Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 125 cc
- Leistung
- 15.0 ch @ 9500 tr/min (10.8 kW)
- Drehmoment
- 11.8 Nm @ 7500 tr/min
- Motortyp
- Single cylinder, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 12.8 : 1
- Bohrung × Hub
- 58.0 x 47.2 mm (2.3 x 1.9 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Forced oil lubrication with 2 oil pumps
- Zündung
- Bosch EMS
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Steel trellis
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Wet, multi-disc clutch,
- Vorderradaufhängung
- WP APEX 43
- Hinterradaufhängung
- WP APEX - Monoshock
- Federweg vorne
- 142 mm (5.6 inches)
- Federweg hinten
- 142 mm (5.6 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc. ByBre, opposed four-piston caliper. ABS.
- Hinterradbremse
- Single disc. ByBre, single-piston, floating caliper. ABS.
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 130/60-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 835.00 mm
- Radstand
- 1485.00 mm
- Bodenfreiheit
- 145.00 mm
- Tankinhalt
- 9.50 L
- Trockengewicht
- 146.00 kg
- Neupreis
- 5 299 €
Übersicht
Als Husqvarna seine ersten Svartpilen und Vitpilen auf den Markt brachte, um die Straße zurückzuerobern, haben viele gelacht. Eine Motocross-Marke, die auf urbanen Hipster-Style macht, wirklich? Einige Jahre später hatten die Verkaufszahlen längst geantwortet. Da lag es nahe, die gleiche Philosophie konsequent weiterzudenken und sie auch jungen A1-Führerscheininhabern anzubieten. Die Husqvarna Svartpilen 125 stürmt also in ein Segment, das an brave Designs und bescheidene Ambitionen gewöhnt ist. Brav ist sie nicht.

Seien wir direkt, was die Herkunft angeht. Motor und Rahmen stammen von KTM, der österreichischen Muttergesellschaft, genauer gesagt von der 125 Duke. Gleicher Einzylinder-Viertakter, gleicher Stahlgitterrohrrahmen, gleiche WP-APEX-Fahrwerksfamilie mit einer 43-mm-Upside-down-Gabel vorn und einem in der Vorspannung einstellbaren Zentralfederbein hinten. Die vorgeschriebenen 15 PS liegen bei 9500 U/min an, das Drehmoment von 11,8 Nm kommt bei 7500 U/min, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 120 km/h. Auf dem Papier nichts Originelles. Nur dass die Verkleidung eine radikale Verwandlung vollzieht. Wo die Duke auf aggressive Nervosität setzt, setzt die Svartpilen auf eine organische und verwirrende Silhouette: breite, flache Flanken, Sitzbank und Tank in einer gemeinsamen Horizontallinie verschmolzen, kurz abgehacktes Heck, Speichenräder mit Pirelli Scorpion STR, und ein rundes Scheinwerfergehäuse, das in Richtung Science-Fiction schielt. Der auf dem Tank montierte Gepäckträger sorgt an jeder Straßenecke für Gesprächsstoff. Der Husqvarna Svartpilen 125 Test beginnt immer mit einer Unterhaltung mit einem Passanten.
Bei den angegebenen 146 kg Trockengewicht zeigt sich die Maschine im Stadtverkehr handlich, ohne leichtfüßig zu wirken. Die Sitzhöhe von 835 mm verlangt kleineren Fahrern einen entschlossenen Fußabsatz, aber der Schwerpunkt bleibt vertretbar. In der Fahrdynamik trägt das KTM-Fahrwerk seine DNA deutlich. Die Lenkung ist präzise, der Rahmen steif, die ByBre-Bremsen überzeugend mit einer vorderen 320-mm-Scheibe, die von einem Vierkolbensattel gefasst wird, und ABS serienmäßig. Diese Bremsanlage liegt klar über dem, was man von einer 125er erwartet. Im Vergleich zu einer Honda CB 125 R oder einer Yamaha XSR 125 gewinnt die Svartpilen ohne Diskussion durch die Sorgfalt bei der Komponentenwahl. Der Schwachpunkt sind die Trail-Reifen: Die Stollen der Scorpion STR begrenzen die Haftung in engen Kurven auf nassem Asphalt, und das Potenzial des Fahrwerks wird von den Gummis ausgebremst. Dafür bewältigt sie leichte Schotterwege und befestigte Pisten problemlos.

Der Verbrauch liegt bei rund 2 Litern auf 100 km, was mit dem 9,5-Liter-Tank eine ordentliche Reichweite ergibt. In diesem Punkt hält die Husqvarna Svartpilen 125 Datenblatt keine bösen Überraschungen bereit. Das runde LCD-Cockpit zeigt alle relevanten Informationen an, einschließlich des eingelegten Gangs, aber die reflektierende Scheibe wird bei direkter Sonneneinstrahlung störend. Ein kleiner Makel an einer Maschine, die insgesamt sehr gepflegt wirkt.
Die eigentliche Debatte dreht sich um den Preis. Mit 5299 Euro positioniert sich der Husqvarna Svartpilen 125 Preis im absoluten Hochpreissegment seiner Klasse. Die Honda CB 125 R ist günstiger, die KTM 125 Duke ebenso. Die Frage stellt sich daher deutlich in den Husqvarna Svartpilen 125 Bewertungen, die in Foren kursieren. Die Antwort hängt davon ab, was man sucht. Wer das Leistungs-Euro-Verhältnis optimieren möchte, findet andere Optionen. Wer auf etwas fahren will, das in seiner Klasse einzigartig ist, mit zuverlässiger Mechanik und einer Marke, die Motorräder zu bauen versteht, der rechtfertigt den Aufpreis der Svartpilen. Für junge Führerscheininhaber oder Wiedereinsteiger, die ein Motorrad mit ausgeprägtem Charakter suchen statt eines Zwei-Rad-Nutzfahrzeugs, erfüllt sie alle Anforderungen. Der Markt für gebrauchte Husqvarna Svartpilen 125 beginnt übrigens interessante Alternativen für diejenigen zu bieten, die vom Neupreis abgeschreckt werden. Ein schwarzer Pfeil verdient es, dass man sich die Zeit nimmt, richtig zu zielen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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