Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 999 cc
- Leistung
- 210.0 ch @ 13750 tr/min (154.5 kW)
- Drehmoment
- 112.8 Nm @ 11000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.3 : 1
- Bohrung × Hub
- 80 x 49.7 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 48 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- structure périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 45 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 117 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 200/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 840.00 mm
- Tankinhalt
- 16.50 L
- Gewicht
- 199.00 kg
- Neupreis
- 22 890 €
Übersicht
Wenn München beschließt, einen Roadster zu bauen, sieht das Ergebnis wie nichts Vernünftiges aus. Die BMW M 1000 R 2024 ist der radikalste Beweis dafür: 210 PS in einem 199 Kilo schweren Naked Bike sind eine Kriegserklärung, die direkt nach Bologna gerichtet ist. Der Ducati Streetfighter V4, der mit seinem wütenden V4 dieses Segment beherrschte, muss sich nun mit einem bayerischen Rivalen auseinandersetzen, der keine Witze macht.

Das Herz der Maschine ist der 999-ccm-Reihenvierzylinder, der direkt aus der Superbike M 1000 RR stammt. BMW hat kein Roadster-Motor mit einem M-Aufkleber zusammengebaut: Der Motor erhält die ShiftCam-Technologie, die die Titanventriebzeiten variiert, auf 13.750 U/min dreht, um seine maximale Leistung abzugeben, und 112,8 Nm Drehmoment bei 11.000 Touren liefert. Das Getriebe wurde im Vergleich zur S 1000 R verkürzt, mit einer stärkeren Ritzel und den drei kürzesten Gängen. Direkte Folge all dessen: 280 km/h Höchstgeschwindigkeit und das Erreichen der 200-km/h-Marke in 7,5 Sekunden. Der Kawasaki Z H2 und sein mechanischer Kompressor können sich jetzt neu anziehen.
Im Fahrwerksbereich stammt das Perimeter-Aluminiumrahmen aus der Superbike S 1000 RR, nicht aus der S 1000 R. Das ist kein Detail. Die 45-mm-Teleskopgabel und der Monoschwingarm profitieren beide von der serienmäßigen DDC-Pilotfederung, die sich an den gewählten Fahrmodus anpasst. Vier Basisfahrprogramme im Tacho, Regen, Straße, Dynamik und Rennen, zu denen optional drei Race Pro Profile mit individueller Parametrierung jeder elektronischen Funktion hinzukommen. Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Motordrehmbremse, Drehmomentverteilung: alles ist einstellbar. Das 165-mm-TFT-Display zeigt Rundenzeiten, Kurvenwinkel, Gasgriffposition und die Historie der DTC-Eingriffe an. Man befindet sich an der Grenze zwischen Straßemotorrad und Streckenwerkzeug.

Die Aerodynamik-Anbauten an den Seiten sind nicht nur zur Dekoration da. Diese zweistufigen Winglets erzeugen 11 Kilo Anpressdruck am Vorderrad bei 220 km/h, was die Traktionskontrolle entlastet und es ermöglicht, die Pferde früher aus dem Kurvenausgang zu holen. Die Bremsanlage ist anvier-Kolben-Radialbremssättel von Nissin mit 320-mm-Scheiben vorne und einer 220-mm-Scheibe hinten, die unter einer Cornering-ABS-Anlage arbeitet. Zwei Arten von Bremsbelägen sind je nach Nutzung, Straße oder Rennstrecke, erhältlich. Die M Endurance Kette vervollständigt ein Gesamtpaket, das für wiederholte Sessions ausgelegt ist.

Die Zielgruppe der BMW M 1000 R ist eindeutig nicht der Sonntagsfahrer, der einen Roadster sucht, um zur Arbeit zu fahren. Die 840-mm-Sattelhöhe, die Aggressivität der Sitzposition und die 22.890 Euro des Grundpreises zeichnen das Bild eines erfahrenen Fahrers aus, der sich auf der Rennstrecke wohlfühlt und in der Lage ist, ein solches Potenzial mit Urteilsvermögen zu bewältigen. Ohne die Elektronik, um die Ruckler zu glätten, würde dieses Gerät einen unerfahrenen Fahrer sofort in den Orbit schicken. Mit ihr hat ein qualifizierter Fahrer ein Werkzeug zur Verfügung, dessen Straßen-Strecken-Vielseitigkeit in dieser Kategorie ihresgleichen sucht. Der Test der BMW M 1000 R offenbart ein Motorrad, das all seine technischen Versprechen einlöst, zu dem ein Fahranspruch gehört, den man bei keinem anderen Serien-Roadster findet. Das ist sowohl sein Hauptmangel als auch seine größte Qualität, je nachdem, von welcher Seite des Sattels man es betrachtet.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS Pro
- Nombre de mode de conduite : 7
- Taille de l'écran TFT couleur : 16,51 cm / 6.5 pouces
- Jantes aluminium
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Régulateur de vitesse
- Aide au démarrage en côte (Hill Hold Control)
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Démarrage sans clé
- Contrôle de traction
- Poignées chauffantes
- Suspensions réglables électroniquement
- Contrôle anti wheeling
- Jantes forgées
- Contrôle de glisse
- Embrayage anti-dribble
- Contrôle du frein moteur
- Limitateur de vitesse dans les stands
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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