Schlüsselleistung

103 ch
Leistung
🔧
748 cc
Hubraum
⚖️
211 kg
Gewicht
🏎️
255 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
780 mm
Sitzhöhe
15.5 L
Tankinhalt
💰
13 295 €
Neupreis
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Technische Daten

Changements 2005 2003
Leistung
108.0 ch @ 9500 tr/min (77.8 kW) 103.0 ch @ 10000 tr/min (75.2 kW)
Drehmoment
82.0 Nm @ 8500 tr/min 77.0 Nm @ 8500 tr/min
Kraftstoffsystem
Injection. Marelli electronic fuel injection, 54 mm throttle body Injection
Steuerung
Desmodromic valve control
Starter
Electric
Rahmen
Tubular steel trellis treillis en tube d\'acier
Kupplung
Dry multiplate with hydraulic control
Vorderradaufhängung
Showa 43 mm upside-down fully adjustable fork Fourche téléhydraulique inversée Ø 43mm, déb : 125 mm
Hinterradaufhängung
Progressive linkage with fully adjustable Sachs monoshock Mono-amortisseur, déb : 128 mm
Federweg vorne
130 mm (5.1 inches) 125 mm (4.9 inches)
Federweg hinten
148 mm (5.8 inches) 128 mm (5.0 inches)
Länge
2095.00 mm
Höhe
1090.00 mm
Gewicht
202.00 kg 211.00 kg
Trockengewicht
188.00 kg 197.00 kg

Motor

Hubraum
748 cc
Leistung
103.0 ch @ 10000 tr/min (75.2 kW)
Drehmoment
77.0 Nm @ 8500 tr/min
Motortyp
V2, four-stroke
Kühlung
Liquid
Verdichtungsverhältnis
11.7:1
Bohrung × Hub
90.0 x 58.8 mm (3.5 x 2.3 inches)
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2ACT
Kraftstoffsystem
Injection
Steuerung
Desmodromic valve control

Fahrwerk

Rahmen
treillis en tube d\'acier
Getriebe
6-speed
Endantrieb
Chain   (final drive)
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée Ø 43mm, déb : 125 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 128 mm
Federweg vorne
125 mm (4.9 inches)
Federweg hinten
128 mm (5.0 inches)

Bremsen

Vorderradbremse
Double disc
Hinterradbremse
Single disc
Vorderreifen
120/70-ZR17
Vorderreifendruck
2.10 bar
Hinterreifen
180/55-ZR17
Hinterreifendruck
2.20 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
780.00 mm
Radstand
1420.00 mm
Länge
2095.00 mm
Höhe
1090.00 mm
Tankinhalt
15.50 L
Gewicht
211.00 kg
Trockengewicht
197.00 kg
Neupreis
13 295 €

Übersicht

Wenn Bologna beschließt, ein neues Kapitel aufzuschlagen, dann tut es das nicht halbherzig. 2003 tritt die Ducati 749 an, um die legendäre 748 abzulösen, und mit ihr vollzieht sich ein grundlegender Wandel in der Philosophie der italienischen Mittelklasse-Sportler. Schluss mit dem Miniaturklon der 916. Die Neue erbt direkt die Plattform der 999, ihrer großen Schwester. Stahlrohr-Gitterrahmen, 43-mm-Upside-down-Gabel, Monofederbein hinten, Doppelscheibenbremse vorne von Brembo. Auf dem Papier gleicht das Datenblatt der Ducati 749 dem des übergeordneten Modells zum Verwechseln. Und auf der Straße erkennt nur ein geschultes Auge den Unterschied: ein Hinterreifen in 180 statt 190 und die Aufkleber auf der Verkleidung. Der Rest ist reine 999-DNA.

