Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 600 cc
- Leistung
- 78.0 ch @ 10000 tr/min (57.4 kW)
- Drehmoment
- 58.8 Nm @ 8500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.2:1
- Bohrung × Hub
- 65,5 x 44,5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- En acier de type diamant
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 298 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 785.00 mm
- Tankinhalt
- 17.30 L
- Gewicht
- 211.00 kg
- Neupreis
- 6 999 €
Übersicht
Also, was hält man von dieser Yamaha XJ6 600 Diversion F von 2011? Für diejenigen, die die alten XJ-Modelle der 90er-Jahre kannten, ist es ein wenig die Rückkehr des verlorenen Sohnes, aber mit einem modernen Kleid. Yamaha hat damals einen legendären Namen wiederbelebt, um eine große Lücke in seiner Modellpalette zu füllen: die einer zugänglichen, einfachen und vor allem erschwinglichen Tourenmaschine. Im Vergleich zur Fazer, die technischer und teurer ist, und angesichts des fehlenden Alternativmodells hatte dieses neue Modell eine klare Mission: junge Führerscheinneulinge und preisbewusste Tourenfahrer zu begeistern, ohne dass diese ihr Kaufentscheidung bereuen.

Unter dem schlichten, teilweisen Verkleidung findet sich eine ausgesprochen pragmatische Philosophie. Vergessen Sie umgekehrte Gabeln und Perimeterrahmen aus Aluminium. Hier setzt Yamaha auf brute Effizienz mit einem guten alten Diamantrahmen aus Stahl, einer klassischen 41-mm-Telegabel und einer konventionellen Bremsanlage mit 298-mm-Scheiben vorne. Das Ganze ergibt ein zulässiges Gesamtgewicht von 216 kg. Es ist solide, beruhigend, aber es lässt den Sonntags-Streckenfahrer nicht vom Hocker hauen. Und das ist auch gut so. Die Zielgruppe sind der Stadtbewohner, der lange Strecken anstrebt, und der Neubesitzer der A2-Klasse, der ein beruhigendes und vielseitiges Motorrad sucht. Mit einer Sitzhöhe von 78,5 cm nimmt sie die meisten Staturen problemlos auf.
Das Herzstück ist ein 600 cm³-Reihenvierzylinder, der vom FZ6 abgeleitet ist – selbst aus der R6-Welt – aber für den Straßeneinsatz seriös neu kalibriert wurde. Yamaha hat alles überarbeitet, von den Nockenwellen bis zur Einspritzkennlinie, um die unteren und mittleren Drehzahlbereiche zu bevorzugen. Die 78 PS bei 10.000 U/min sind nicht überwältigend, und das Drehmoment von 58,8 Nm bei 8.500 U/min erfordert etwas Drehzahl, um sich zu entfalten. Im Vergleich zu einem Konkurrenten wie der Kawasaki ER-6f, einem Zweizylinder mit mehr Drehmoment im unteren Drehzahlbereich, erfordert die XJ6 etwas mehr Arbeit am Kupplungshebel. Aber sobald sie in ihrem Element ist, entfaltet sie eine Souplesse und Progressivität, die ihren Charme ausmachen. Sie verschluckt Autobahnkilometer ohne zu zögern, berührt mühelos die 200 km/h Höchstgeschwindigkeit, und ihr 17,3-Liter-Tank sorgt für eine gute Reichweite.

Wie sind also die Meinungen zur Yamaha XJ6 600 Diversion? Im Allgemeinen sind sie positiv, da sie ihre Versprechen einhält. Sie ist angenehm, vorhersehbar und unglaublich einfach zu handhaben. Ihr damaliger Neupreis von etwa 7.000 Euro (plus 400 Euro für das sehr empfehlenswerte ABS) positionierte sie als direkten Konkurrenten der Honda CBF600 oder der Suzuki Bandit 650. Ihr Schwachpunkt? Ein gewisser Mangel an Charakter und eine etwas zu zurückhaltende Mechanik für diejenigen, die nach starken Emotionen suchen. Sie ist der Anti-Hypersport schlechthin: sie berauscht einen nicht, sie transportiert einen. Heute ist sie gebraucht ein rationaler und zuverlässiger Kauf, eine ausgezeichnete Plattform zum Lernen oder für unkomplizierte Fahrten. Es ist eine ehrliche, unprätentiöse Maschine, die ihren Job erledigt, ohne jemals einen zu überraschen, und genau das ist es, was viele an ihr geliebt haben.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en option
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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