Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 398 cc
- Leistung
- 38.0 ch @ 8000 tr/min (27.9 kW)
- Drehmoment
- 37.0 Nm @ 6500 tr/min
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.1 : 1
- Bohrung × Hub
- 90 x 62.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 42 mm
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- double longeron + simple berceau dédoublé en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø nc, déb : 280 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 296 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Nissin Ø 270 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Nissin Ø 240 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 80/100-21
- Hinterreifen
- 120/80-18
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 920.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 8.70 L
- Gewicht
- 151.00 kg
- Neupreis
- 8 999 €
Übersicht
Motorrad: Suzuki DR-Z4S (2026)

Zwanzig Jahre Abwesenheit hinterlassen Spuren. Wenn Suzuki die DR aus dem Schrank holt und sie in die DR-Z4S verwandelt, erwartet man die Rückkehr des verlorenen Sohnes mit einer Mischung aus Neugier und Skepsis. Das Ergebnis ist eine tiefgreifend überarbeitete Maschine, die kaum noch den Namen ihrer Urgroßmutter trägt, so radikal sind die Veränderungen. Wer die Suzuki DR-Z4S ohne Vorurteile testen möchte, wird hier etwas überraschendes für eine Enduro zu einem Preis von 399 Euro finden.
Zunächst der Motor. Der 398-ccm-Eintzylinder-Viertaktmotor behält seine Grundarchitektur und die Trockensumpfschmierung bei, aber alles andere wurde überarbeitet, um die Lücke zwischen Euro 2 und Euro 5+ zu schließen. Das Ergebnis überzeugt: 38 PS bei 8.000 U/min, 37 Nm Drehmoment bei 6.500 U/min, zwei Pferde weniger als die Vorgängerversion. Auf dem Papier sieht das besorgniserregend aus. In der Praxis spielt ein solches Offroad-Triebwerk mehr auf Sanftmut als auf reine Zahlen, und Motorradfahrer mit einem A2-Führerschein werden hier eine natürliche Begrenzung finden, die perfekt auf ihre legale Leistung abgestimmt ist. Was wirklich überrascht, ist die elektronische Schicht, die Suzuki auf diese charaktervolle Mechanik aufgebracht hat: drei Motormappings (aggressiv, linear, sanft), vier Traktionskontrollstufen, davon ein Gravel-Modus für den Offroad-Bereich, ein hinten abschaltbares oder vollständig deaktivierbares ABS und ein vereinfachter Startvorgang. Bei einer Enduro zu einem Preis von 8.999 Euro hat man nicht mit so viel Ausstattung gerechnet. Es ist fast peinlich für einige Konkurrenten in diesem Segment.

Das Fahrwerk wurde einer ebenso gründlichen Überarbeitung unterzogen. Das Stahl-Doppelrohr-Rahmen ersetzt die alte Konstruktion, das verschraubte Untergestell und die Aluminium-Schwinge sind neu gestaltet. Die auffälligste Neuerung auf einen Blick ist die Upside-Down-Gabel mit ihren 280 mm Federweg, unterstützt von einem noch großzügigeren Monodämpfer mit 296 mm. Beide Elemente sind in Zug- und Druckstufe einstellbar, ein wichtiges Detail für alle, die die Maschine an ihr übliches Terrain anpassen möchten. Die 21-Zoll-Vorderrad- und 18-Zoll-Heckradfelgen mit dünnen Dualsportreifen ergänzen ein Chassis, das für Schotterwege und ausgewaschene Pässe gemacht ist. Der Bodenfreiheit beträgt 30 cm. Zum Vergleich: Die KTM 390 Adventure hat einen etwas geringeren Federweg und eine stärker auf den Straßeneinsatz ausgerichtete Ausrichtung. Die DR-Z4S bekennt klar ihre Identität als Hardcore-Enduro.

Einige Bedenken bleiben bestehen. Der 920-mm-hohe Sitz ist nicht nachsichtig für kurze Beine, und die großen Federwege verstärken dieses Gefühl der Höhe. Das digitale Armaturenbrett ist funktional, aber schlicht, ohne Drehzahlmesser, ohne den etwas brachialen Charme der alten Enduro-Instrumente. Die unter dem Motor angebrachte Aluminiumplatte dient als Motorschutz, ersetzt aber keinen echten Schutz vor Felsen. Der 8,7-Liter-Tank wird lange Strecken ohne Betankung einschränken. Das sind Details, die klar das Profil des idealen Nutzers zeichnen: jemand, der weiß, wohin er will, und nicht vorhat, Frankreich in einer geraden Linie zu durchqueren.
Die neue Suzuki DR-Z4S 2026 etabliert sich als ernstzunehmende Referenz im Segment der leichten Enduros, die mit A2-Führerschein zugelassen sind, und wird von mehreren Beobachtern zu einer der besten A2-Enduros des Jahres gewählt. Ihre vielseitige Positionierung passt zu Motorradfahrern, die kleine Straßen und Pisten erkunden möchten, ohne in eine echte Enduro zu investieren. Der Preis der Suzuki DR-Z4S in Frankreich, der auf 8.999 Euro festgelegt ist, wird das Hauptproblem darstellen. Das ist teuer für eine 400er, günstiger als viele ähnlich ausgestattete Konkurrenten. Bleibt, dass diese DR in einem Markt, in dem eine erfolgreiche Enduro alles können muss – GT, Abenteuerfahrzeug, Stadtralley und Geländewagen zugleich – ihre Einzigartigkeit mit einer gewissen Eleganz auslebt. Sie ist nicht universell, das weiß sie, und das ist vielleicht ihre beste Qualität.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 3
- Jantes à rayon
- Indicateur de vitesse engagée
- Aide au démarrage
- Contrôle de traction
- ABS déconnectable
- Embrayage anti-dribble
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A, A2
- Pays de fabrication : Japon
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