Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 106.0 ch @ 10000 tr/min (78.0 kW) → 106.0 ch @ 10000 tr/min (76.4 kW)
- Drehmoment
- 82.0 Nm @ 8400 tr/min → 82.0 Nm @ 8000 tr/min
- Rahmen
- Diamond, aluminium → Black, powder-coated aluminium deltabox
Motor
- Hubraum
- 779 cc
- Leistung
- 106.0 ch @ 10000 tr/min (76.4 kW)
- Drehmoment
- 82.0 Nm @ 8000 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 12.0:1
- Bohrung × Hub
- 68.0 x 53.6 mm (2.7 x 2.1 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Electronic Fuel Injection
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Wet sump
- Zündung
- Transistorized coil ignition
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Black, powder-coated aluminium deltabox
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Multiple-disc coil spring, Wet
- Vorderradaufhängung
- Telescopic forks, 43 mm inner tube
- Hinterradaufhängung
- Swingarm, (link suspension)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 815.00 mm
- Radstand
- 1460.00 mm
- Bodenfreiheit
- 140.00 mm
- Länge
- 2140.00 mm
- Breite
- 770.00 mm
- Höhe
- 1225.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 215.00 kg
- Neupreis
- 8 499 €
Übersicht
Motorrad: Yamaha Fazer8 (2012)

Erinnern Sie sich an das einfache Vergnügen eines Motorrads, das nicht versucht, Sie zu beeindrucken, sondern Ihnen zu dienen? Das ist genau das Spielfeld der Yamaha Fazer 8 von 2012. Yamaha hat die bewährte Rezeptur der großen FZ1 Fazer übernommen, die Proportionen leicht reduziert und so diesen sportlichen Tourenmotorroller mit überraschender Vielseitigkeit hervorgebracht. Unter ihrem markanten Verkleidungswerk schlägt ein bekanntes Herz: der Reihenvierzylinder aus der ehemaligen R1, aber desarmiert, um ein Hubraumvolumen von 779 cm3 aufzuweisen. Die angegebene Leistung von 106 PS bei 10000 U/min lässt die technischen Daten nicht in Erstaunen versetzen, aber das ist ein Trugschluss. Die Ingenieurskunst konzentrierte sich auf das Wesentliche: das Drehmoment. Mit 82 Nm, die ab 8000 U/min verfügbar sind, bietet sie eine direkte und lineare Antwort, die viel fleischiger ist als die FZ6 Fazer, die etwas schrill war. Sie setzt die Messlatte höher als die Kawasaki Z 750 der damaligen Zeit, nicht so sehr in Bezug auf die reine Leistung, sondern in Bezug auf die Großzügigkeit des Motors.
Was auffällt, ist die fast brutale Ehrlichkeit ihres Fahrwerks. Das Deltabox-Aluminiumrahmenchassis, die 43-mm-Telegabel und der Schwingarm sind größtenteils Teile, die von der Fazer 1000 übernommen wurden. Übersetzt: Sie fahren eine Mechanik mit 106 PS in einem Rahmen, der dafür ausgelegt ist, 150 zu bewältigen. Das Gefühl von Stärke und Reserven ist spürbar, obwohl das angegebene Gewicht von 215 kg im vollgetankten Zustand bei langsamen Manövern zu spüren ist. Der Bodenfreiheit von 140 mm und der Radstand von 1460 mm versprechen Stabilität, während die Bremsen mit ihren 310-mm-Scheiben und Vierkolben-Monoblock-Bremssätteln einen effektiven Biss bieten. Das ABS war eine willkommene Option, aber die Wahl radialer Befestigungen für die Bremssättel war nicht Teil des Plans. Ein Kompromiss, der daran erinnert, dass diese Fazer 8 kein Streckenrennstrettler, sondern ein Straßenbegleiter ist.
Und genau darin liegt ihr ganzer Reiz. Mit ihrem 17-Liter-Tank, dem Sitz in 815 mm Höhe, der eine korrekte Zugänglichkeit bietet, und der Vollverkleidung, die Turbulenzen intelligent ableitet, ist sie sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für Wochenendausflüge geeignet. Das Design, das spitzer und von der R6 inspiriert ist als das der FZ1, verleiht ihr einen durchdringenden Look, ohne aggressiv zu wirken. Yamaha spielte auf Nummer sicher, indem es sich auf eine bewährte technische Basis stützte, auch wenn dies etwas an Kühnheit kostete. Das Ergebnis ist eine beruhigende, berechenbare Maschine, die keine bösen Überraschungen bereithält.
An wen richtet sie sich? An den Tourenfahrer, der ein komplettes Motorrad sucht, das die Autobahn mühelos bewältigen kann und gleichzeitig in der Stadt agil und auf kurvigen Straßen unterhaltsam bleibt. An den Motorradfahrer, der von einem mittelgroßen Motorrad aufsteigt und mehr Substanz sucht, ohne jedoch den manchmal nervösen Charakter eines reinen Roadsters zu wollen. Ihr Preis von 8499 Euro positionierte sie als eine ernstzunehmende Option gegenüber der Konkurrenz. Sie revolutionierte nichts, sondern führte alles mit großer Kompetenz aus. Es ist ein Motorrad, das in den Hintergrund tritt, um dem einfachen Vergnügen des Fahrens Platz zu machen, eine Qualität, die letztendlich unbezahlbar ist.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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