Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 399 cc
- Leistung
- 45.0 ch @ 8500 tr/min (33.1 kW)
- Drehmoment
- 39.0 Nm @ 7000 tr/min
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.6 : 1
- Bohrung × Hub
- 89 x 64 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 46 mm
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- cadre treillis en tubes d'acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée WP Ø 43 mm, déb : 230 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur WP, déb : 230 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Bybre Ø 285 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Bybre Ø 240 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 90/90-21
- Hinterreifen
- 140/80-18
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 890.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 9.00 L
- Gewicht
- 159.00 kg
- Neupreis
- 6 749 €
Übersicht
Motorrad: KTM 390 Enduro R (2026)

Seit Jahren wetteifern Hersteller darum, das Trail-Motorrad in ein vielseitiges Allzweckgerät zu verwandeln, das mit Elektronik vollgestopft und mit Steroiden aufgebohrt wurde. Das Ergebnis: Maschinen, die alles können, außer zugänglich zu sein. Die KTM 390 Enduro R stellt diese Logik auf den Kopf und das ist erfrischend. Im Rahmen einer neuen Generation, die auch die 390 SMC R und die 125 Enduro R umfasst, zielt dieses 399 cm³-Modell aus Österreich auf diejenigen ab, die den Asphalt verlassen möchten, ohne ihr Bankkonto zu belasten oder einen Fahrerausweis zu erwerben.
Der 398,7 cm³-Einzylindermotor leistet 45 PS bei 8.500 U/min und entwickelt 39 Nm Drehmoment bei 7.000 U/min. Diese Werte sind auf dem Papier nicht einschüchternd, und das soll auch so sein. Die Leistung wird genutzt, nicht erlitten. Auf einem steinigen Weg oder bei der Durchquerung von Unterholz wird diese Mäßigung zu einer Tugend: Der Fahrer baut sein Selbstvertrauen auf, steuert die Kurven und das Motorrad reagiert mit Übersichtlichkeit statt mit Brutalität. Die KTM 690 Enduro R dient zwar als erfahrene große Schwester, aber sie erfordert ein Fahrniveau, das die 390 nicht verlangt. Genau dafür ist diese 2026er-Version für 6.749 Euro interessant, während die Vorgängerversion 6.550 Euro kostete. Ein Probefahrt mit der KTM 390 Enduro R unter realen Bedingungen lässt keinen Zweifel: Die Maschine hält ihre Versprechen in dieser Hinsicht.

Die WP-Federungen sind das eigentliche technische Argument. Die 43-mm-Upside-Down-Gabel bietet 230 mm Federweg und ist in 30 Klickpositionen in Kompression und Ausdehnung einstellbar, die leicht von den Oberrohr-Einstellrädern aus zugänglich sind. Der hintere Monodämpfer bietet einstellbare Vorspannung und Ausdehnung in 20 Klicks. Dieses Maß an Einstellbarkeit auf einem Motorrad zu diesem Preis stellt einen konkreten Vorteil gegenüber der Suzuki DR-Z4S dar, die in dasselbe Segment einsteigt. Der Bodenfreiheit beträgt 272 mm, was die Hindernisse relativiert, auf die man abseits befestigter Wege stößt. Die Sitzhöhe von 890 mm schließt die Hoffnung von kleineren Fahrern aus, das ist der Preis für diese hohe Geometrie, die dem Motorrad seinen Stand im Gelände verleiht.

Die elektronische Ausrüstung überrascht in dieser Kategorie. Der "Offroad"-Modus ermöglicht eine sanftere Dosierung der Traktionskontrolle, die deaktiviert werden kann, um das Hinterrad auf Hindernissen durchdrehen zu lassen. Das Bosch ABS (Modul 10,3 MB) wird für Fahrer deaktiviert, die das Rad in Abfahrten blockieren möchten, oder vollständig für diejenigen, die ihr Können wirklich beherrschen. Die Anti-Hop-Kupplung dämpft die Rucke beim Herunterschalten. Beim Bremsen ersetzt die Bybre-Vorderbremsscheibe mit 285 mm die 320 mm der SMC R: eine kohärente Wahl für den Geländeeinsatz, wo man eher mit dem rechten Fuß als mit dem linken Zeigefinger fährt. Das 4,2-Zoll-TFT-Farbdisplay verwaltet Bluetooth-Konnektivität, Navigation und grundlegende Informationen, obwohl es nach ein paar Kilometern auf der Piste mit einer Schicht Schlamm bedeckt sein wird, die es unleserlich macht.
Der einzige Nachteil ist das Gewicht. Mit 159 kg vollgetankt und einem 9-Liter-Tank wiegt die KTM 390 Enduro R mehr als ihre direkten Konkurrenten im reinen Enduro-Bereich, und die 690 wiegt sogar 10 kg weniger vollgetankt. Diese Balance wird den Fahrern nicht schaden, die vom Trail kommen und abseits der Straße unterwegs sein möchten, aber sie dämpft die Begeisterung derer, die sich eine Maschine vorgestellt haben, die so leicht ist wie eine EXC. Die Zielgruppe ist klar der fortgeschrittene Fahrer, der sich auf dem Asphalt langweilt, aber noch nicht bereit ist, sich einem Enduro-Wettbewerb zu verpflichten. Für dieses Profil stellt die KTM 390 Enduro R 2026 für 6.749 Euro einen seriösen, ehrlichen und gut ausgestatteten Einstieg in den Bereich dar. Die Reifen 90/90-21 vorne und 140/80-18 hinten signalisieren eindeutig ihre Absichten, wo die SMC R Slick-Reifen trägt. Ein Motorrad zum Losfahren, nicht zum Posen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 2
- Taille de l'écran TFT couleur : 10,67 cm / 4.2 pouces
- Jantes à rayon
- Indicateur de vitesse engagée
- Bluetooth
- Prise USB
- Contrôle de traction
- ABS déconnectable
- Embrayage anti-dribble
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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