Schlüsselleistung
Technische Daten
- Neupreis
- 11 590 € → 12 290 €
Motor
- Hubraum
- 937 cc
- Leistung
- 111.0 ch @ 9250 tr/min (81.6 kW)
- Drehmoment
- 93.2 Nm @ 6500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.3 : 1
- Bohrung × Hub
- 94 x 67.5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 53 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- monocoque en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 140 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.30 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 820.00 mm
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Gewicht
- 188.00 kg
- Trockengewicht
- 166.00 kg
- Neupreis
- 12 290 €
Übersicht
Als eine Ikone sich neu erfindet, formieren sich sofort zwei Lager: die Bewahrer des Tempels und die Pragmatiker. Der Ducati Monster 937 hat genau diese Spaltung ausgelöst, und das könnte ein Zeichen dafür sein, dass er genau richtig lag.

Dreißig Jahre nachdem der erste Mostro aus Bologna kam, bleibt die Rezeptur in ihren großen Prinzipien ihrer selbst treu, aber in der Ausführung radikal anders. Das Monocoque-Aluminiumchassis hat das Gitterrohrgestell ersetzt, das Puristen seit dem ursprünglichen Ducati Monster 900 zum Sabbern brachte. Ein Skandal, wie man ruft. Doch genau diese Bauweise stammt direkt von der Panigale V4, und der 937 cm³-Motor geht in gerader Linie von der 950 SuperSport ab. Schlimmeres kann man geerbt haben. 1993 war die Rezeptur identisch: ein Rahmen, entliehen der 888 Superbike, ein Motor aus der 900 SS. Ducati hat seinen Monster nicht verraten, sondern lediglich interne Lieferanten gewechselt.
Was die Zahlen aussagen, ist aussagekräftig. Achtzehn Kilogramm wurden im Vergleich zum Ducati Monster 821 abgeräumt, den er ersetzt, um bei einem Trockengewicht von 166 kg insgesamt 188 kg zu erreichen. Der gleiche Wert wie bei der Triumph Street Triple RS, dem unangefochtenen Referenzmodell im Naked-Segment. Das ist kein Zufall, sondern eine bewusste Positionierung. Allein das Chassis spart 4,5 kg, das Heck 1,9 kg, die Felgen 1,7 kg, der Schwingarm 1,6 kg, der Motor 2,4 kg. Die Jagd nach Gramm wurde Stück für Stück mit einer Ingenieurmethodik geführt. Das Ergebnis rechtfertigt die stilistischen Entscheidungen, die für Stirnrunzeln sorgten.
Im Bereich der Motorisierung bedeutet der Wechsel von 821 auf 937 cm³ nicht nur eine Erhöhung der Hubraum. Der 90°-V-Twin gewinnt 2 PS und erreicht 111 PS bei 9.250 U/min, aber vor allem 93,2 Nm Drehmoment, die ab 6.500 U/min verfügbar sind, mit einem Maximum, das 1.250 U/min früher erreicht wird als beim Ducati Monster 2021 der ersten Generation. Für einen urbanen und tourenfähigen Roadster verändert dieser Umschwenkung in Richtung Mittelbereich das tägliche Leben konkret. Das Verdichtungsverhältnis von 13,3:1 und die vier Ventile pro Zylinder gewährleisten, dass die Mechanik in der sportlichen Tradition Bolognas bleibt, auch wenn die Euro 5-Konformität einige technische Entscheidungen leitete. Der bidirektionale Quickshifter, das Cornering-ABS, die Traktionskontrolle und das Anti-Wheelie vervollständigen ein ernstes Elektronikpaket, das von einem 4,3-Zoll-TFT-Display mit Grafiken aus der Panigale V4 gesteuert wird.

Die Fahrposition verdient es, genauer betrachtet zu werden, denn sie fasst die kommerzielle Strategie von Ducati zusammen. Sitzhöhe 820 mm, Lenker um 70 mm zum Fahrer nach hinten verlegt, Fußrasten abgesenkt und nach vorne verlegt: Der Ducati Monster 937 richtet sich offen an ein breiteres Publikum als nur an Sonntagsrennstreckenfahrer. Ducati Monster A2-Modelle und jüngere Führerscheinbesitzer finden hier ein in der Leistung reduziertes, aber dennoch charaktervolles Fahrzeug. Um die Sitzhöhe auf 800 oder 775 mm zu senken, gibt es ein optionales Federkit. Das Zubehörprogramm umfasst auch Termignoni-Schalldämpfer, Carbon-Teile, beheizbare Griffe und die Monster SP-Ausführung mit Öhlins-Federungen und Brembo Stylema-Bremssättel für diejenigen, die das DNA des Ducati Monster 1200 S in einem leichteren Format wiederfinden möchten.

Zu einem Preis von 12.290 Euro positioniert sich der Ducati Monster in der oberen Preisspanne der 900-1000 cm³-Roadster, gegenüber der Z900 von Kawasaki oder der MT-09 von Yamaha, die in der gleichen Liga spielen, aber mit sehr unterschiedlichen Charakteren. Ducati verkauft hier weniger rohe Empfindungen, sondern mechanisches Know-how und ein Markenerbe, das seine japanischen Konkurrenten nicht kaufen können. Der Monster 937 hat sein Lager gewählt: das der neuen Fahrer ebenso wie das der alten. Das ist ein riskantes Spiel für ein Motorrad, das immer von seinem Charakteristik geprägt war. Es scheint, als hätte Bologna es gewonnen, die Verkaufszahlen bestätigen dies. Der Mythos hat sich gelockert, aber nicht ausgelöscht.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Poignées chauffantes
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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