Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 296 cc
- Leistung
- 39.0 ch @ 11000 tr/min (28.7 kW)
- Drehmoment
- 27.5 Nm @ 10000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.6 : 1
- Bohrung × Hub
- 62 x 49 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 32 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 37 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 132 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque en pétale Ø 290 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque en pétale Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifen
- 140/70-17
- Hinterreifendruck
- 2.25 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 785.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 172.00 kg
- Neupreis
- 5 149 €
Übersicht
Was unterscheidet ein Motorrad von einem anderen, wenn unter der Verkleidung alles strikt identisch bleibt? Eine Lackierung. Und genau das ist die Wette, die Kawasaki 2014 mit dieser Ninja 300 R Special Edition eingegangen ist. Die kleine Sportlerin aus dem Katalog nehmen, jene, die in den Händen der A2-Führerscheininhaber ihre Lehrjahre absolviert, und ihr ein Kleid verpassen, das der Supersport-Boxengasse würdig ist. Das Ergebnis sticht ins Auge. Man glaubt fast, die Züge einer Rennmaschine zu erkennen, mit aggressiven Farbtönen und Felgenstreifen, die einer ohnehin gelungenen Silhouette zusätzlichen Charakter verleihen.

Seien wir ehrlich, das Wort „Special" im Namen erledigt die gesamte Marketing-Arbeit. Auf der technischen Seite bewegt sich kein Millimeter. Man findet den bewährten Reihenzweizylinder mit 296 cm3 wieder, bestückt mit vier Ventilen pro Zylinder und einem Verdichtungsverhältnis von 10.6:1, der seine 39 PS bei 11 000 U/min und 27,5 Nm Drehmoment bei 10 000 U/min abliefert. Es ist ein Motor, den man ausdrehen muss, um ihm das Beste zu entlocken, ein kleiner Twin, der hohe Drehzahlen liebt und den geduldigen Fahrer belohnt. Das Sechsganggetriebe verrichtet seinen Dienst ohne besondere Genialität, der Kettenantrieb bleibt klassisch. Die Höchstgeschwindigkeit pendelt sich bei 160 km/h ein, was für den vorgesehenen Einsatzzweck vollkommen ausreicht. Kein Racing-Kit, keine überarbeitete Motorkennlinie, keine spezielle Auspuffanlage. Nur ein eigens gestalteter Tankschutz und die besagten Felgenstreifen. Das ist dünn, um eine Sonderedition zu rechtfertigen.
Wo die Ninja 300 nach wie vor überzeugt, ist in ihrer Gesamtbalance. Ihre 172 kg fahrfertig machen sie handlich und vertrauenerweckend, die Sitzhöhe von 785 mm erlaubt den meisten Staturen, stressfrei beide Füße auf den Boden zu setzen. Der Stahlrohrrahmen wird die Kategorie nicht revolutionieren, bietet aber ausreichend Steifigkeit, um einige Kurven mit Zuversicht anzugehen. Die teleskophydraulische Gabel mit 37 mm und das hintere Zentralfederbein bilden ein ordentliches Fahrwerkspaket für den gemischten Einsatz zwischen Stadt und Landstraße. Die Bremsanlage, bestehend aus Wellenbremsscheiben mit 290 mm vorne und 220 mm hinten samt Zweikolben-Bremssätteln, zeigt sich progressiv und wirksam für das Format der Maschine. Zu bedauern bleibt, dass ABS bei diesem Jahrgang eine Option blieb, insbesondere bei einem Motorrad, das für Fahranfänger gedacht ist.
Im Wettbewerbsumfeld musste sich die Ninja 300 damals gegen die Yamaha YZF-R3 und die Honda CBR300R behaupten. Die Yamaha, stärker mit ihrem 321 cm3, hatte den Vorteil des Drehmoments im mittleren Drehzahlbereich. Die Honda setzte auf die Zuverlässigkeit und Laufruhe ihres Einzylinders. Die Kawasaki kompensierte mit einem sportlicheren Temperament in Kurvenkombinationen und einem besonders gut lesbaren und für die Kategorie umfassenden Cockpit. Mit 5 149 Euro positionierte sich diese Special Edition leicht über der Standardversion, ohne ein technisches Argument zur Rechtfertigung zu liefern. Der Aufpreis – das ist Angeberei. Und über Angeberei lässt sich streiten, wenn man gerade anfängt und jeder Euro zählt.
Diese Ninja 300 R Special Edition richtet sich also vor allem an jene, die Ninja fahren wollen, einen Boxengassen-Look zur Schau tragen und auf einer soliden Basis das Fahren erlernen möchten. Sie ist eine hervorragende Schule, ein pädagogisches Werkzeug auf zwei Rädern, das Fehler verzeiht und gleichzeitig echte Fahrgefühle vermittelt, sobald man beginnt zu verstehen, wie man eine Linie setzt. Aber man sollte sich nichts vormachen. Entfernt man das Wort „Special" vom Tank, bleibt eine Ninja 300. Nicht mehr, nicht weniger. Und das ist bereits sehr gut.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en option
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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