Schlüsselleistung

200 ch
Leistung
🔧
998 cc
Hubraum
⚖️
204 kg
Gewicht
💺
861 mm
Sitzhöhe
17.0 L
Tankinhalt
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Technische Daten

Motor

Hubraum
998 cc
Leistung
200.0 ch @ 13500 tr/min (146.0 kW)
Drehmoment
112.0 Nm @ 11500 tr/min
Motortyp
In-line four, four-stroke
Kühlung
Liquid
Verdichtungsverhältnis
13.0:1
Bohrung × Hub
79.0 x 50.9 mm (3.1 x 2.0 inches)
Ventile/Zylinder
4
Kraftstoffsystem
Injection. Fuel Injection with YCC-T and YCC-I
Steuerung
Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
Zündung
TCI: Transistor Controlled Ignition
Starter
Electric

Fahrwerk

Rahmen
Aluminum Deltabox
Getriebe
6-speed
Endantrieb
Chain (final drive)
Kupplung
Multiplate assist and slipper clutch
Vorderradaufhängung
43mm Öhlins® Electronic Racing Suspension NPX fork, fully adjustable
Hinterradaufhängung
Öhlins® Electronic Racing Suspension single shock, fully adjustable
Federweg vorne
119 mm (4.7 inches)
Federweg hinten
119 mm (4.7 inches)

Bremsen

Vorderradbremse
Double disc. ABS. Hydraulic. Four-piston calipers.
Hinterradbremse
Single disc. ABS. Hydraulic.
Vorderreifen
120/70-ZR17
Hinterreifen
200/55-ZR17

Abmessungen

Sitzhöhe
861.00 mm
Radstand
1405.00 mm
Bodenfreiheit
130.00 mm
Länge
2055.00 mm
Breite
691.00 mm
Höhe
1166.00 mm
Tankinhalt
17.03 L
Gewicht
204.10 kg
Trockengewicht
180.00 kg

Übersicht

Motorrad: Yamaha YZF-R1M (2023)

Yamaha YZF-R1M

Wenn Yamaha beschließt, den Scheckbuch aufzureißen und all seine MotoGP-Erfahrung in ein Serienfahrzeug zu stecken, entsteht die Yamaha YZF-R1M. Kein weiteres Sportmotorrad im Katalog. Eine Kampfansage. Mit ihren 200 Pferden, die aus einem 998 cm³-Viertaktmotor bei 13.500 U/min und einem Drehmoment von 112 Nm, das bei 11.500 U/min seinen Höhepunkt erreicht, würde der Motor allein das Fahrzeug in eine eigene Kategorie einordnen. Aber was die M wirklich von der Standard-R1 unterscheidet, ist alles, was sie umgibt, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.

Beginnen wir mit den Beinen. Die Öhlins ERS NPX Upside-Down-Gabel mit 43 mm ist nicht nur ein Marketing-Argument, das in eine glänzende Broschüre geschoben wurde. Das druckbeaufschlagte System mit 0,6 MPa begrenzt die Kavitation des Öls während der Ausdehnung, was zu einer homogeneren Dämpfung führt, auch bei brutalen Reihenfolgen. Der Hinterradstoßfolger folgt der gleichen Logik, mit einer angepassten Vorspannung. Der Fahrer wählt zwischen automatischer Steuerung, die die Einstellungen in Echtzeit an die Fahrzeugdynamik anpasst, und manuellem Modus für diejenigen, die es vorziehen, die Hand an jedem Parameter zu behalten. Die Kehrseite der Medaille ist ein Kilogramm zusätzliches Gewicht im Vergleich zur Basisversion, was das Gesamtgewicht auf 204 kg vollgetankt bringt. Angesichts einer Ducati Panigale V4 S oder einer BMW M 1000 RR liegt die R1M im Rahmen, aber die Waage ist ihr nicht wohlgesonnen.

Yamaha YZF-R1M

Die Karosserie aus Kohlefaser ist nicht nur eine ästhetische Pose. Sie erstreckt sich nun auch auf die Heckschale zusätzlich zum Hauptverkleidungselement, rechtfertigt teilweise die 25.999 Euro und zeigt deutlich, welche Farbe man hat. Jede Einheit erhält ein nummeriertes Abzeichen auf dem Luftfilterdeckel, was das Motorrad zu einem Sammlerstück ebenso wie zu einem Streckenwerkzeug macht. An diesem Punkt weiß Yamaha, was es seit den ersten Versionen der Yamaha YZF R1M tut, und weicht davon nicht ab.

Yamaha YZF-R1M

Das Elektronikpaket verdient es, genauer betrachtet zu werden, denn hier liegt der eigentliche Unterschied der M zur erreichbaren Konkurrenz. Der einstellbare ABS, die Motorbremsregelung, die überarbeitete Launch Control – all dies findet sich bereits auf der klassischen R1. Die M fügt darüber hinaus zwei Werkzeuge hinzu, die nur für Fahrer reserviert sind, die ernsthaft arbeiten wollen. Die YRC Setting-App ermöglicht es, eigene Fahrprofile zu erstellen, indem man die sieben elektronischen Systeme anpasst, bis hin zum Deaktivieren bestimmter Assistenzsysteme. Der Y-TRAC zeichnet eine vollständige Telemetrie auf, Motordrehzahl, Neigungswinkel, Beschleunigungen, Aktivierungen von Hilfen und stellt all dies über eine Karte über Google Maps dar. Es ist nicht mehr ein Straßenmotorrad mit Streckenambitionen. Es ist eine Analyseplattform, die als Supersport getarnt ist.

Bei einer theoretischen Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h regelt sich die Frage der Zielgruppe von selbst. Die Yamaha YZF-R1M richtet sich nicht an Sonntagsfahrer, die auf der Landstraße Eindruck schinden wollen. Sie zielt auf erfahrene Streckenrennfahrer ab, die den Unterschied zwischen Übergrundübersteuern und Kaltmangel an Haftung kennen, für die ein nummeriertes Abzeichen und der Zugang zu einer bordeigenen Telemetrie einen echten Mehrwert und nicht nur ein Marketing-Gadget darstellen. In diesem Sinne runden die Sitzhöhe von 861 mm und die klar auf den Rundkurs ausgerichtete Fahrposition die Profile ab, die eher vielseitig sind. Für die Straße ist die Standard-R1 ausreichend und weniger aggressiv für das Budget. Nur für die Strecke bietet die M ein Maß an elektronischer Ausstattung, dem nur wenige Serienmaschinen etwas entgegensetzen können. Der Preis für den Eintritt in diesen exklusiven Kreis ist hoch, aber er ist im Einklang mit dem, was das Fahrzeug tatsächlich bietet.

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.98 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.55 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
200.4 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 499-1996cc (3553 verglichene Motorräder)
Leistung 200 ch Top 9%
50 ch Median 130 ch 212 ch
Gewicht 204 kg Leichter als 51%
184 kg Median 205 kg 266 kg
L/G-Verhältnis 0.98 ch/kg Top 15%
0.24 Median 0.64 1.08 ch/kg

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