Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 321 cc
- Leistung
- 42.0 ch @ 10750 tr/min (30.9 kW)
- Drehmoment
- 29.4 Nm @ 9000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.2 : 1
- Bohrung × Hub
- 68 x 44.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- en acier de type diamond
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 37 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 125 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 298 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Hinterreifen
- 140/70-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 780.00 mm
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Gewicht
- 167.00 kg
- Neupreis
- 5 899 €
Übersicht
Motorrad: Yamaha YZF-R3 300 (2019)

Wer hätte gewettet, dass ein 300er sich mit so viel Selbstbewusstsein die Attribute der großen R1 aneignen könnte? Yamaha beweist, dass selbst im Vorfeld der Sportmotorräder der Geist der M1 Einzug halten kann. Diese R3 2019 ist nicht mehr die kleine, schüchterne Maschine, die Verstecken mit ihren älteren Geschwistern spielte. Sie zeigt nun eine Statur, eine Kinnlinie und einen Blick, die wie bei einer R6 auffallen, und ihre umgestaltete Verkleidung ist mehr als nur ein neuer Anstrich: Der Hersteller verspricht einen um 7% reduzierten aerodynamischen Luftwiderstand, was ihr helfen sollte, ein paar zusätzliche Kilometer in Richtung der angekündigten 170 km/h zu gewinnen. Das ist weit entfernt von den holprigen Anfängen der CBR250 und Ninja250, heute hat die Kategorie an Muskelkraft gewonnen, und die R3 will ein Vorreiter sein, insbesondere auf den Rennstrecken der WSS300 Meisterschaft, wo sie eine taktische Rolle spielt.
Das Herz bleibt gleich, ein 321 cm³-Reihenzweizylinder, der seine 42 Pferde bei 10750 Umdrehungen freisetzt, mit einem Drehmoment von 29,4 Nm, das relativ hoch, bei 9000 U/min, verfügbar ist. Dieser bereits bekannte Motor ist mit demselben Stahlrohrrahmen verbunden, der seine Steifigkeit durch die Nutzung des Motorblocks gewinnt. Das Sechsganggetriebe und die Bremsanlage – eine 298-mm-Scheibe vorne mit Zweikolben-Bremssattel, eine 220-mm-Scheibe hinten – werden ebenfalls unverändert übernommen, alles gekrönt von einem ABS. Yamaha hat seine Bemühungen daher auf das Vordertriebwerk und die Ergonomie konzentriert, um diesem leichten Sportmotorrad einen ausgeprägteren Charakter zu verleihen.
Die bemerkenswerteste Neuerung ist diese 37-mm-Upside-Down-Gabel, die imposanter und steifer ist als die der vorherigen Generation. Sie bietet keine Einstellmöglichkeiten, aber für ein Motorrad zum Preis von 5899 Euro und hauptsächlich für den Straßen- oder Anfänger-Rennstreckeneinsatz ist dies ein akzeptabler Kompromiss. Das Ziel ist klar: dem Chassis zu ermöglichen, Kurvenangriffe besser abzufedern, ohne den Preis zu erhöhen oder die Bedienung zu verkomplizieren. Die Ergonomie folgt dieser Logik: Der 14-Liter-Tank wurde umgestaltet, um in der Knieposition breiter zu sein, die Halbklemmböcke sind um 22 mm abgesenkt, und der Sitz bleibt bei 800 mm Höhe. Man nimmt eine engagiertere Position ein, die näher an der einer reinen Sportmaschine liegt, obwohl sich die R3 immer noch zwischen Sportmotorrad und Sport-GT befindet, weit entfernt von der Schärfe einer 600er SuperSport.
Das Armaturenbrett wechselt in die moderne Welt mit einem LCD-Bildschirm, der direkt von dem der R1 inspiriert ist und die Nadeln zugunsten einer digitalen Anzeige aufgibt, auf der das Drehzahldiagramm und der eingelegte Gang im Vordergrund stehen. Die Tankuhr, die Tripcomputer, die Uhr und die Temperaturanzeige sind für den täglichen Gebrauch weiterhin vorhanden. Die Scheinwerfer werden durch LEDs ersetzt, was dieses Lifting ergänzt, das darauf abzielt, die YZF-Familie zu vereinheitlichen. Ein kleines technisches Rätsel: Yamaha gibt ein fahrfertiges Gewicht von 167 kg an, zwei Kilo weniger als die Version 2015-2018, ohne zu präzisieren, wo diese Gramm verdunstet sind.
Diese R3 2019 ist daher eine stilistische und dynamische Weiterentwicklung und keine mechanische Revolution. Sie richtet sich klar an junge Rennfahrer oder Tourenfahrer, die ein zugängliches, spielerisches Sportmotorrad mit einem racy Look ohne die Einschränkungen und Kosten einer 600er SuperSport suchen. Sie bewegt sich in der gleichen Liga wie die Kawasaki Ninja 400, die leistungsstärker, aber auch teurer ist, und muss durch ihr Gleichgewicht und ihren neuen Charakter überzeugen. Yamaha gelingt hier eine kohärente Familienübung: Die kleine Schwester trägt das Wappen nun mit dem Stolz ihrer großen Schwestern.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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