Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1203 cc
- Leistung
- 94.0 ch @ 7000 tr/min (69.1 kW)
- Drehmoment
- 102.0 Nm @ 5500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 45°, 4 temps
- Kühlung
- combiné air / huile
- Verdichtungsverhältnis
- 10 : 1
- Bohrung × Hub
- 88,9 x 96,8 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 49 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium, contenant le carburant
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Courroie
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Showa Ø 43 mm, déb : 143 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Showa, déb : 143 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.34 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.48 bar
Abmessungen
- Tankinhalt
- 16.70 L
- Gewicht
- 209.00 kg
- Trockengewicht
- 179.00 kg
- Neupreis
- 11 295 €
Übersicht
Wenn eine Marke beschließt, ein Modell bis zum Ende des Alphabets abzuleiten, kann man schmunzeln. Buell hat das ohne Komplexität mit seiner XB-12 getan, die in R, S, Scg, SS, dann als große Ulysses-Tourenmaschine und jetzt als STT, also Super TT, erhältlich ist. Die Rezeptur dieser letzten Variante ist eine genetische Kreuzung: Man nimmt die Langhubfederung der Ulysses, 143 mm an jedem Ende dank der umgekehrten Showa-Dämpfer mit 43 mm Durchmesser, pflanzt das alles auf das Nervensystem der SS und erhält eine Maschine, die die Supermotard-Karte unter dem Äußeren eines Streetfighters spielt.

Der Motor, der muss nicht mehr vorgestellt werden. Dieser V-Twin mit 45 Grad und 1203 cm³ leistet 94 PS bei 7000 U/min und vor allem ein Drehmoment von 102 Nm, das bei 5500 U/min verfügbar ist. Es ist dieses knackige Drehmoment, typisch für den vom Erik Buell überarbeiteten amerikanischen V-Twin, das der Maschine ihren Charakter verleiht. Der Perimeterrahmen aus Aluminium dient als Kraftstofftank, 16,7 Liter sind in der Struktur selbst untergebracht, was den Schwerpunkt senkt und die Silhouette optisch entlastet. 179 kg im Trocken Zustand, 209 kg vollgetankt, die STT bleibt in vernünftigen Proportionen für ein Motorrad dieses Formats.
Gegenüber einer Ducati Hypermotard 1100 oder einer KTM 990 SMT, die sich damals als Referenz für das Genre etabliert hatten, spielt die Buell eine andere Partitur. Weniger radikal in den Winkeln, weniger elektronisch ausgefeilt, setzt sie auf einen rohen Charakter und eine selbstverständliche Vielseitigkeit. Die Pirelli Scorpion-Reifen in Mixed-Montage fassen die Ambition gut zusammen: weder Rennstrecke noch anspruchsvolles Gelände, sondern die maximale Bandbreite an verschiedenen Asphaltböden, von der kurvenreichen Landstraße bis zum halb asphaltierten Waldweg. Die Riemenantrieb, sparsam in der Wartung, passt zu dieser alltäglichen Nutzung.
Der einzige Punkt, der stört, ist die visuelle Präsentation. Für eine Maschine, die als Rallyebiest für die Landstraße verkauft wird, fehlt die Serienausstattung merklich an Temperament. Buell scheint auf die Personalisierung als Verkaufsargument gesetzt zu haben, indem er den Seitenplatten und dem Lenkkopf eine offensichtliche Berufung für Rennnummern ließ. Das ist ein wenig dürftig für 11.295 Euro, besonders wenn der europäische Wettbewerb seine Serienausstattung besser pflegt.

Die STT richtet sich an einen Fahrer, der abseits der ausgetretenen Pfade fahren möchte, ohne jedoch ins reine Gelände abzugleiten, jemanden, der den amerikanischen Charakter des Harley-Davidson V-Twin schätzt, aber eine Agilität verlangt, die das originale Milwaukee Flat-Track nicht bieten kann. Es ist ein kohärentes Angebot, ehrlich in seinen Grenzen, das am Ende eher durch seine Empfindungen als durch seinen technischen Katalog überzeugt.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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