Schlüsselleistung
Technische Daten
- Neupreis
- 4 590 € → 4 990 €
Motor
- Hubraum
- 349 cc
- Leistung
- 20.0 ch @ 6100 tr/min (14.7 kW)
- Drehmoment
- 28.4 Nm @ 4000 tr/min
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 9.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 70 x 90 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- 2 amortisseurs latéraux, déb : 80 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 300 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 270 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 100/90-19
- Vorderreifendruck
- 2.20 bar
- Hinterreifen
- 140/70-17
- Hinterreifendruck
- 2.20 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 765.00 mm
- Tankinhalt
- 15.00 L
- Trockengewicht
- 191.00 kg
- Neupreis
- 4 990 €
Übersicht
Viertausend Euro für ein neues Motorrad, im Cruiser-Stil, mit LED-Scheinwerfern und integrierter Navigation. Diese Zahl verdient einen Moment der Aufmerksamkeit, vor allem wenn man bedenkt, dass eine KTM 125 Duke diese Schwelle ohne Zögern überschreitet. Royal Enfield hat das gesamte Angebot der Meteor 350 auf dieser Preisrealität aufgebaut, und die Supernova, die Topausstattung der Baureihe, treibt diese Logik bis zu ihrer logischen Schlussfolgerung: 4 990 Euro für eine fertig ausgestattete, fahrbereite Maschine, ohne optische Abstriche machen zu müssen.

Die Supernova unterscheidet sich von ihren kleineren Schwestern durch Details, die für jene zählen, die ein Motorrad ebenso mit den Augen wie mit dem Geldbeutel wählen. Die Felgen erhalten eine sorgfältige Veredelung, die Zweifarbenlackierungen verleihen dem Tank eine Präsenz, die die Einstiegsversionen nicht haben, und der Sissy-Bar sowie die Touring-Scheibe gehören zum Serienumfang. Das ist kein Luxus im eigentlichen Sinne, aber es reicht aus, damit das Motorrad am Straßenrand eine stimmige Erscheinung abgibt. Für 2024 hat Royal Enfield Aluminium-Lenkerschalter und Full-LED-Scheinwerfer hinzugefügt, was die Meteor trotz ihrer entschieden vintagegeprägten Optik endgültig in diesem Jahrhundert verankert.
Unter dieser Karosserie mit dem Duft der Sechzigerjahre schlägt ein 349-cm³-Einzylinder mit zwei Ventilen, das jüngste Produkt der Entwicklungsabteilungen in Chennai. Suchen Sie nicht nach Zahlen, die in der Eigentümerversammlung beeindrucken: 20 PS bei 6 100 U/min, 28,4 Nm ab 4 000 U/min verfügbar. Der Motor ist in seinen Absichten ausgewogen, mit einer Bohrung von 70 mm bei einem Hub von 90 mm und einem Verdichtungsverhältnis von 9,5:1. Das Fünfganggetriebe arbeitet reibungslos, und der Kettenantrieb verdient keinen besonderen Kommentar. Dieser Motor will Sie nicht überraschen. Er schnurrt, er zieht gleichmäßig, und er erreicht seine Höchstgeschwindigkeit bei etwa 110 km/h, ohne jemals das Gefühl zu wecken, verraten worden zu sein. Er ist genau das, was er zu sein behauptet.
Der doppelte Rohrstahlrahmen ist eine architektonisch erwartungslose Konstruktion, was in diesem Kontext eine Qualität darstellt. Die 41-mm-Teleskopgabel verfügt über 130 mm Federweg, die beiden Hinterradsdämpfer über 80 mm. Die Bremsscheiben sitzen, wo sie hingehören: 300 mm vorne mit einem Zweikoblen-Bremssattel, 270 mm hinten. Die Sitzbankhöhe liegt bei 765 mm, was sie für eine breite Mehrheit der Körpergrößen zugänglich macht, und das angegebene Trockengewicht von 191 kg bleibt in Verhältnissen, mit denen die verfügbare Leistung stressfrei umgehen kann. ABS ist serienmäßig, das Tripper-Navigationsmodul und ein USB-Anschluss vervollständigen die Ausstattung. Man ist weit entfernt von einem vernetzten Cockpit-Display, aber auch weit entfernt von elektronischer Armut.
An wen richtet sich diese Meteor 350 Supernova in der Praxis? Nicht an den Rennstreckenfahrer, der Zehntelsekunden jagt, noch an den großen Tourenfahrer, der 800 Kilometer an einem Tag verschlingt. Eher an den Stadt- und Vorortfahrer, der das Wochenende ohne Kopfzerbrechen genießen möchte, an den A2-Fahrer, der Stil der rohen Leistung vorzieht, oder an jenen, der nach einigen Jahren Pause zum Motorradfahren zurückkehrt und eine beruhigende, schöne und beim Kauf nicht ruinöse Maschine sucht. In diesem genauen Segment ist die indische und asiatische Konkurrenz dicht, aber nur wenige Maschinen bieten dieses Maß an stilistischer Kohärenz und Ausstattung zu diesem Preis. Die Benelli Imperiale 400 spielt im gleichen Revier, die Honda CB350 ebenfalls, jedoch mit Preisen und Vertriebsnetzen, die je nach Markt die Ausgangslage verändern. Royal Enfield hingegen hat ein solides europäisches Netzwerk aufgebaut, und die Meteor profitiert direkt davon. Das ist kein Detail.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Béquille centrale
- Bluetooth
- Prise USB
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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