Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1198 cc
- Leistung
- 162.0 ch @ 9500 tr/min (119.2 kW)
- Drehmoment
- 127.5 Nm @ 7700 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 106 x 67.9 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier + platines latérales en alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Marzocchi Ø 43 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Extreme Tech
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage Brembo
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Brembo
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 190/55-17
Abmessungen
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Trockengewicht
- 175.00 kg
- Neupreis
- 33 120 €
Übersicht
Rimini macht nichts wie alle anderen. Während japanische Hersteller Versionen und Farben stapeln, um ihre Modellreihen am Leben zu erhalten, bevorzugt Bimota, diese kleine Werkstatt an der Adria, zu verfeinern, zu optimieren, zu formen. Die DB11 fügt sich in diese handwerkliche Logik ein: sie erfindet das Rad nicht neu, sondern poliert es, bis es glänzt.

Visuell ist der Bruch mit der DB8 subtil, aber real. Die Verkleidungen runden sich ab, das vordere Lichtsystem verzichtet auf die verworrenen Formen der vorherigen Generationen zugunsten von etwas Beruhigenderem, fast Klassischem. Das Gesamtbild gewinnt an Flüssigkeit, was es an roher Aggressivität verliert. Das Carbon ist allgegenwärtig, nicht um es schön zu finden, sondern weil 33.120 Euro diese Art von Anforderungen erlauben. Diese Preispositionierung platziert die DB11 in einer Sphäre, in der die Konkurrenz sich an den Fingern abzählen lässt: Vyrus, MV Agusta F4, einige italienische Exoten, die am Rande des Massenmarktes leben. Man richtet sich eindeutig nicht an den Montagsradler.
Unter den Verkleidungen bleibt die technische Philosophie treu zum Bimota-DNA. Das Chassis vermischt einen Stahl-Chromoly-Gitterrahmen mit Aluminium-Seitenplatten, eine Architektur, die Torsionssteifigkeit und feine Massenbewirtschaftung kombiniert. Die 43-mm Marzocchi Upside-Down-Gabel und der Extreme Tech Monoschwingarm sind Referenzen in der Branche. Die Brembo Bremssättel greifen mit der Präzision, die man auf diesem Niveau erwartet. All das weiß man, all das kennt man. Was mehr Neugier weckt, ist die Wahl des Motors.
Denn die DB11 trägt zu Recht den Namen "1198", aber der L-Twin-Motor, der in ihrem Chassis untergebracht ist, ist nicht der der Superbike Bolognese. Es ist der Motor der Diavel, der die Maschine antreibt, eine Entscheidung, die viel über die Absichten von Bimota aussagt. Der Motor der Diavel dreht anders, er drückt tiefer im Drehzahlbereich, mit einem Drehmoment von 127,5 Nm, das bei 7.700 U/min verfügbar ist. Die 162 Pferde kommen erst bei 9.500 U/min, was für eine Hypersportive sehr zugänglich bleibt. Das Ergebnis ist, dass die DB11 bei einem Trockengewicht von nur 175 kg einen stetigen, linearen Schub hat, und die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h keine leere Versprechung ist. Dieser Motor verleiht der DB11 einen vielseitigeren Charakter, als man zunächst vermuten würde. Sie ist nicht ausschließlich ein Streckenfahrzeug.
Die Zielgruppe ist eindeutig der Sammler-Fahrer, der eine seltene Maschine sucht, die er am Wochenende auf der Straße fährt und den Rest der Zeit in einer klimatisierten Garage aufbewahrt. Die DB11 fehlt es an Vielseitigkeit, um den Langstreckenfahrer zu überzeugen, und ihr geringes Gewicht wird das Fehlen fortschrittlicher Elektronik nicht ausgleichen, wenn man sie mit den neuesten japanischen und europäischen Superbikes vergleicht, die Dutzende von Sensoren mit sich führen. Aber das ist nicht das Spielfeld, auf dem Bimota agiert. Hier kauft man ein Know-how, eine Signatur, ein Objekt, das in geringen Stückzahlen von Hand gefertigt wurde. Der 18-Liter-Tank lässt einen Ausflug von einigen hundert Kilometern erahnen, bevor man anhalten muss, und das ist ausreichend für diese Art der Nutzung.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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