Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 749 cc
- Leistung
- 148.0 ch @ 12800 tr/min (108.9 kW)
- Drehmoment
- 86.3 Nm @ 10800 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.3 : 1
- Bohrung × Hub
- 72 x 46 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique double poutre alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 300 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 825.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 199.00 kg
- Trockengewicht
- 163.00 kg
- Neupreis
- 11 499 €
Übersicht
Zwanzig Jahre. So lange hat die GSX-R 750 gebraucht, um vom Status einer Revolution zu dem einer Legende aufzusteigen. 1985 legte Suzuki ein Sportmotorrad auf den Tisch, das die Spielregeln neu definieren sollte. 2005, zum Geburtstag, zieht der Hersteller aus Hamamatsu eine auf 100 Exemplare für Frankreich limitierte Sonderedition aus dem Ärmel, in den Farben des Originals. Ein kalkulierter Nostalgiezug, aber teuflisch wirkungsvoll.

Auch wenn die Retro-Lackierung an die Mitte der 80er Jahre erinnert, hat die Technik unter der Verkleidung nichts mehr mit der Ahnin gemein. Der Reihenvierzylinder mit 749 cc spuckt 148 PS bei 12.800 U/min aus und liefert 86,3 Nm Drehmoment bei 10.800 U/min. Auf die 163 kg Trockengewicht bezogen, bleibt das Leistungsgewicht selbst gegenüber der damaligen Konkurrenz beeindruckend. Die CBR 600 RR spielte in einer kleineren Hubraumklasse, die ZX-7R begann ernsthaft in die Jahre zu kommen, und einzig die R7 von Yamaha konnte in Sachen Prestige mithalten, allerdings in einem völlig anderen Register. Der Aluminium-Brückenrahmen, die 43-mm-Upside-down-Gabel und die radiale Bremsanlage mit doppelten 300-mm-Scheiben platzieren diese 750er direkt an der Spitze der Sportmotorräder ihrer Epoche. Mit einem Verdichtungsverhältnis von 12,3:1 und einer ultrakurzhubigen Auslegung von 72 x 46 mm liebt dieser Motor hohe Drehzahlen und macht keinen Hehl daraus.
Der Werdegang der GSX-R 750 war allerdings kein ruhiger Fluss. In den 90er Jahren durchlebte die Schöne eine Phase der Gewichtszunahme und kletterte auf bis zu 208 kg Trockengewicht. Fünfundvierzig Kilo Verlust zwischen dem schlimmsten Moment und dieser Version 2005: Suzuki hat das Mammut gründlich abgespeckt. Und die 42 PS Zugewinn in zwei Jahrzehnten zeigen, dass die Kur nicht auf Kosten des Temperaments ging. Während die ersten Generationen wegen ihres Fahrverhaltens Kritik einstecken mussten, zeigt diese 2005er-Ausführung eine Chassis-Präzision, die kaum Raum für Beanstandungen lässt.
Im Vergleich zur Standardversion begnügt sich diese Jubiläumsedition nicht mit einer Gedenklackierung. Die historische Farbgebung erstreckt sich bis zum Sitz, ein spezieller Schlüssel begleitet die Maschine, die Scheibe trägt eine leicht getönte Färbung, die Kette kleidet sich farblich ein und die vorderen Bremsscheiben setzen auf ein genutetes und durchbrochenes Design, das einen willkommenen sportlichen Akzent setzt. Details, gewiss, aber sie tragen dazu bei, ein besonderes Objekt zu schaffen. Mit 11.499 Euro berechnete Suzuki den Aufpreis für das gewisse Etwas, ohne es gegenüber dem Serienmodell zu übertreiben. Für Sammler oder Liebhaber der GSX-R-Linie übersteigt der symbolische Wert den Mehrpreis bei Weitem.
Diese Jubiläums-750er richtet sich in erster Linie an Kenner, an jene, die wissen, wofür der Buchstabe R in der Geschichte des japanischen Sportmotorrads steht. Sie ist kein Anfängermotorrad mit ihren 148 PS und der engagierten Sitzposition, und keine Reisemaschine mit ihrem 17-Liter-Tank und der auf 825 mm thronenden Sitzbank. Sie ist ein reinrassiges Sportmotorrad, geschaffen für die Rennstrecke und enge Kurven, das zufällig die Farben jener Maschine trägt, die alles ins Rollen gebracht hat. Suzuki hatte den guten Geschmack, die Hommage nicht in eine bloße Marketingübung zu verwandeln: Die technische Basis ist solide, der historische Augenzwinkerer aufrichtig. Zwanzig Jahre nach der Geburt der Baureihe bewies die GSX-R 750, dass sie noch Reserven unter dem rechten Gasgriff hatte.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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