Schlüsselleistung
Technische Daten
- Kraftstoffsystem
- Injection → Injection. Drive by wire.
- Vorderreifen
- 120/70-R19 → 110/80-18
- Hinterreifen
- 170/60-R17 → 150/70-17
- Sitztyp
- Selle biplaces → —
Motor
- Hubraum
- 1215 cc
- Leistung
- 139.0 ch @ 9300 tr/min (101.5 kW)
- Drehmoment
- 123.0 Nm @ 6200 tr/min
- Motortyp
- In-line three, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 11.0:1
- Bohrung × Hub
- 85.0 x 71.4 mm (3.3 x 2.8 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Drive by wire.
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Tubular steel trellis frame
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Shaft drive (cardan) (final drive)
- Kupplung
- Wet, multi-plate hydraulically operated
- Vorderradaufhängung
- WP 48 mm upside down forks, rebound and compression damping adjustment on fork caps
- Hinterradaufhängung
- WP monoshock, rebound damping adjustment
- Federweg vorne
- 190 mm (7.5 inches)
- Federweg hinten
- 193 mm (7.6 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. Floating discs, radially mounted monobloc Brembo calipers, 4-piston, switchable ABS.
- Hinterradbremse
- Single disc. Nissin 2-piston sliding caliper. Switchable ABS.
- Vorderreifen
- 110/80-18
- Hinterreifen
- 150/70-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 837.00 mm
- Radstand
- 1530.00 mm
- Länge
- 2248.00 mm
- Breite
- 885.00 mm
- Höhe
- 1410.00 mm
- Tankinhalt
- 20.00 L
- Trockengewicht
- 244.00 kg
- Neupreis
- 15 400 €
Übersicht
Man spricht oft von großen Tourenenduros als Straßenkolosse, aber mit der Tiger Explorer von 2016 versucht Triumph einen subtileren Ansatz. Der Engländer hat sein Dreizylinder-DNA nicht aufgegeben, diesen Motor mit einer einzigartigen Klangsignatur und Kraftentfaltung, die diese oft monotone Kategorie auszeichnet. Stellen Sie sich vor: 139 Pferdestärken, die bei 9300 U/min freigesetzt werden, und ein Drehmoment von 123 Nm, das rechtzeitig, bei 6200 U/min, anliegt. Es ist nicht die absolute Bestie, aber es ist ein Motor mit Charakter, eine Seele, die japanische Vierzylinder oder der KTM V2 schlichtweg nicht besitzen.

Das Chassis ist jedoch der Ort, an dem das eigentliche Gespräch beginnt. Mit einem Trockengewicht von 244 kg bewegt man sich nicht in der Leichtgewichtsklasse. Triumph hat auf die Geometrie gesetzt, die Lenkfußwinkel verringert und den Fahrer näher an die Vorderräder gebracht, Änderungen, die sich bereits in den ersten Kurven bemerkbar machen. Die Maschine wird weniger gemütlich, eher geneigt, schnell zu reagieren. Die radialen Brembo-Bremsen sind ein willkommenes Upgrade und bieten eine feste und präzise Wirkung. Aber das Stahl-Gitterrohrrahmen bleibt im Wesentlichen gleich, eine solide Basis, die jedoch einen engagierten Fahrstil erfordert, um wirklich in Vergessenheit zu geraten.
Die Elektronik markiert den eigentlichen Generationalsprung. Die Basisversion, dieses XR für 15400 €, bietet bereits ABS und Traktionskontrolle, dient aber hauptsächlich als Köder. Triumph, wie viele in diesem Segment, behält die echten Leckereien für die Premium-Modelle. Die Fahrmodi Road und Rain sind vorhanden und passen die Kennfeld und die Eingriffe an, aber um die semi-aktiven Federungen, das in Kurven aktive ABS, den Tempomat oder die Bergaufgangshilfe zu erhalten, muss man in die Kasse gehen. Es ist eine klassische kommerzielle Berechnung, die jedoch den Käufer frustrieren kann, der feststellt, dass die "erschwingliche" Version in Wirklichkeit recht sparsam ausgestattet ist.
Wer ist der Fahrer dieses Explorers? Es ist der Reisende, der Distanzen zurücklegen möchte, ohne dabei den Fahrspaß zu opfern. Der Dreizylindermotor, die Kardanwelle für die Seelenruhe und der vernünftige Verbrauch von 4,9 l/100 km machen diesen Tiger zu einer effizienten Maschine für den Langstrecken-Tourismus. Aber er wird nie die Wahl des reinen Abenteurers sein; sein Gewicht, seine serienmäßigen Reifen und seine Statur bestimmen ihn hauptsächlich für das Asphaltfahren. Im Vergleich zu einer BMW R1200GS oder einer Yamaha Super Ténéré bietet sie eine klangvollere, vielleicht charismatischere, aber weniger vielseitige Alternative abseits befestigter Straßen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Tiger Explorer 2016 ein ehrliches, aber sicheres Angebot ist. Ihr Motor ist ein Juwel, ihr Chassis wurde für mehr Agilität verfeinert, und die Basiselektronik bietet moderne Sicherheit. Triumph scheint jedoch seine Ambitionen zurückgehalten zu haben und die größeren Innovationen für die High-End-Versionen zu reservieren. Sie bleibt eine fähige, angenehme Maschine mit einer starken Identität, aber in einem Markt, in dem der Wettbewerb nicht aufhört zu wachsen, könnte sie etwas mehr Kühnheit benötigen, um sich wirklich abzuheben.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS désactivable
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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