Ducati 749

Unter der Sitzbank der Ducati 749 leistet der 748-ccm-V-Twin mit Testastretta-Ventilsteuerung 103 PS bei 10 000 U/min und liefert 77 Nm Drehmoment bei 8 500 Touren. Bescheidene Werte im Vergleich zu den japanischen Vierzylindern jener Zeit, zugegeben. Doch dieses Motorrad auf seine Pferdestärken zu reduzieren, hieße das Wesentliche zu übersehen. Der Motor wurde gegenüber dem der 748 grundlegend überarbeitet, mit einer Bohrung von 90 mm und einem Hub von 58,8 mm, die ihm einen radikal anderen Charakter verleihen. Wo die alte Version unter 7 000 Touren ein Loch hatte, bevor sie darüber hinaus explodierte, zeigt sich der neue Twin ab 5 000 U/min ansprechbereit. Der Leistungsaufbau erfolgt progressiv, linear, wütend, ohne dabei hinterlistig zu sein. Der Begrenzer greift bei 11 000 Touren, doch der sechste Gang ist da längst eingelegt. Die Ducati 749 Biposto erreicht 255 km/h Spitze; auf der Rennstrecke genießt man diesen Motor Kurve für Kurve, nicht Gerade für Gerade.

Genau auf der Rennstrecke offenbart die Ducati 749 ihr wahres Wesen. Das Fahrwerk mit seinen 1 420 mm Radstand und 197 kg Trockengewicht lässt sich mit verblüffender Leichtigkeit platzieren. Die Vorgängergeneration verlangte Armschmalz, um die Maschine in die Kurve zu zwingen. Diese gehorcht beinahe von selbst. Die Stabilität am Kurvenausgang ist bemerkenswert, das Vorderrad von chirurgischer Präzision. Man gibt früh und kräftig Gas, und das Motorrad zuckt nicht. Wer eine Ducati 749 für die Piste sucht, findet ein furchteinflößendes Werkzeug. Die Version S treibt es mit verstellbaren Fußrasten und einer einstellbaren Sitz-Tank-Einheit auf die Spitze. Die Ducati 749 R und die 749 RS wiederum richten sich an Fahrer, die in der Vorbereitung noch weiter gehen wollen.

Ducati 749

Die Kehrseite der Medaille hat einen Namen: der Preis. Mit 13 295 Euro im Jahr 2003 kostete die Ducati 749 mehr als manche japanische 1000er. Ein Preis, der sich allein auf Basis der reinen Leistungsdaten schwer rechtfertigen ließ. Doch Ducati hat nie Zahlen verkauft. Die Marke verkauft ein Gefühl, einen Dialog zwischen Fahrer und Maschine, den Reihenvierzylinder nur schwer reproduzieren können. Heute bleibt eine gebrauchte Ducati 749 eine attraktive Option für alle, die italienisches Temperament erleben wollen, ohne sich finanziell zu ruinieren. Die Ducati-749-Jahrgänge 2004 bis 2007 brachten kleinere Weiterentwicklungen, und die Zuverlässigkeit der Ducati 749 erwies sich als ordentlich für eine italienische Sportlerin jener Epoche – vorausgesetzt, die Wartungsintervalle wurden eingehalten. Einige Besitzer haben ihre Maschine sogar zum Ducati 749 Cafe Racer umgebaut, ein Beweis dafür, dass die mechanische Basis über den reinen Sporteinsatz hinaus inspiriert.

Zugänglich für den A2-Führerschein in einer gedrosselten Version, bot die Ducati 749 Dark einen schlichteren Einstieg ohne Trikolore-Lackierung und ohne gehobene Ausstattung. Für einen jungen Fahrer war sie das Tor zur Ducati-Welt. Dennoch verlangt dieses Motorrad in jeder Ausführung ein Mindestmaß an Einsatz. Die auf 780 mm thronende Sitzbank, der 15,5-Liter-Tank, der die Reichweite begrenzt, die sportliche Sitzposition: Alles erinnert daran, dass man auf einer Maschine mit Charakter sitzt. Die Meinungen zur Ducati 749 stimmen in einem Punkt überein: Sie bereitet ein Fahrvergnügen, das weit über das hinausgeht, was ihre 103 PS vermuten lassen. Weniger einschüchternd als die 999, schlanker als die CBR und ZX jener Zeit, besetzt sie eine einzigartige Nische. Die einer Sportlerin, die das Gefühl über die Statistik stellt.

Praktische Infos

  • Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
  • La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.49 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.36 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
137.7 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 374-1496cc (4039 verglichene Motorräder)
Leistung 103 ch Top 65%
35 ch Median 126 ch 211 ch
Gewicht 211 kg Leichter als 36%
180 kg Median 203 kg 265 kg
L/G-Verhältnis 0.49 ch/kg Top 65%
0.21 Median 0.62 1.08 ch/kg

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Häufig gestellte Fragen

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