Schlüsselleistung
Technische Daten
- Hubraum
- 739 cc → 738 cc
- Leistung
- 76.0 ch @ 9500 tr/min (55.5 kW) → 76.0 ch @ 9500 tr/min (55.9 kW)
- Motortyp
- In-line four, four-stroke → 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Starter
- Electric → —
- Getriebe
- 5-speed → boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chain (final drive) → Chaîne
- Vorderradbremse
- Dual disc → Freinage 2 disques Ø 300 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Single disc → Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
Motor
- Hubraum
- 738 cc
- Leistung
- 76.0 ch @ 9500 tr/min (55.9 kW)
- Drehmoment
- 62.8 Nm @ 7500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 9.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 66 x 54 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 2 ACT
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau en tubes d’acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- fourche téléhydraulique, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 300 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 815.00 mm
- Tankinhalt
- 22.00 L
- Gewicht
- 228.00 kg
- Trockengewicht
- 210.00 kg
- Neupreis
- 7 012 €
Übersicht
Motorrad: Kawasaki ZR-7 S (2004)

Man erinnert sich, Anfang der 2000er Jahre, als alle nur von 600ern schwärmten. Kawasaki spielte mit der ZR-7 S eine Karte der maßvollen Überdimensionierung. Dieser Roadster, oft auf der Suche nach einer eigenen Identität im Vergleich zu Bandit und Hornet, verkörpert unkompliziert eine Mechanik aus einer anderen Zeit. Ihr Reihenvierzylinder mit 738 cm3, mit ihren bescheidenen zwei Ventilen pro Zylinder und ihren großzügigen Kühlrippen, verströmt den Duft der späten 80er Jahre. Doch gerade hier liegt ihr Charme und ihre Stärke: Mit 76 PS bei 9500 U/min und vor allem 62,8 Nm Drehmoment, das bereits bei 7500 U/min verfügbar ist, bietet sie eine Großzügigkeit im Mittelbereich, die kleine Hubraummaschinen nicht erreichen können. Das K-tric-System, eine einfache Zündzeitpunktverstellung, genügt, um ihr etwas Biss zu verleihen. Für jeden, der eine gebrauchte Kawasaki ZR 7 S sucht, ist es diese Traktor-Flexibilität, dieses zugängliche Drehmoment, das im Alltag den Unterschied ausmacht.
Die Version S, mit ihrem Verkleidungskopf, richtet sich klar an den Tourenfahrer, der etwas Schutz ohne den Überdruss einer GT möchte. Die Bedienung ist entwaffnend einfach. Mit einem fahrbereiten Gewicht von 228 kg und einem Sitzhöhen von 815 mm verflüchtigt sich das Motorrad, schlängelt sich mühelos durch die Stadt und lenkt mit einer beispielhaften Neutralität. Die Teleskopgabel und der Monoschwingarm, beide mit 130 mm Federweg, sind auf Komfort mehr als auf die Rennstrecke ausgelegt. Sie nehmen Unebenheiten korrekt auf, können sich aber bei steigendem Tempo in Kurven etwas weich zeigen. Im Angriff berühren die Fußrasten früh, erinnern sanft an die Grenzen ihres auf Tourenfahrt ausgerichteten Konzepts. Es ist eine ehrliche Maschine, die nicht vorgibt, etwas zu sein, was sie nicht ist.
Wo die Kawasaki ZR-7 S wirklich überzeugt, ist ihr Preis-Vergnügen-Einfachheits-Verhältnis. Zu einem damaligen Neupreis von rund 7000 Euro positionierte sie sich als eine originellere und drehmomentstärkere Alternative zu einer Suzuki Bandit 600. Heute stellt sie auf dem Gebrauchtmarkt ein seriöses Geschäft für einen Neuling dar, der die Gefühle eines Vierzylinders erleben möchte, ohne die Nervosität und die Wartungskosten eines Sportmotors. Das technische Datenblatt der Kawasaki ZR-7 S offenbart ein gut ausgestattetes Motorrad für leichte Reisen: 22-Liter-Tank, Verzurrösen, Seitenständer. Die Bremsanlage mit ihren zwei 300-mm-Scheiben vorne ist progressiv und ausreichend leistungsstark für ihren Einsatzzweck.
Also, wer sollte einen Test der Kawasaki ZR 7 S 2002 oder eines ähnlichen Baujahrs in Betracht ziehen? Der reife Anfänger mit etwas Lebenserfahrung, der urbane Motorradfahrer auf der Suche nach Vielseitigkeit ohne Stress oder der Ästhet, der die klassischen Linien und den Motor der alten Schule schätzt. Sie wird den Sonntags-Rennstreckenfahrer nicht begeistern, und ihr Look mag im Vergleich zu einer aufrechteren Hornet etwas zurückhaltend wirken. Aber für diejenigen, die ein zuverlässiges, einfach zu wartendes Motorrad mit einem warmen und zugänglichen Motorkarakter suchen, bleibt die ZR-7 S ein relevantes Angebot. Es ist der Beweis, dass ein Motorrad nicht das leistungsstärkste sein muss, um das gerechteste zu sein.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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