergehen möchte, investiert in die Pro-Option, die Zugang zu einem Track-Modus, einer manuellen Dämpfungsregelung auf einer Skala von 1 bis 8, der AUTO-Funktion, die alles selbst verwaltet, und einer Eintauchbremsung beim starken Bremsen ermöglicht. Die Pro-Option berücksichtigt auch die Körpergröße des Fahrers und bietet drei Geometrien: Standard, Low für etwas mehr Komfort und einen um 835 mm abgesenkten Sattel, High, um die Vorderachse zu entlasten und die Agilität zu verbessern.
Die KTM 1290 Super Duke R Evo 2023 beschränkt sich jedoch nicht auf ihre Dämpfer. Unter dem Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, der den V-Twin als tragendes Element verwendet, arbeitet ein V-Motor mit 75° Hubraum von 1301 cm³, der 180 PS bei 9.500 U/min und 140 Nm bei 8.000 U/min leistet. Der Gasgriff mit kurzem Hub, übernommen von der RR-Version, dreht sich um 65° anstelle der üblichen 72°: jede Geste wird zu einem direkten Befehl. Mit 189 kg Trockengewicht, die KTM für die Basisversion angibt, und 2 kg zusätzlich für die Evo, bewegt man sich in einem Leistungsgewicht, das den Atem raubt. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h ist kein leeres Versprechen, wenn man an dieses Triebwerk denkt.
Das bordeigene Elektronikpaket ist umfassend, aber nicht redundant: Traktionskontrolle mit Lenkwinkelsensor, ABS mit Supermoto-Modus, Wheelie-Kontrolle, Quickshifter für hoch- und runter schalten, Tempomat, Reifendrucküberwachung, Keyless-Start, 5-Zoll-TFT-Display. Die Fahrmodi reichen von Rain, der die Leistung drosselt und die Ansprechzeiten für nasse Bedingungen mildert, bis hin zu Track im optionalen Bereich, wo der Fahrer die Kontrolle über jeden Parameter übernimmt. Optional ist auch die Launch Control und ein Track Pack für Streckenrennen erhältlich. Ein Akrapovic-Auspuff ist im Katalog für diejenigen erhältlich, die die Nachbarn aufwecken wollen. Der Preis der KTM 1290 Super Duke R Evo steigt logischerweise mit den Optionen, aber das Serienniveau ist bereits sehr gut ausgestattet.
Dieses Roadster-Modell richtet sich an einen erfahrenen Fahrer, der Leistung kennt und Wert auf Raffinesse legt, ohne den kantigen Charakter zu verlieren, der die Identität der Duke ausmacht. Die Evo hat das Biest nicht weichgeklopft, sondern ihm einfach mehr Spielbereiche eröffnet. Für den Fahrer, der sportliche Ausfahrten auf Bergstraßen und Langstreckenfahrten wechselt, ist dies ein starkes Argument. Für den reinen Rennfahrer ist die RR-Version wahrscheinlich relevanter. Aber für diejenigen, die eine 180-PS-Maschine suchen, die sich an den Regen des Montags wie an den Bergpass am Sonntag anpassen kann, spricht die technische Datenblatt der KTM 1290 Super Duke R Evo für sich. Die blauen Ringe an den Gabelrohren sind unauffällig. Was sie verbergen, ist viel weniger.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : A.B.S Gyroscope Bosch
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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