Schlüsselleistung
Technische Daten
- Starter
- — → Electric
- Rahmen
- Aluminium die-cast, diamond Shaped → Aluminium die-cast, Diamond Shaped
- Vorderradbremse
- Double disc. ABS. Hydraulic. → Double disc. Hydraulic.
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. Hydraulic. → Single disc. Hydraulic.
- Neupreis
- 9 499 € → 8 899 €
Motor
- Hubraum
- 779 cc
- Leistung
- 106.0 ch @ 10000 tr/min (76.4 kW)
- Drehmoment
- 82.0 Nm @ 8400 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 12.0:1
- Bohrung × Hub
- 68.0 x 53.6 mm (2.7 x 2.1 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Electronic Fuel Injection
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Wet sump
- Zündung
- TCI (digital)
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Aluminium die-cast, Diamond Shaped
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Wet, multiple-disc coil spring
- Vorderradaufhängung
- Upside-down telescopic fork, 43 mm inner tube
- Hinterradaufhängung
- Linked monoshock with spring preload adjustment
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches)
- Federweg hinten
- 130 mm (5.1 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. Hydraulic.
- Hinterradbremse
- Single disc. Hydraulic.
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 815.00 mm
- Radstand
- 1460.00 mm
- Bodenfreiheit
- 140.00 mm
- Länge
- 2140.00 mm
- Breite
- 770.00 mm
- Höhe
- 1225.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 215.00 kg
- Neupreis
- 8 899 €
Übersicht
Stellen Sie sich einen Motor von einer R1 vor, um einige Kubikzentimeter reduziert, aber mit Charakter gefüllt, eingebaut in ein Chassis einer Hypersportmaschine. Sie erhalten die Yamaha Fazer 8, diesen sportlichen Tourenmotorrad, der zwischen Erbe und Zugänglichkeit jongliert. Sie wurde 2010 eingeführt und erhielt 2013 ein entscheidendes Update ihrer Federung, einem ursprünglichen Schwachpunkt, der von ihrer Roadster-Version übernommen wurde. Die Upside-Down-Gabel erhält nun Dämpfungs- und Kompressionsverstellungen, und der Hinterradstoßdämpfer eine härtere Feder und ein Dämpfungseinstellrad. Es ist keine Revolution, sondern eine notwendige Anpassung, die ihr Glaubwürdigkeit im Vergleich zu Konkurrenten wie der Kawasaki Z800 zurückverleiht. Man merkt auch einen eleganteren Auspuff und verfeinerte Blinker, Details, die ihr Aussehen polieren, ohne ihren Charakter zu verändern.

Unter dem 17-Liter-Tank schlägt das Herz des Tieres: ein 779 cm³-Reihenvierzylinder, der vom FZ1-Block stammt, der wiederum von der R1 2004 abgeleitet ist. Yamaha hat auf das Drehmoment gesetzt, anstatt auf die Suche nach Pferdestärken. Mit 82 Nm bei 8400 U/min bietet er eine direkte Reaktion ab mittleren Drehzahlen, unterstützt durch eine clevere Ansaugung und eine ausgeklügelte Mapping. Seine 106 PS bei 10000 U/min machen ihn nicht zu einem Blitz, sichern ihm aber eine ehrliche Lebendigkeit, die fleischiger ist als die der alten FZ6 Fazer. Genau das ist ihre Positionierung: bissiger als eine 600er, weniger gierig und einschüchternd als eine 1000er. Ein Motor par excellence für lange Strecken, der Flexibilität dem Geheul vorzieht.
Das Chassis ist kein Witz. Es übernimmt die Architektur der Fazer 1000 mit ihrem Diamantrahmen aus Aluminium und ihrem großzügigen Schwingarm und ist für die moderate Leistung der Fazer 8 überdimensioniert. Das Ergebnis? Stabilität unter allen Umständen und sportliche Fähigkeiten, die vom Motor unterausgelastet, aber für den Fahrer beruhigend sind. Die Bremsanlage mit ihren zwei 310-mm-Scheiben und Monoblock-Bremssätteln ist effektiv, wobei ABS eine willkommene Option bleibt. Mit 215 kg vollgetankt und einem Sitz in 815 mm Höhe strahlt sie eine Präsenz aus, ohne erdrückend zu sein, zugeschnitten auf lange Strecken und kurvenreiche Straßen.
Für wen ist sie? Für den anspruchsvollen Tourenfahrer, der eine vielseitige Maschine sucht, die mit ihrem Drehmoment die Autobahn verschlingen, ohne Stress in den Bergen fahren und sich ohne zu großes Leiden in der Stadt bewegen kann. Sie sucht keine Auseinandersetzung mit reinen Sportmotorrädern, sondern bietet einen intelligenten und reifen Kompromiss. Zu einem Preis von fast 8900 Euro zum Zeitpunkt der Einführung positionierte sie sich als ernsthafte Alternative zu japanischen Roadstern und brachte diesen kleinen Zusatz an Seele und Yamaha-Erbe mit sich. Ihr Mangel? Ein Mangel an stilistischem Mut und vielleicht an Persönlichkeit im Vergleich zu temperamentvolleren Italienern. Aber ihre grundlegenden Qualitäten, ihre mechanische Zuverlässigkeit und ihr fast perfektes Gleichgewicht machen sie zu einer vernünftigerweise aufregenden Maschine, ein Beweis dafür, dass man vernünftig sein kann, ohne langweilig zu sein.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en option
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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