Schlüsselleistung

143 ch
Leistung
🔧
998 cc
Hubraum
⚖️
236 kg
Gewicht
🏎️
260 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
825 mm
Sitzhöhe
21.0 L
Tankinhalt
💰
9 290 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
998 cc
Leistung
143.0 ch @ 10000 tr/min (103.0 kW)
Drehmoment
105.9 Nm @ 7500 tr/min
Motortyp
In-line four, four-stroke
Kühlung
Liquid
Verdichtungsverhältnis
11.4:1
Bohrung × Hub
74.0 x 58.0 mm (2.9 x 2.3 inches)
Ventile/Zylinder
5
Nockenwellen
2 ACT
Steuerung
Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)

Fahrwerk

Rahmen
double berceau tubulaire en acier
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Telescopic fork, 43mm tubes
Hinterradaufhängung
Link-type swingarm
Federweg vorne
140 mm (5.5 inches)
Federweg hinten
135 mm (5.3 inches)

Bremsen

Vorderradbremse
Double disc
Hinterradbremse
Single disc
Vorderreifen
120/70-ZR17
Vorderreifendruck
2.50 bar
Hinterreifen
180/55-ZR17
Hinterreifendruck
2.70 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
825.00 mm
Radstand
1450.00 mm
Bodenfreiheit
140.00 mm
Länge
2125.00 mm
Breite
765.00 mm
Höhe
1190.00 mm
Tankinhalt
21.00 L
Gewicht
236.00 kg
Trockengewicht
208.00 kg
Neupreis
9 290 €

Übersicht

Was erhält man, wenn man den Vierzylinder einer R1 in einen vielseitigen Roadster-Rahmen verpflanzt? Die Yamaha FZS 1000 Fazer, ganz einfach. Ein Rezept, das die Ingenieure aus Iwata zwischen 2001 und 2005 verfeinert haben und das bis heute eines der überzeugendsten Angebote auf dem Gebrauchtmarkt für alle darstellt, die einen großen Roadster suchen, der alles kann.

Yamaha FZS 1000 Fazer

Der 998-cc-Reihenvierzylindermotor, Viertakt, fünf Ventile pro Zylinder, wurde grundlegend überarbeitet, um die Rennstrecke zu verlassen und sich auf der Straße niederzulassen. Neu gestaltete Ansaugkanäle, angepasste Vergaser, schwerere Kurbelwelle, modifizierte Kupplung. Das Ergebnis lässt sich im Datenblatt der Yamaha FZS 1000 Fazer ablesen: 143 PS bei 10.000 U/min und vor allem 105,9 Nm Drehmoment, die bereits ab 7.500 U/min zur Verfügung stehen. Weniger brachial als beim Sportgerät, von dem er abstammt, setzt dieser Motor auf Alltagstauglichkeit. Der Schub setzt entschlossen bei etwa 3.500 U/min ein, wird im mittleren Drehzahlbereich großzügig und zeigt sich oberhalb von 5.000 Touren richtig muskulös. Der Charakter bleibt lebhaft, die Mechanik erinnert durchaus an ihre sportlichen Ursprünge, doch die Leistungsentfaltung überrascht einen nicht mehr in einer Spitzkehre. Für alle, die zwischen den Jahrgängen schwanken: Die Yamaha FZS 1000 Fazer 2002 und die Yamaha FZS 1000 Fazer 2003 teilen dieselbe technische Basis, die Änderungen blieben bis zum Jahrgang 2005 rein kosmetischer Natur.

Der Stahlrohr-Doppelschleifenrahmen nimmt diese Mechanik souverän auf. Auf einer Sitzbank in 825 mm Höhe platziert, genießt der Fahrer eine leicht nach vorne geneigte, natürliche und einladende Sitzposition. Die 43-mm-Telegabel und das Umlenkfederbein, beide einstellbar, filtern Fahrbahnunebenheiten zuverlässig und bewahren dabei die nötige Straffheit, wenn das Tempo anzieht. Die 236 kg fahrfertig lassen sich in Bewegung dank eines gut abgestimmten Radstands von 1.450 mm und eines niedrig gehaltenen Schwerpunkts schnell vergessen. Die von der R1 übernommene Bremsanlage – Doppelscheibe vorne und Einzelscheibe hinten – bietet beruhigende Bremskraft und gute Dosierbarkeit. Schade, dass die Yamaha FZS 1000 Fazer ABS nie im Programm angeboten wurde – eine fragwürdige Entscheidung für eine Tourenmaschine dieses Kalibers.

Der Komfort bildet allerdings den Reibungspunkt. Der 21-Liter-Tank ermöglicht eine ordentliche Reichweite, sofern der Verbrauch der Yamaha FZS 1000 Fazer im Rahmen bleibt, doch er spreizt die Oberschenkel und macht sich auf langen Strecken bemerkbar. Die straffe Sitzbank verzeiht jenseits von 200 Kilometern nicht. Was die kleine Scheibe betrifft, spielt sie eher eine ästhetische als eine schützende Rolle. Gegenüber einer komfortableren Suzuki Bandit 1200 S oder einer stilistisch aggressiveren Kawasaki Z1000 positioniert sich die Fazer als der intelligente Kompromiss – einer, der auf der dynamischen Seite nichts opfert. Die GT-Version, die Yamaha FZS 1000 Fazer GT, behebt diese Schwächen übrigens teilweise mit Koffern und einer erhöhten Scheibe.

Die Wartung der Yamaha FZS 1000 Fazer bleibt für einen japanischen Vierzylinder überschaubar, und die mechanische Zuverlässigkeit gibt keinerlei Anlass zur Sorge. Achten Sie lediglich auf die Batterie der Yamaha FZS 1000 Fazer, die schlecht altert, wenn das Motorrad lange in der Garage steht. Zum Neupreis von rund 9.290 Euro im Jahr 2004 angeboten, wird sie heute zu sehr erschwinglichen Preisen auf dem Gebrauchtmarkt gehandelt. Wer eine Yamaha FZS 1000 Fazer kaufen möchte, findet hier vermutlich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Segment der großen Roadster. Die Meinungen zur Yamaha FZS 1000 Fazer laufen alle auf dasselbe Fazit hinaus: ein großzügiges Motorrad, leicht zu beherrschen, zugeschnitten auf den Fahrer, der eine einzige Maschine will, die unter der Woche in der Stadt genauso funktioniert wie am Wochenende auf Landstraßen. Nicht das raffinierteste, nicht das spektakulärste, aber furchtbar effizient.

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.60 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.45 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
141.4 ch/L
In der Kategorie Naked bike · Hubraum 499-1996cc (3709 verglichene Motorräder)
Leistung 141 ch Top 15%
50 ch Median 100 ch 175 ch
Gewicht 236 kg Leichter als 19%
183 kg Median 212 kg 256 kg
L/G-Verhältnis 0.60 ch/kg Top 26%
0.24 Median 0.46 0.82 ch/kg

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Häufig gestellte Fragen

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