Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 397 cc
- Leistung
- 27.0 ch @ 7000 tr/min (19.9 kW)
- Drehmoment
- 30.0 Nm @ 5500 tr/min
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- simple berceau dédoublé tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm
- Hinterradaufhängung
- 2 amortisseurs latéraux
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
- Vorderreifen
- 120/80-18
- Hinterreifen
- 130/70-17
Abmessungen
- Tankinhalt
- 13.00 L
- Trockengewicht
- 163.00 kg
- Neupreis
- 4 995 €
Übersicht
Einhundertdrei Exemplare. Nicht eines mehr. Mash hat schon lange begriffen, dass Seltenheit Begehren weckt, und das burgundische Unternehmen nutzt dies mit einem Sinn für Details, der Respekt abnötigt — zumindest auf der Marketingebene.

Die Desert Force ist die sandgetarnte Version der 400 Force, gekleidet für den Sturm auf eine Kinosahra. Beige dominiert, das Zubehör evoziert Expedition: ein Zehn-Liter-Reservekanister links angeschraubt, eine Leinentasche rechts, ein Kunstledergurt, der den Tank umspannt und in eine Patronentasche übergeht. Alles serienmäßig geliefert, was den aufgerufenen Preis von 4.995 Euro teilweise rechtfertigt. Die gefederte Soziussitzbank mit ihrem Haltebügel ist wohl das ausgereifteste Stück des Ensembles, ein zeitgemäßes Detail, das zur Inszenierung perfekt passt. Die Felgen, das Scheinwerfergitter und die Luftfilterboxabdeckungen sind im gleichen Geist lackiert — die visuelle Stimmigkeit ist real, und Beaune schlampt nicht bei seiner Arbeit als Ausstatter.
Unter dem Kostüm leistet der 397-cm³-Einzylinder 27 PS bei 7.000 U/min und 30 Nm bei 5.500 U/min. Das ist kein Antrieb, der darauf ausgelegt ist, Kilometer in hohem Tempo zu fressen; die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h sagt alles über die tatsächlichen Ambitionen der Maschine. Der Block vibriert, knurrt bei hohen Drehzahlen und überträgt die Leistung ordentlich über ein Fünfganggetriebe auf die 163 Kilogramm des Gefährts. Es reicht zum Bummeln, zum Paradieren am Sonntagmorgen, zum Fotografiertwerden vor einer ockerfarbenen Mauer. Nicht zum Überholen von Lastwagen auf der Autobahn. Die 41-mm-Telegabel und die zwei hinteren Stoßdämpfer verrichten ihren Dienst ohne Tadel, die Reifen in 120/80-18 und 130/70-17 setzen das Motorrad mit einer gewissen Sicherheit auf trockenem Asphalt auf. Der 13-Liter-Tank bietet eine für den vorgesehenen Einsatzbereich angemessene Reichweite.
Der einzige wirkliche Missklang — und er wiegt schwer für ein Motorrad, das ästhetisch so durchgearbeitet ist — ist das digitale Cockpit. Es passt zum Rest wie ein Paar Turnschuhe zu einer historischen Militäruniform. Bei einer Maschine, die voll auf die Karte historischer Immersion setzt, hätte ein rundes Analogtacho nicht viel mehr gekostet und diese ärgerliche Dissonanz vermieden. Das ist die Art wirtschaftlichen Kompromisses, der daran erinnert, dass Mash eine Marke im mittleren Segment bleibt, auch wenn sie ihre Verarbeitungsqualität pflegt.
An wen richtet sich die Desert Force konkret? An Fahrer, die etwas Auffälliges, Limitiertes, Erzählenswertes wollen. Nicht an Fernreisende, die ihre Taschen für eine Balkan-Durchquerung packen — der Reservekanister ist Dekoration, das sei klar gesagt. Auch nicht an Einsteiger auf der Suche nach Zugänglichkeit, auch wenn der A2-Führerschein hier vollkommen ausreicht. Eher an den Vintage-Liebhaber, dem das Budget für eine vollständig mit Zubehör ausgestattete Royal Enfield Meteor 350 fehlt, oder der sich von den üblichen Bonneville und anderen europäischen Café-Racern abheben möchte. Für unter 5.000 Euro, mit weltweit 103 verfügbaren Seriennummern, ist das Argument vorhanden.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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