Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1000 cc
- Leistung
- 192.0 ch @ 13000 tr/min (141.2 kW)
- Drehmoment
- 112.8 Nm @ 11000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13 : 1
- Bohrung × Hub
- 76 x 55,1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 48 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Double poutre périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Öhlins NIX30 Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins TTX36, déb : 60 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 190/50-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 820.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Gewicht
- 195.00 kg
- Neupreis
- 29 999 €
Übersicht
Fünfhundert Exemplare. Das ist das Kontingent, das Honda sich gesetzt hat, um die Fireblade zurück an die Spitze der Superbike-Weltmeisterschaft zu führen. Die CBR 1000 RR SP2 des Jahrgangs 2017 ist keine bloße kosmetische Variante der SP. Sie ist ein Homologationswerkzeug, eine Maschine, die für den Rennumbau konzipiert wurde, und nebenbei Hamamatsus Antwort auf die Kawasaki ZX-10RR, Yamaha R1-M und sämtliche Ducati Panigale R, die die Podiumsplätze unter sich aufteilen. Ab 29 999 Euro betritt man das Territorium der außergewöhnlichen Hypersportler, wo jedes Gramm und jeder Ventilgrad zählen.

Optisch muss man genau hinsehen. Das Kleid bleibt nahezu identisch mit dem der SP, was bei einer derart exklusiven Serie eine verpasste Gelegenheit darstellt. Man erkennt eine goldene Zierleiste unter dem Fireblade-Logo, ein etwas elektrischeres Blau mit Carbonstruktur aufgewertet, und vor allem Felgen mit anderem Design. Letztere sind nicht nur zur Zierde da. Von Marchesini signiert, aus Aluminium geschmiedet, reduzieren sie die Trägheit der Räder um nahezu 19 %. In Schräglage, in schnellen Kurvenkombinationen, übersetzt sich diese zusätzliche Wendigkeit in eine Agilität, die bei den 195 kg vollgetankt umso wertvoller wird. Honda hätte mit einer speziellen Lackierung oder einer Replica-Ausführung ein Zeichen setzen können. Der Hersteller hat seine Anstrengungen lieber anderswo konzentriert.
Und dieses Anderswo ist der Reihenvierzylinder mit 999,8 cm³. Auf dem Papier sind die 192 PS bei 13 000 U/min und die 112,8 Nm Drehmoment bei 11 000 U/min identisch mit der SP. Der Unterschied liegt im Potenzial. Die Ventile werden größer: 31,5 mm auf der Einlassseite, 25,5 mm auf der Auslassseite, mit einem überarbeiteten Einschlusswinkel Einlass/Auslass von 10/12 Grad gegenüber 11/11 bei der Standardversion. Übersetzt für den Fahrer: eine höhere Fähigkeit, in hohen Drehzahlen mehr Gemisch zu bewegen – genau das, was ein Tuner sucht, um die nötige Leistung im Wettbewerb herauszuholen. Die Brennräume wurden in direkter Anlehnung an die RC213V aus der MotoGP überarbeitet, die Kolben modifiziert, die Kühlung optimiert. Selbst die Tassenstößel wurden neu gestaltet, breiter und leichter, bereit für schärfere Nockenwellen. Die Verdichtung steigt auf 13:1 bei einer Bohrung/Hub von 76 x 55,1 mm, die einen entschieden drehzahlorientierten Charakter verrät. Dieser Motor ist eine Einladung zum Tuning.
Auf der Elektronikseite übernimmt die SP2 das vollständige Arsenal der SP und ergänzt es um fünf Fahrmodi, eine Launch Control und einen Pitlane-Limiter. Die Fünf-Achsen-Trägheitsplattform steuert die Traktionskontrolle, das adaptive Kurven-ABS und die semiaktiven Öhlins S-EC-Federelemente. Die 43-mm-USD-Gabel NIX30 bietet 120 mm Federweg, das TTX36-Federbein 60 mm. Die Bremsanlage setzt auf Brembo-Monoblock-Sättel, die vorne auf zwei 320-mm-Scheiben zupacken, ergänzt durch eine 220-mm-Scheibe hinten. Der bidirektionale Quickshifter und die Pirelli Supercorsa in 120/70-17 und 190/50-17 positionieren diese Honda endgültig auf der Rennstrecke statt auf dem Boulevard.
Dennoch werfen einige Entscheidungen in dieser Preisklasse Fragen auf. Hochwertige Brembo-Sättel zu verbauen und sie über herkömmliche Gummi-Bremsleitungen zu versorgen, grenzt an einen technischen Widerspruch. Das Fehlen eines einstellbaren Kupplungshebels oder eines Hauptbremszylinders auf dem Niveau der Sättel hinterlässt einen Beigeschmack des Unfertigen. Honda bietet zwei Ausbaukits an, Sport Race und Full Race, um diese Lücken zu schließen und die Maschine im Wettbewerb zu ihrem vollen Potenzial zu führen. Die CBR 1000 RR Fireblade SP2 richtet sich eindeutig an im Meisterschaftsbetrieb engagierte Fahrer oder an anspruchsvolle Trackday-Enthusiasten. Sie legt das Fundament einer Rennwaffe – es liegt an ihrem Besitzer, die Arbeit zu vollenden.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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