Schlüsselleistung
Technische Daten
- Drehmoment
- 154.9 Nm @ 3000 tr/min → 154.9 Nm @ 3250 tr/min
- Vorderradaufhängung
- Fourche telescopique Ø 49 mm → Fourche telescopique Ø 49 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur sous la selle → Mono-amortisseur sous la selle, déb : 86 mm
- Neupreis
- 23 460 € → 25 490 €
Motor
- Hubraum
- 1868 cc
- Leistung
- 94.0 ch @ 5020 tr/min (69.1 kW)
- Drehmoment
- 154.9 Nm @ 3250 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 45°, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 10.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 102 x 114.3 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Courroie
- Vorderradaufhängung
- Fourche telescopique Ø 49 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur sous la selle, déb : 86 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 300 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 292 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 130/60-21
- Hinterreifen
- 240/40-18
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 665.00 mm
- Tankinhalt
- 13.20 L
- Gewicht
- 305.00 kg
- Trockengewicht
- 294.00 kg
- Neupreis
- 25 490 €
Übersicht
Wer kann schon behaupten, auf einem 240-mm-Hinterreifen zu fahren, ohne rot zu werden? Die Breakout FXBRS ist die Softail, die alles mitmacht. Ihre Dragster-Figur, ihre Visage eines verchromten Bad Boys, und vor allem dieser Milwaukee-Eight 114 mit 1868 cm3, der 94 PS bei 5020 U/min leistet und vor allem 155 Nm Drehmoment schon ab 3250 Touren liefert. Auf dem Papier ist das großzügiger als der alte Screamin' Eagle 110 der ersten CVO-Versionen, zumindest beim reinen Drehmoment. Der 45°-V-Twin grollt durch seine 4 Ventile pro Zylinder bei einem Verdichtungsverhältnis von 10.5:1, und diese Pferdestärken werden über ein 6-Gang-Getriebe und einen Riemen übertragen. Keine fettige Kette, keine diskrete Kardanwelle. Ein Riemen, wie ein Statement.

Was den Stil betrifft, hat Harley bei dieser Generation die Regler hochgeschoben. Daymaker-LED-Scheinwerfer, geschwärzte Spiegel und Gabelbrücken, ein digitales Cockpit, das den alten Zeigerinstrument ersetzt, neu gestaltete Felgen mit einem geteilten Speichenmuster. Der Tank hat an Volumen verloren, nur noch 13,2 Liter, was die Reichweite einschränkt, aber die Silhouette verfeinert. Die beiden Auspuffrohre liegen nun übereinander statt hintereinander. Das visuelle Ergebnis ist klar: Die Breakout gleicht nichts anderem in der Modellpalette. Sie schielt in Richtung radikaler Custom, ohne zum unbrauchbaren Show Bike zu verkommen. Im Vergleich zu einer Fat Bob oder sogar einer Fat Boy spielt sie eindeutig die Karte des Gestreckten, Tiefen, Gespannten. Ihr Sitz auf 665 mm nimmt alle Körpergrößen auf, auch die bescheidensten.
Der echte Fortschritt verbirgt sich unter dem Kleid. Der Softail-Rahmen als Stahl-Doppelschleifen-Konstruktion wurde von Grund auf überarbeitet. Weniger Teile, weniger Schweißnähte und eine um 34% gesteigerte Steifigkeit im montierten Zustand. Harley gibt 17 Kilogramm Gewichtsersparnis gegenüber der vorherigen Generation an. Das Ergebnis ist ein fahrfertiges Gewicht von 305 kg. Das ist immer noch schwer, sogar sehr schwer im Vergleich zu einer Indian Scout Bobber oder einer Triumph Bonneville Bobber. Doch der Gewichtsverlust macht sich ab den ersten Kurven bemerkbar. Die 49-mm-Teleskopgabel mit Doppelwirkungsventil, übernommen von den Touring-Modellen, bietet eine deutlich präzisere Dämpfung als die alte. Der unter dem Sitz verborgene Monofederbein verfügt über ein werkzeuglos zugängliches Vorspannrad. Das ist ein Detail, aber bei einer Harley verdient diese Art mechanischer Aufmerksamkeit hervorgehoben zu werden. Der Federweg bleibt begrenzt, 130 mm vorne und 86 mm hinten, was die Maschine klar auf glatten Asphalt beschränkt.

Auf der Straße wird die Breakout mit dem Drehmoment gefahren. Man bleibt im unteren Drehzahlbereich, lässt den Twin ziehen und genießt das Grollen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h, was die Maschine weit von jedem sportlichen Anspruch entfernt. Die Bremsen liefern das Nötigste: eine 300-mm-Scheibe vorne mit 4-Kolben-Sattel, eine 292-mm-Scheibe hinten mit 2 Kolben. Ausreichend für Boulevard und Landstraße, knapp für eine Maschine dieses Kalibers auf schnellen Nebenstraßen. Der Vorderreifen in 130/60-21 erzeugt Trägheit beim Kurveneingang. Das ist der Preis des Looks.

Bei 25 490 Euro spielt die Breakout in der Liga der Premium-Custombikes. Das ist der Preis einer Indian Challenger oder fast einer BMW R 18. Die Zielkundschaft sucht weder Vielseitigkeit noch tägliche Kilometerleistung. Sie will ein Objekt, eine Präsenz, ein Motorrad, das auf dem Boulevard die Köpfe dreht und bei jeder Beschleunigung viszerale Empfindungen auslöst. Auf diesem Terrain erfüllt die Breakout FXBRS ihren Vertrag mit Bravour. Sie bleibt dennoch ein reines Vergnügungswerkzeug, eingeschränkt durch ihren kläglichen Tank und die kurzen Federungen. Zum Reisen muss man sich anderswo umsehen. Zum intelligenten Angeben ist sie allerdings kaum zu übertreffen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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