Schlüsselleistung

52 ch
Leistung
🔧
744 cc
Hubraum
⚖️
189 kg
Gewicht
🏎️
170 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
770 mm
Sitzhöhe
21.0 L
Tankinhalt
💰
9 599 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
744 cc
Leistung
52.0 ch @ 6200 tr/min (38.0 kW)
Drehmoment
60.0 Nm @ 4900 tr/min
Motortyp
V2, four-stroke
Kühlung
Air
Verdichtungsverhältnis
10.2 : 1
Bohrung × Hub
80.0 x 74.0 mm (3.1 x 2.9 inches)
Ventile/Zylinder
2
Kraftstoffsystem
Injection. Weber-Marelli
Schmierung
Forced circulation with lobe pump - circuit capacity: 1.78 Kg
Starter
Electric

Fahrwerk

Rahmen
Double cradle tubular frame in ALS steel with detachable rear subframe
Getriebe
5-speed
Endantrieb
Shaft drive (cardan)   (final drive)
Kupplung
Dry single plate with flexible couplings
Vorderradaufhängung
Telescopic hydraulic fork with 40 mm stanchions
Hinterradaufhängung
Die cast light alloy swing arm with 2 spring preload adjustable shock absorbers
Federweg vorne
130 mm (5.1 inches)
Federweg hinten
93 mm (3.7 inches)

Bremsen

Vorderradbremse
Single disc. Brembo caliper with 4 differentiated pistons
Hinterradbremse
Single disc. Floating disc. Two-piston calipers.
Vorderreifen
100/90-18
Hinterreifen
130/80-17

Abmessungen

Sitzhöhe
770.00 mm
Radstand
1463.00 mm
Bodenfreiheit
150.00 mm
Länge
2185.00 mm
Breite
800.00 mm
Höhe
1110.00 mm
Tankinhalt
21.00 L
Gewicht
189.00 kg
Trockengewicht
189.00 kg
Neupreis
9 599 €

Übersicht

Was treibt Mandello del Lario dazu, seine V7 III erneut abzuwandeln? Nicht das Streben nach zusätzlichen Pferden, auch keine Überarbeitung des Fahrwerks. Die Stone S des Jahrgangs 2020 ist vor allem eine Stilfrage, eine Verführungsübung, bei der die Substanz sich kein Jota bewegt, die Form aber die Hauptrolle spielt. Der V-Twin mit 744 cm3 behält seine 52 PS bei 6 200 U/min und seine 60 Nm Drehmoment bei 4 900 Touren. Der ALS-Stahl-Doppelschleifenrahmen, die Teleskopfederung, die Brembo-Vierkolbensättel: Unter dem Kleid ändert sich nichts. Es bleibt ein Motorrad mit 189 kg fahrfertig, begrenzt auf 170 km/h, mit Kardanantrieb und Fünfganggetriebe. Die Basis ist bekannt, bewährt, ohne Überraschungen.

Moto Guzzi V7III Stone S

Wo also liegt der Unterschied, und vor allem: wo stecken die verlangten 9 599 Euro? Zunächst im Erscheinungsbild. Der Tank trägt satiniertes Chrom, umgürtet von einem Lederriemen, der sofort die Atmosphäre setzt. Der Scheinwerfer, tiefer positioniert und von einem Leuchtring aus dem Night Pack umrandet, verleiht der Front einen gedrungeneren, fast kampflustigen Ausdruck. Das Cockpit rückt eine Stufe nach unten, die Spiegel wandern an die Lenkerenden. Die Silhouette flacht ab, täuscht sportliche Angriffslust vor. Das alles bleibt natürlich kosmetisch, aber die optische Wirkung funktioniert.

Die Verarbeitung folgt dieser Logik des gepflegten Details. Der verkürzte und verfeinerte hintere Kotflügel erleichtert die Heckpartie. Die Sitzbank kleidet sich in Alcantara mit roten Ziernähten – ein Rot, das sich an den Federbeinfedern und am Zieradler auf dem Tank wiederfindet. Die Luftfilterabdeckungen wechseln zu Aluminium, die Kühlrippen erhalten einen ästhetischen Frässchliff, die Einspritzkörper schmücken sich mit eloxiertem Alu. Jedes Teil für sich genommen bleibt bescheiden. Zusammengefügt ergeben sie ein stimmiges Ganzes, aufwendiger gestaltet als die Basis-Stone.

Moto Guzzi V7III Stone S

Das eigentliche Argument ist die Seltenheit. Nur 750 Exemplare, eine bewusste Anspielung auf die mythische 750 S von 1974. Jede Einheit trägt ihre Nummer eingraviert auf der Lenkerbrücke. Für den Motorradfahrer, der für die Geschichte der Adlermarke empfänglich ist, spricht das Symbol eine deutliche Sprache. Für alle anderen darf die Frage gestellt werden: Gegenüber einer stärkeren Yamaha XSR700 oder einer in der Fahrwerkspartie moderneren Kawasaki Z650RS – spielt die Guzzi in der richtigen Liga? Sie kompensiert durch ihren Charakter, diesen V-Twin mit Längskurbelwelle, der das Motorrad bei jedem Gasstoß durchschüttelt, und den Kardanantrieb, der die Wartung vereinfacht. Ihre niedrige Sitzhöhe von 770 mm und ihr 21-Liter-Tank machen sie zu einer zugänglichen und ausdauernden Begleiterin. Die Zielgruppe sind jene, die ebenso mit dem Herzen fahren wie mit dem Gasgriff.

Die V7 III Stone S erhebt nicht den Anspruch, die Palette aus Mandello zu revolutionieren. Sie kleidet eine treue Mechanik in ein Gewand, zugeschnitten auf Liebhaber schöner Stücke, jene, die Patina dem Chronometer vorziehen. Eine limitierte Serie, die auf Emotion setzt statt auf Performance, mit den Qualitäten und Grenzen, die das mit sich bringt. Zu diesem Preis kauft man ein Stück italienische Geschichte, bestreut mit Exklusivität. Bleibt die Frage, ob die Augenweide den Aufpreis gegenüber der Standard-Stone rechtfertigt.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS

Praktische Infos

  • Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
  • La moto est accessible aux permis : A, A2

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.28 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.32 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
69.9 ch/L
In der Kategorie Allround · Hubraum 372-1488cc (1945 verglichene Motorräder)
Leistung 52 ch Top 55%
16 ch Median 60 ch 139 ch
Gewicht 189 kg Leichter als 78%
166 kg Median 210 kg 260 kg
L/G-Verhältnis 0.28 ch/kg Top 59%
0.13 Median 0.32 0.54 ch/kg

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