Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 600 cc
- Leistung
- 78.0 ch @ 10500 tr/min (55.8 kW)
- Drehmoment
- 58.0 Nm @ 8000 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.6:1
- Bohrung × Hub
- 65.0 x 45.2 mm (2.6 x 1.8 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Carburettor. 4 x 36mm slanted flat-slide CV-type
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Zündung
- Computer-controlled digital transistorised with electronic advance
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Mono-backbone; rectangular-section steel tube
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Wet, multiplate with coil springs
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 125 mm
- Federweg hinten
- 116 mm (4.6 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 160/60-ZR17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 785.00 mm
- Radstand
- 1480.00 mm
- Bodenfreiheit
- 130.00 mm
- Tankinhalt
- 19.00 L
- Gewicht
- 219.00 kg
- Trockengewicht
- 197.00 kg
- Neupreis
- 6 800 €
Übersicht
Man erinnert sich noch gut an die Welle von Sportmotorrädern zu Beginn der 2000er Jahre, aber im Schatten bereitete sich ein weiterer Kampf vor. Honda, mit seinem legendären Pragmatismus, erkannte, dass der Markt erschwinglichere, alltagstauglichere Maschinen benötigte. So entstand 2004 die CBF 600 S, ein Roadster, der nicht darauf aus ist, Rekorde zu brechen, sondern das Herz pragmatischer Motorradfahrer zu erobern. Sie positioniert sich als eine ernstzunehmende Alternative zur Bandit 600 S von Suzuki, aber mit einer anderen Philosophie: weniger Nervosität, mehr Vielseitigkeit.

Technisch gesehen teilt sie ihr Herz mit der Hornet, aber es ist eine gezähmte Hornet. Der Reihenvierzylinder mit 600 cm³ wurde über geänderte Nockenwellen und einen veränderten Ansaugweg bearbeitet, um etwa 20 % der Leistung zu opfern und die mittleren Drehzahlen zu begünstigen. Das Ergebnis ist ein Motor, der 78 Pferdestärken bei 10500 U/min und 58 Nm Drehmoment bei 8000 U/min liefert, Zahlen, die von Effizienz statt von Raserei sprechen. Das kürzere Endgetriebe verleiht ihr ab den ersten Umdrehungen spritzige Beschleunigung, ideal für die Stadt oder kurvenreiche Straßen. Mit einem angegebenen Gewicht von 219 kg vollgetankt ist sie kein Federgewicht, aber ihr Monocoque-Rohrrahmen aus Stahl und das HMAS-Fahrwerk sorgen für bemerkenswerte Stabilität.
Was an der Honda CBF 600 S auffällt, ist ihr fast revolutionärer ergonomischer Ansatz für ihre Zeit. Der Sitz ist in drei Höhen verstellbar, das Verkleidungsschild kann um 5 cm angehoben werden, und die Lenkerhalterungen lassen sich ebenfalls anpassen. Diese Anpassungen, die mit einem einfachen Schraubenschlüssel vorgenommen werden können, ermöglichen es ihr, sich an eine breite Palette von Staturen anzupassen, von Anfängern bis hin zu erfahreneren Fahrern, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen. Das optionale ABS war damals eine seltene Innovation in dieser Kategorie, ein echter Sicherheitsgewinn. Das Armaturenbrett ist vollständig, obwohl das Fehlen eines Tankfüllstandanzeigers ein kleinerer Schönheitsfehler bleibt.
Auf der Straße bestätigt sie ihren Charakter. Der Motor ist verfügbar, weich, unglaublich flüssig. Er elektrisiert Sie nicht wie der Motor einer Hornet oder einer Fazer, aber er transportiert Sie mit der Regelmäßigkeit eines Metronoms. Die Federung, eine 41-mm-Telegabel und ein Monodämpfer, kann auf sehr schlechten Straßen etwas hart sein, aber auf normalem Untergrund leisten sie ehrliche Arbeit. Die Fahrposition ist entspannt, die Sitzhöhe von 785 mm ist erreichbar. Mit einem hohen Verkleidungsschild wird sie sogar zu einer akzeptablen Begleiterin für längere Strecken, wobei der 19-Liter-Tank eine korrekte Reichweite bietet. Die Bremsanlage, doppelte Scheibenbremsen vorne, ist kraftvoll und präzise, und das optionale ABS greift diskret und effektiv ein.
Die CBF 600 S will nicht die aufregendste, sondern die nützlichste sein. Ihr Publikum ist klar: der tägliche Motorradfahrer, der sein Motorrad für die Arbeit, Ausflüge zu zweit, Wochenendausflüge benutzt. Sie ist weniger sportlich als eine Yamaha Fazer, weniger brutal als eine Suzuki Bandit, aber sie bietet ein einzigartiges Paket aus Ausstattung und Ergonomie. Für etwa 6800 Euro zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bot sie ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Heutzutage ist die Suche nach einer gebrauchten Honda CBF 600 S, insbesondere Modelle von 2004 bis 2011, eine intelligente Option für einen A2-Führerscheinbesitzer oder einen Reisenden, der ein zuverlässiges und vielseitiges Motorrad sucht. Es ist das Motorrad, das beweist, dass man Motorrad fahren kann, ohne Rennen zu fahren, und dass der Spaß auch in Regelmäßigkeit und Komfort liegen kann.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en option
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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