Schlüsselleistung

98 ch
Leistung
🔧
1255 cc
Hubraum
⚖️
247 kg
Gewicht
🏎️
230 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
810 mm
Sitzhöhe
19.0 L
Tankinhalt
💰
8 549 €
Neupreis
Suzuki GSF 1250 bandit N vergleichen mit: Motorrad wählen →

Technische Daten

Motor

Hubraum
1255 cc
Leistung
98.0 ch @ 7500 tr/min (72.1 kW)
Drehmoment
107.9 Nm @ 3700 tr/min
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
10.5 : 1
Bohrung × Hub
79 x 64 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection Ø 36 mm

Fahrwerk

Rahmen
Tubulaire en acier
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique Ø 43 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier simple piston
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.50 bar
Hinterreifen
180/55-17
Hinterreifendruck
2.90 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
810.00 mm
Sitztyp
Selle biplaces
Tankinhalt
19.00 L
Gewicht
247.00 kg
Neupreis
8 549 €

Übersicht

Was treibt Suzuki dazu, ein Rezept zu überarbeiten, das seit Jahren funktioniert, ohne jemals die Codes des Genres zu erschüttern? Die GSF 1250 Bandit Jahrgang 2010 liefert ihre Antwort mit einem kosmetischen Update nach dem Vorbild der bereits bei der kleinen 650 angewandten Auffrischung. Der runde Scheinwerfer, historisches Markenzeichen der Baureihe, weicht einer schlankeren Optik, die frappierend an das erinnert, was Yamaha bei seiner FZ6 anbot. Das Cockpit folgt demselben Weg und erbt die Instrumentierung des Mittelklasse-Modells, wobei einzig der rote Bereich weiter nach oben klettert, um das Temperament des 1255-cc-Vierzylinders widerzuspiegeln. Die seitlichen Lufthutzen, der Auspufftopf und das Rücklicht werden ebenfalls unters Messer genommen. Nichts Radikales, aber eine ehrliche Auffrischung, die der Bandit erspart, auf den Parkplätzen veraltet zu wirken.

Suzuki GSF 1250 bandit N

Unter dieser überarbeiteten Verkleidung bleibt das Triebwerk sich selbst treu. Der Reihenvierzylinder leistet 98 PS bei 7.500 U/min und vor allem 107,9 Nm Drehmoment bereits ab 3.700 U/min. Hier liegt der wahre Charakter dieser Suzuki: eine offenherzige Verfügbarkeit im mittleren Drehzahlbereich, ein Hauch Gas, der genügt, um ohne Herunterschalten wieder zu beschleunigen, eine Geschmeidigkeit, die Ungenauigkeiten in der Stadt wie auf der Landstraße verzeiht. Man ist weit entfernt vom zornigen Punch der Ahnherrin GSF 1200, die 1996 das Licht der Welt erblickte – dieses Triebwerk bevorzugt Laufruhe gegenüber Brutalität. Das Sechsganggetriebe verrichtet unauffällig seinen Dienst, der Kettenantrieb bleibt klassisch. Nichts, was einen Piloten auf der Suche nach Fahrerlebnissen entflammen würde, aber eine solide Mechanik, die Kilometer um Kilometer klaglos wegsteckt.

Der Stahlrohrrahmen beherbergt eine 43-mm-Telegabel vorn und ein Federbein hinten. Nichts Ausgefeiltes, aber ein stimmiges Gesamtpaket für den vorgesehenen Einsatzzweck. Mit ihren 247 kg fahrfertig und einer Sitzhöhe von 810 mm spielt die Bandit 1250 N keine Ballerina im Stadtverkehr. Sie verlangt ein Mindestmaß an Erfahrung, um bei niedriger Geschwindigkeit gelassen manövriert zu werden. Die Bremsanlage mit zwei 310-mm-Scheiben und Vierkolben-Bremssätteln vorn erledigt ihre Aufgabe ordentlich, während die hintere 240-mm-Scheibe das System ergänzt. ABS ist bei diesem Jahrgang nur als Option erhältlich – eine fragwürdige Entscheidung, wenn man bedenkt, dass die Konkurrenz es bereits serienmäßig anzubieten begann. Der 19-Liter-Tank ermöglicht eine angemessene Reichweite für den Alltagsverkehr und die Wochenendtouren.

Mit einem Preis von 8.549 Euro im Jahr 2010 spielte die GSF 1250 Bandit N die Karte des Preis-Leistungs-Verhältnisses gegenüber Rivalinnen wie der Kawasaki Z1000 oder der Yamaha FZ1, die beide aggressiver in Fahrverhalten und Design auftraten. Die Suzuki stand voll und ganz zu ihrem Status als vielseitige Tourenmaschine im Roadster-Gewand, fähig, Asphalt zu verschlingen, ohne ihren Piloten zu ermüden oder sein Portemonnaie bei der Wartung zu leeren. Sie richtet sich vor allem an den pragmatischen Motorradfahrer, der einen zuverlässigen Hubraumriesen für seinen gemischten Einsatz sucht, für Ausflüge zu zweit dank einer einladenden Ergonomie, und der nicht das Bedürfnis verspürt, an der Ampel mit dem neuesten Streetfighter à la mode anzugeben.

Die Bandit 1250 Jahrgang 2010 erfindet nichts neu. Sie schleift die Kanten eines bewährten Konzepts, modernisiert ihren Auftritt, ohne an den Grundfesten zu rühren, und setzt weiterhin auf Drehmoment, Zuverlässigkeit und finanzielle Zugänglichkeit. Es ist ein Motorrad ohne Effekthascherei, beinahe anachronistisch in einem Markt, der bereits der Bordelektronik und den Fahrmodi hinterherlief. Für den, der weiß, was er will, ist genau das ihr Charme.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS en option

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.39 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.44 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
77.1 ch/L
In der Kategorie Allround · Hubraum 628-2510cc (1302 verglichene Motorräder)
Leistung 97 ch Top 27%
24 ch Median 74 ch 148 ch
Gewicht 247 kg Leichter als 22%
183 kg Median 223 kg 265 kg
L/G-Verhältnis 0.39 ch/kg Top 36%
0.21 Median 0.37 0.59 ch/kg

Ähnliche Motorräder

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen & Kommentare

Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!