Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 947 cc
- Leistung
- 130.0 ch @ 9500 tr/min (95.6 kW)
- Drehmoment
- 103.0 Nm @ 6750 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps, calé à 285°
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 92.5 x 70.4 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 46 mm
- Starter
- électrique
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis en tubes d'acier au chrome molybdène
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 48 mm APEX, déb : 143 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur APEX, déb : 140 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons (Stylema monobloc)
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Brembo Ø 240 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 840.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 14.80 L
- Gewicht
- 190.00 kg
- Neupreis
- 14 949 €
Übersicht
Welchen Grund hatte KTM, die Messlatte noch höher zu legen? Die vor Kurzem erschienene 990 Duke erfüllte bereits alle Anforderungen an ein nervöses, reinrassiges Naked Bike. Dennoch hielten es die Ingenieure aus Mattighofen für nötig, diese KTM Duke 990 R 2026 zu erschaffen – eine Boden-Boden-Rakete, gebaut um in Kurven Zehntelsekunden herauszuholen. Der Slogan „Ready to Race" klang noch nie so wörtlich. Neuer Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl, neue Schwinge, überarbeitete Geometrie: Hier geht es nicht um ein simples Kosmetikpaket, sondern um eine gezielte Neuauslegung für reine Performance. Gegenüber der Triumph Street Triple RS und der Yamaha MT-09 SP legen die Österreicher ihre Karten auf den Tisch. Und sie bluffen nicht.

Auf der Motorseite gewinnt der LC8c-Zweizylinder mit 947 cm³ dank überarbeiteter Mappings 7 PS gegenüber der Standardversion. Ergebnis: 130 PS bei 9.500 U/min bei einem Drehmoment von 103 Nm, das bereits ab 6.750 U/min anliegt – und das bei einem auf 13,5:1 gestiegenen Verdichtungsverhältnis. Auf dem Papier positioniert das Datenblatt der KTM Duke 990 R diese Maschine mitten im Segment der sportlichen Mittelklasse-Naked-Bikes. Vier Fahrmodi werden serienmäßig mitgeliefert: Rain, Street, Sport und ein konfigurierbarer Custom-Modus, doch der Track-Modus bleibt aufpreispflichtig. Bei einem Naked Bike, dessen erklärte Berufung die Rennstrecke ist, wirkt es etwas kleinlich, diesen Modus extra zu berechnen. Traktionskontrolle, Anti-Wheelie und Launch Control sind glücklicherweise serienmäßig an Bord.
Das Fahrwerk erhielt die radikalste Behandlung. Die umgedrehte WP APEX-Gabel wächst auf 48 mm Durchmesser gegenüber 43 mm bei der Standard-Duke, was 34 % mehr Steifigkeit bei 143 mm Federweg bedeutet. Der hintere Stoßdämpfer, ebenfalls mit dem APEX-Label versehen, arbeitet mit einer neuen Umlenkung und einer härteren Feder, sein Federweg wurde auf 140 mm reduziert. Die Sitzhöhe steigt auf 840 mm, der Schwerpunkt wandert leicht nach oben, und der Schräglagenwinkel gewinnt rund 3 Grad. Konkret übersetzt: Die Maschine taucht williger in Kurven ein und hält bei hohem Tempo besser die Linie. Die Bremsanlage folgt derselben Eskalationslogik mit radial montierten Brembo Stylema Monoblock-Sätteln, die auf 320-mm-Scheiben beißen – gegenüber 300 mm bei der Basis. Ein Brembo MCS-Hauptbremszylinder vervollständigt das Paket, und das ABS bietet nun Sport- und Supermoto+-Modi. Das Ganze steht auf Michelin Power Cup 2, Quasi-Slicks, die auf trockenem Asphalt kleben, aber bei Regen jede Kurve in einen Drahtseilakt verwandeln.

Bei der Ausstattung wird der 8,8 Zoll große horizontale TFT-Touchscreen zum Standard bei KTM. Auflösung von 1.280 x 720, Multi-Zonen-Anzeige zur Kombination von Fahrdaten und Navigation, Bedienbarkeit selbst mit Handschuhen: Das Cockpit ist der Mechanik ebenbürtig. Ein Fünf-Wege-Joystick an der Lenkerarmatur ermöglicht die vollständige Steuerung, ohne den Lenker loslassen zu müssen. Die weiße Lackierung mit dem orangefarbenen Rahmen in Electronic Orange ist eine Hommage an die Duke-R-Modelle der Jahre 2011–2013. Das massive „R" an der Tankflanke macht die Ansage, und der Verzicht auf den Soziusplatz bestätigt die Prioritäten. Einziger ästhetischer Wermutstropfen: der koffergroße Auspufftopf, der mit der scharfen Linie des Gesamtpakets kollidiert. Der Preis der KTM Duke 990 R hält sich bei 14.949 Euro, knapp unter der symbolischen 15.000-Euro-Marke. Bei 190 kg fahrfertig, einem 14,8-Liter-Tank und einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmig, auch wenn die japanische und britische Konkurrenz für weniger Geld Vergleichbares bieten kann. Diese Duke R richtet sich klar an Wochenend-Rennstreckenpiloten und Liebhaber roher Emotionen, die ein kompromissloses Naked Bike wollen, das vom Stadtasphalt auf die Zeitmess-Strecke wechseln kann, ohne rot zu werden.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 4
- Taille de l'écran TFT couleur : 22,35 cm / 8.8 pouces
- ABS Cornering
- Jantes aluminium
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Bluetooth
- Prise USB
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Contrôle de traction
- Contrôle anti wheeling
- Embrayage anti-dribble
- Commodes rétro-éclairés
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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