Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1250 cc
- Leistung
- 105.0 ch @ 7250 tr/min (76.6 kW)
- Drehmoment
- 111.2 Nm @ 6300 tr/min
- Motortyp
- H8OK9fkwP4V2, four-stroke
- Kühlung
- weHkjwf4Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 12.5:16vEmF
- Bohrung × Hub
- 104.0 x74CUctpq 73.6 mm (4.1 x 2.9 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Closed Ln2lzSa472csDMYioop Fuel Injection, 63 mm bore
- Starter
- ElnraktDYsduvvectric
Fahrwerk
- Rahmen
- cadre tubulaire en acier
- Getriebe
- 6-spxEgVzZMwfiCeed
- Endantrieb
- Belt (final 6vhS5drive)
- Kupplung
- Gear Drive Wet bMS8GuRiUw12PDClutch
- Vorderradaufhängung
- TN99B4jcy3uCelescopic fork, 41mm
- Hinterradaufhängung
- Dual KdcmSshock
- Federweg vorne
- 120 mmWcgJpGly0zv (4.7 inches)
- Federweg hinten
- 76 mm (3.0cat18AOdxcH inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- SingAt699TxWLdLNjle disc. ABS. Semi-Floating Rotor. Two-piston calipers.
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. Semi-Floating Rotor. Single-piston caliB0m30jy4gPGPOoper.
- Vorderreifen
- 130/bPJ83OSp60-B19
- Hinterreifen
- 12crH5NW50/80-B16
- Hinterreifendruck
- 2.76 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 680.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Bodenfreiheit
- 479.00 mm
- Länge
- 2206.00 mm
- Breite
- 956.00 mm
- Tankinhalt
- 13.00 L
- Gewicht
- 246.00 kg
- Trockengewicht
- 0.00 kg
- Neupreis
- 15 690 €
Übersicht
Wer hätte gedacht, dass Indian es wagen würde, das Wort „Sport" auf eine Cruiser zu kleben? Die Marke aus Springfield hat dennoch den Schritt gewagt mit der Indian Sport Scout 2025, einer Maschine, die nicht vorgibt, mit den europäischen Sportlern zu rivalisieren, sich aber weigert, in die Rolle des reinen Asphalt-Bummlers gedrängt zu werden. Auf dem Papier will dieser 1250-cc-Motor die Gewohnheiten des Custom-Segments aufbrechen, indem er eine Dosis rohen Charakter in ein Format injiziert, das man für lange Geraden reserviert glaubte.

Auf der technischen Seite liefert der V-Twin SpeedPlus mit 1250 cc 105 PS bei 7250 U/min und vor allem 111 Nm Drehmoment bereits ab 6300 Touren. Das sind zehn PS mehr als bei der Vorgängergeneration, und dieser Überschuss macht sich bei den Zwischenspurts bemerkbar. Der Motor basiert auf einer großzügigen Bohrung von 104 mm bei einem Hub von 73,6 mm, mit einem Verdichtungsverhältnis von 12,5:1, das echte Performance-Ambitionen verrät. Das Ganze wird über ein Sechsganggetriebe und einen Riemenendantrieb übertragen – Garant für minimalen Wartungsaufwand. Gegenüber einer Harley Sportster S mit ihren 121 PS muss die Indian Sport Scout ein Leistungsdefizit eingestehen, doch ihr weiter unten im Drehzahlband verfügbares Drehmoment macht sie auf offener Straße besser nutzbar. Die Kawasaki Vulcan S, ab Werk A2-tauglich, spielt in einer niedrigeren Preis- und Hubraumklasse. Die Indian positioniert sich klar eine Stufe darüber.
Die visuelle Identität hebt sich deutlich von den übrigen Scout-Modellen im Katalog ab. Verkürzte Schutzbleche im Bobber-Stil, kompakter Lampenverkleidung, durchgängige Schwarzbehandlung an Motor und Auspuffanlage. Die Silhouette atmet verhaltene Aufsässigkeit. Das 19-Zoll-Vorderrad verfeinert die Lenkpräzision im Vergleich zu den im Segment üblichen 16-Zoll-Felgen, während die erhöhten Lenkerbrücken die Arme des Fahrers in eine dominante Position bringen. Die Sitzbank, mit nur 680 mm Sitzhöhe, empfängt gleichermaßen kleinere wie größere Staturen. Der Stahlrohrrahmen ersetzt die frühere Aluminiumstruktur der Scout 1133 – eine Wahl, die Steifigkeit und einen direkteren Straßencharakter bringt. Auf der Waage bleiben die 246 kg fahrfertig für eine Cruiser dieser Hubraumklasse im Rahmen, auch wenn der 13-Liter-Tank auf langen Strecken häufige Stopps erzwingt.
Was ärgert, ist die Ausstattungspolitik. In der Basisversion begnügt sich die Indian Sport Scout mit ABS und einem analogen Rundinstrument. Kein Traktionskontrolle, keine Fahrmodi, kein digitales Display. Um Zugang zum Trio Traktion-Modi-Tempomat zu erhalten, muss man zur Ausstattung Indian Sport Scout Limited greifen. Und wer den Farb-TFT-Bildschirm, den schlüssellosen Start und die Möglichkeit der A2-Drosselung haben möchte, muss noch eine Stufe höher klettern – und damit die Rechnung deutlich über die 15 690 Euro des Einstiegsmodells hinaus strapazieren. Diese Strategie benachteiligt direkt die Fahranfänger, die gezwungen sind, die teuerste Version zu wählen, um legal mit A2 fahren zu dürfen. Die japanischen und europäischen Hersteller zeigen sich auf diesem Gebiet deutlich großzügiger. Wer eine Indian Sport Scout als Gebrauchtmotorrad in einigen Jahren ins Auge fasst, sollte besser gleich eine gut ausgestattete Version anvisieren.
Dennoch besetzt diese Maschine eine einzigartige Nische. Sie ist weder die radikale Sportlerin im Indian-Katalog – diese Rolle fällt der FTR zu – noch die gutmütige Cruiser, die die klassische Scout verkörpert. Sie bewegt sich in jenem Zwischenbereich, in dem der Stil über die reine Funktion dominiert – ein temperamentvoller Bobber, der den Ton verschärfen kann, ohne je seine Lässigkeit zu verlieren. Wer echte Muskeln will, wird zur Scout 101 schauen, die fahrdynamisch schärfer geschliffen ist. Doch für den Motorradfahrer, der eine charaktervolle Indian-Maschine sucht, auf halbem Weg zwischen Cruisen und Adrenalin, hält die Sport Scout ihr Versprechen. Sie setzt auf ihre Weise die hundertjährige Rivalität mit Milwaukee fort – jene, die seit der 1941 Indian Sport Scout for sale in den damaligen Händlern nie aufgehört hat, die Liebhaber amerikanischer V-Twins zu begeistern.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Indicateur de vitesse engagée
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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