Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1203 cc
- Leistung
- 120.0 ch (88.3 kW)
- Drehmoment
- 117.7 Nm @ 6000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 60°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 102 x 73.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 60 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- cadre treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 265 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.48 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.76 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 780.00 mm
- Tankinhalt
- 12.90 L
- Gewicht
- 233.00 kg
- Trockengewicht
- 219.00 kg
- Neupreis
- 14 490 €
Übersicht
Eine Amerikanerin, die es mit europäischen und japanischen Roadstern aufnehmen kann – damit hatte niemand von Indian gerechnet. Und doch existiert das Motorrad Indian FTR 1200 in der Version 2025 tatsächlich, als Ergebnis einer stetigen Weiterentwicklung seit der Markteinführung 2019. Entstanden aus dem Wunsch, die DNA der siegreichen FTR 750 aus der AMA Flat Track-Meisterschaft auf öffentlichen Asphalt zu übertragen, hat diese Maschine ihre Ambitionen als Urban Scrambler nach und nach abgelegt und sich zu einem scharfen Roadster gewandelt. Reifen in 17 Zoll, 180 mm Hinterradbreite, Federung mit 120 mm Federweg, Lenkkopfwinkel auf 25 Grad gestrafft: Die Geometrie spricht für sich. Die Indian FTR 1200 S und ihre Ableger haben klar den Kurs in Richtung Dynamik eingeschlagen.

Unter dem rohrförmigen Gitterrahmen aus Stahl, eigens für diese Plattform entwickelt, schlägt ein 60-Grad-V-Twin mit 1203 cm3 Hubraum. Die Ingenieure haben die Bohrung auf 102 mm vergrößert, Hochleistungs-Zylinderköpfe verbaut, die Drosselklappenkörper verdoppelt und das Gemisch auf ein Verdichtungsverhältnis von 12,5:1 komprimiert. Das Ergebnis: 120 PS und 117,7 Nm Drehmoment, verfügbar ab 6000 U/min. Das ist nicht die Leistung einer Ducati Monster oder einer Triumph Speed Triple, doch die Kraftentfaltung ist direkt, mit einem Motorcharakter, der sich deutlich von dem unterscheidet, was Milwaukee oder Springfield üblicherweise hervorbringen. Der V-Twin dreht willig hoch, und die automatische Zylinderabschaltung des hinteren Zylinders im Leerlauf verhindert, dass man sich im Stau in einen menschlichen Heizkörper verwandelt. Auf der Antriebsseite erledigen das 6-Gang-Getriebe und der Kettenantrieb ihre Arbeit ohne Schnörkel.
Das Fahrwerk verdient besondere Aufmerksamkeit. Die voll einstellbare 43-mm-Upside-Down-Gabel arbeitet mit einem Monofederbein zusammen, dessen Kinematik an die Rennmaschine erinnert. Die Bremsanlage von Brembo mit zwei 320-mm-Scheiben und radialen Vierkolben-Sätteln flößt Vertrauen ein. Der 12,9-Liter-Tank, unter der Sitzbank platziert um den Schwerpunkt zu senken, erfordert allerdings häufige Tankstopps. Mit 233 kg fahrfertig und einem Radstand von 1525 mm erhebt die FTR nicht den Anspruch, es mit einer Monster 1200 und deren 1485 mm Radstand aufzunehmen. Sie bleibt gelassener, weniger nervös, aber agil genug, um Gewohnheiten aufzubrechen. Die Sitzhöhe von 780 mm macht sie zugänglich, auch für kleinere Staturen.
Optisch gleicht diese Indian FTR 1200 nichts anderem in der Motorradlandschaft. Der runde, LED-bestückte Scheinwerfer, das Rücklicht mit markanter Lichtsignatur, der ProTaper-Lenker aus Aluminium und die minimalistische Instrumentierung bilden ein rohes und stimmiges Gesamtbild. Einzig der massive Auspuff beschwert die Linie auf der rechten Seite. Das Cockpit beschränkt sich auf das Wesentliche: Rundinstrument mit Drehzahlmesser, Digitalanzeige, USB-Anschluss und Tempomat. Wer mehr Elektronik wünscht, findet in der Variante Indian FTR 1200 R Carbon ein Farb-TFT-Display, drei Motorkennfelder, Stabilitätskontrolle und Traktionskontrolle. Ein Testbericht der Indian FTR 1200 in dieser Premium-Konfiguration bestätigt, dass die Maschine ebenso ausgereift wie verspielt sein kann.

Mit einem Einstiegspreis von 14 490 Euro positioniert sich das Motorrad Indian FTR 1200 gegenüber der Ducati Monster, Triumph Street Triple und Yamaha MT-09. Der Preis steigt bei den Versionen S und Carbon spürbar an, doch die Eigenständigkeit des Produkts rechtfertigt den Aufpreis teilweise. Gute Nachricht für Inhaber des A2-Führerscheins: Eine auf 70 kW gedrosselte Version ist im Programm. Wer den Gebrauchtmarkt der Indian FTR 1200 occasion im Auge hat – die ersten Indian FTR 1200 aus 2019 sind mittlerweile zu günstigeren Preisen zu finden. Das Zubehör Indian FTR 1200 ermöglicht es zudem, die Maschine nach eigenen Wünschen zu individualisieren, vom Motorschutz bis zum Indian FTR 1200 Aftermarket-Auspuff. Die Bewertungen Indian FTR 1200 stimmen in einem Punkt überein: Dieses Motorrad lässt niemanden kalt. Es polarisiert, es fasziniert, es verführt. Genau das wird von ihm verlangt.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
- Indicateur de vitesse engagée
- Régulateur de vitesse
- Prise USB
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
Bewertungen & Kommentare
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