Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1133 cc
- Leistung
- 100.0 ch @ 8000 tr/min (73.6 kW)
- Drehmoment
- 98.1 Nm @ 5900 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 60°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.7 : 1
- Bohrung × Hub
- 73.6 x 99 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 60 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- cadre moulé en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Courroie
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- 2 amortisseurs latéraux, déb : 76 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 298 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 298 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 130/90-16
- Vorderreifendruck
- 2.48 bar
- Hinterreifen
- 150/80-16
- Hinterreifendruck
- 2.76 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 643.00 mm
- Tankinhalt
- 12.10 L
- Gewicht
- 253.00 kg
- Trockengewicht
- 244.00 kg
- Neupreis
- 14 595 €
Übersicht
Motorrad: Indian 1133 SCOUT Limited Edition MKII (2016)

Wenn Indian Motorcycle Australia beschließt, neun Jahrzehnte Geschichte zu würdigen, so zählt die resultierende Stückzahl an den Fingern einer Hand. Zehn Einheiten, nicht eine mehr: das ist die gewählte Maßeinheit für diesen Scout MKII in limitiertem Umfang, gedacht ausschließlich für den australischen Markt und 2016 als deutlicher Augenzwinkern an die Sport Scout von 1935 präsentiert.
Die Parallele zum Vorfahren beschränkt sich nicht auf das Etikett. Der sogenannte "Traktor"-Sitz, der auf zwei freiliegenden Federn hängt und mit altem, dunkelgefärbtem Leder bezogen ist, greift direkt den Geist der Maschine aus der Vorkriegszeit auf. Seien wir direkt: Bei 643 mm Sitzhöhe und einem so schmalen Sitz ist der Langstreckenkomfort nicht die Priorität. Dieser Scout ist dafür gemacht, Fotos zu machen, durch die Stadt zu fahren, auf dem Parkplatz einer Veranstaltung zu beeindrucken. Nicht, um Autobahnkilometer zu verschlingen. Die stilistische Botschaft steht über allem anderen, und das wird auch so kommuniziert.
Die Lackierung bestätigt diese Logik. Tiefes Matt- oder Glanzschwarz, akzentuiert mit goldenen Linien und dem Indian-Logo in Gold, erzeugt einen durchdachten visuellen Effekt, ohne ins Aufdringliche abzudriften. Die Speichenräder, die auf modernen Custom-Modellen oft zugunsten pflegeleichter Gussscheiben geopfert werden, verleihen hier eine visuelle Kohärenz, die mit einfachen Scheiben zerstört worden wäre. Indian hatte die gute Idee, die Ästhetik nicht aus finanziellen Gründen zu vernachlässigen, zumal die Preisaufschlag bei etwa 500 australischen Dollar liegt, während der Wert der spezifischen Ausstattungen rund 4.000 Dollar beträgt. Für den Käufer ist das ein Schnäppchen.
Unter dem 12,1-Liter-Tank läuft der 60°-V-Twin mit 1.133 cm³ ohne Überraschung. Hundert Pferdestärken bei 8.000 U/min und 98,1 Nm bei 5.900 U/min, übertragen per Riemen über eine 6-Gang-Schaltung: Der Standard-Scout wurde für diese Sonderedition nicht in seinen Eingeweien verändert. Der Motor bleibt das Highlight der Reihe, bekannt für seine Flexibilität im Stadtverkehr und seine Fähigkeit, Drehzahl ohne Ruckeln zu erreichen. Die 253 kg vollgetankt machen sich im Stillstand bemerkbar, aber der Scout ist deutlich leichter als der Chief oder der Triumph Thunderbird, seine direkten Rivalen in diesem Segment. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h platziert das Fahrzeug in einer vernünftigen Kategorie von amerikanisiertem Custom, ohne sportliche Ambitionen.
Im Vergleich zu einem Harley-Davidson Sportster 1200 aus derselben Zeit spielt der Scout eine andere Karte: Verfeinerte Verarbeitung, modernerer Motor, leicht höherer Preis mit diesen 14.595 Euro im Standardbereich. Diese limitierte australische Edition fügt eine Sammlerdimension hinzu, die der Sportster nicht bieten kann, es sei denn, man greift auf die deutlich teureren CVO-Editionen zurück. Zehn Exemplare weltweit, das ist die Art von Argument, das ausreicht, um Debatten über die Sitzbreite zu beenden. Das Zielpublikum ist eindeutig das des erfahrenen Sammlers oder des Indian-Geschichtsinteressierten, weniger das des Neulinges, der sein erstes Motorrad sucht.
Was dieser Scout MKII vor allem illustriert, ist die Fähigkeit von Indian, intelligent auf sein Erbe aufzubauen, ohne es zu verfälschen. Die Stilübung ist gemeistert, das Preis-Leistungs-Verhältnis der Sonderreihe ist ehrlich, und die zehn australischen Käufer haben ein Stück in ihren Händen, das mit der Zeit an Wert gewinnen wird. Kein Motorrad für jeden Tag. Ein Motorrad der Überzeugung.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
- Jantes à rayon
- Indicateur de vitesse engagée
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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