Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 120.0 ch @ 9000 tr/min (88.3 kW) → 125.0 ch @ 9000 tr/min (91.9 kW)
Motor
- Hubraum
- 996 cc
- Leistung
- 125.0 ch @ 9000 tr/min (91.9 kW)
- Drehmoment
- 98.1 Nm @ 7000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.3:1
- Bohrung × Hub
- 98 x 66 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis en alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 46 mm , déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 810.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 216.00 kg
- Trockengewicht
- 186.00 kg
- Neupreis
- 9 199 €
Übersicht
Wer hat gesagt, dass ein großer Roadster zwangsläufig ein durstiges Biest sein muss, ein ungezähmtes Streckenrenn-Tier für die Straße? Im Jahr 2006, als der Wind bereits gegen die Hypersportler gedreht hatte, hatte Suzuki eine clevere Antwort im Karton: die SV 1000 N. Keine Revolution, sondern eine terriblement sinnvolle Evolution. Man nimmt den legendären V2, der vom TL1000S stammt, aber in seinen Zündungen gemildert wurde, setzt ihn in einen kompakteren Aluminium-Gitterrahmen als die Version S, klebt einen hohen Lenker und einen Sitz in 81 cm Höhe daran, und man erhält ein Motorrad, das zuerst dem Gehirn und den Eingeweiden spricht, nicht nur den Bizeps. Mit ihren 125 PS bei 9000 U/min und 98 Nm Drehmoment, die früh verfügbar sind, hat sie nicht die hysterische Höchstgeschwindigkeit eines japanischen 4-Zylinder. Ihre Stärke? Eine beispielhafte Elastizität, die ohne Murren bei 2000 U/min im sechsten Gang wieder aufnehmen kann und Sie dann mit einer progressiven und genussvollen Beschleunigung bis 230 km/h katapultiert. Es ist dieser zugängliche Charakter, diese inhärente Vielseitigkeit, die eine gebrauchte Suzuki SV 1000 N heute so interessant macht.

Die Magie wirkt bereits nach den ersten Metern. Mit einem fahrbereiten Gewicht von 216 kg ist sie kein Federgewicht, aber ihr niedriger Schwerpunkt und ihre Gewichtsverteilung verleihen ihr eine 600er-Manövrierfähigkeit. Die 46-mm-Gabel und der Monoschwingarm verwandeln dieses Roadster-Modell, sobald er gut eingestellt ist, in einen Partner, der für den Fahrspaß gemacht ist. Im ernsthaften Angriff beugt sie sich präzise, gehalten von einem effektiven Bremsvorgang vorne (zwei 310-mm-Scheiben), der Vertrauen inspiriert. Man ist weit entfernt von der extremen Nervosität einer Aprilia Tuono aus dieser Zeit oder dem bärigen Charakter eines Ducati Monster S4R. Die SV 1000 N ist die Freundin, die Ihnen das Gefühl gibt, ein guter Fahrer zu sein, ohne Sie jemals zu verraten. Es ist auch diese überraschende Leichtigkeit, die in allen Suzuki SV 1000 N-Tests, die man lesen kann, hervorgehoben wird.
Lassen Sie sich jedoch nicht täuschen, diese Gelassenheit ist keine Langeweile. Der V2 knurrt, die Kettenantrieb sendet die Leistung entschieden, und wenn man ihn beansprucht, liefert der Zweizylinder sein Drehmoment mit einer Großzügigkeit, die ein Lächeln hervorruft. Gerade dieses Gleichgewicht macht sie so vielseitig: wendig in der Stadt trotz eines nicht immer königlichen Lenkwinkels, komfortabel für die Sonntagsausfahrt und fähig zu muskulösen sportlichen Einheiten für den Rest des Wochenendes. Der 17-Liter-Tank bietet eine korrekte Reichweite, obwohl man ein oder zwei Liter mehr für lange Strecken gewünscht hätte.

Für wen ist sie also? Ganz klar für den Motorradfahrer, der ein großes Volumen ohne den Stress sucht, einen charismatischen Motor ohne den Durst eines 4-Zylinders und eine zuverlässige Plattform. Der damalige Neupreis von rund 9200 Euro war ein massives Argument. Heute stellen eine Suzuki SV 1000 N 2006 oder Modelle wie die SV 1000 N 2004 oder 2005 eine Goldene Gelegenheit dar, dieses einfache und direkte Vergnügen zu erleben. Sie verzeiht, sie ermutigt, sie macht Spaß. Sie hat vielleicht nicht den italienischen Pomp oder die rohe Aura eines deutschen Motorrads, aber sie besitzt diese zu seltene Tugend: das freudvolle Können. Nach einem Probefahrt ist die Frage nicht „ist sie schnell?“, sondern „warum bin ich mich schon von ihr getrennt?“
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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