Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 200.0 ch @ 13500 tr/min (147.1 kW)
- Drehmoment
- 113.8 Nm @ 11500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13 : 1
- Bohrung × Hub
- 79 x 50.9 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique Diamond en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Öhlins Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 200/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 860.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 202.00 kg
- Neupreis
- 27 999 €
Übersicht
Was trennt ein Spitzensportmotorrad von einer echten Rennstreckenwaffe? Manchmal ein einfaches Suffix. Bei Yamaha verwandelt der Buchstabe M die R1 in ein Objekt der Begierde, reserviert für Fahrer, die an die Grenzen gehen wollen, ohne den Umweg über einen Prototypen zu nehmen. Die Yamaha R1M 1000 des Jahrgangs 2023 bleibt dieser Philosophie treu: eine bereits beeindruckende Basis nehmen und sie mit Ausstattung schärfen, die man sonst nur an Werksmaschinen findet.

Unter der vollständig aus Kohlefaser gefertigten Verkleidung leistet der Reihenvierzylinder mit 998 cm3 Hubraum 200 PS bei 13 500 U/min bei einem Drehmoment von 113,8 Nm bei 11 500 U/min. Zahlen, die sie auf Augenhöhe mit der BMW S 1000 RR oder der Ducati Panigale V4 bringen – ihren natürlichen Rivalinnen auf dem glattgeschliffenen Asphalt der Rennstrecken. Das Ganze verpackt in 202 kg fahrfertig, ein kontrolliertes Gewicht dank des Perimeter-Brückenrahmens Diamond aus Aluminium und der durchgängigen Verwendung von Carbon an der gesamten Verkleidung inklusive Heckverkleidung. Falls Sie sich fragen, welche Höchstgeschwindigkeit die Yamaha R1M 1000 erreicht, lautet die Antwort in drei runden Ziffern: 300 km/h. Genug, um jede Gerade zur bloßen Formalität vor dem nächsten Bremspunkt zu machen.
Was die R1M wirklich von ihrer „Standard"-Schwester unterscheidet, ist die Qualität ihrer Straßenlage. Öhlins liefert hier ein semiaktives Fahrwerkssystem namens Electronic Racing Suspension. Die druckbeaufschlagte 43-mm-USD-Gabel NPX verfügt über einen Gaszylinder, der die Kavitation des Öls beim Ausfedern unterdrückt und so eine gleichmäßige Dämpfung unabhängig von der Härte der Belastungen gewährleistet. Das System bietet 120 mm Federweg vorne wie hinten. Zwei Betriebsmodi stehen zur Verfügung: eine automatische Einstellung, die das Fahrwerk in Echtzeit anpasst, und ein manueller Modus für jene, die jeden Parameter lieber selbst feinjustieren. Dieses Maß an Raffinesse schlägt sich mit einem zusätzlichen Kilogramm auf der Waage gegenüber der klassischen R1 nieder. Ein Gramm mehr pro PS – das lässt sich verschmerzen.
Auf der Elektronikseite hat Yamaha den Regler weit aufgedreht. Die App YRC Setting ermöglicht die Konfiguration von sieben verschiedenen Kontrollsystemen, von der Traktionskontrolle bis zur Motorbremsensteuerung, und das Erstellen individueller Mappings. Das System Y-TRAC zeichnet die gesamte Telemetrie auf – von Motordrehzahlen über Schräglagen bis hin zu Beschleunigungs- und Bremsphasen. Die Daten lassen sich auf das Smartphone herunterladen und über Google Maps auf den Streckenverlauf projizieren. Ein Werkzeug, das jeden Trackday in eine Analysesitzung verwandelt, die eines Superbike-Kommandostands würdig ist. Die Bremsanlage mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln an 320-mm-Scheiben vervollständigt ein Fahrwerkspaket, das auf pure Performance ausgelegt ist. Der 17-Liter-Tank erzwingt allerdings häufige Tankstopps im Rennstreckenbetrieb, wo eine Panigale V4 einen Liter mehr bietet.
Mit 27 999 Euro richtet sich die R1M weder an Anfänger noch an Sonntagsfahrer. Sie ist eine Maschine für erfahrene Rennstreckenfahrer, auf Reservierung verkauft, nummeriert wie ein Sammlerstück. Ihr individuell graviertes Typenschild auf der Airbox-Abdeckung unterstreicht diese Exklusivität. Gegenüber der europäischen Konkurrenz spielt sie die Karte der Bordelektronik und semiaktiven Federung zu einem Preis, der für diese Kategorie moderat bleibt. Die BMW M 1000 RR verlangt mehr, die Panigale V4 S bewegt sich in denselben Gewässern. Für alle, die einen japanischen Vierzylinder suchen, der es auf der Rennstrecke mit den besten Sportmotorrädern des Marktes aufnehmen kann und dabei eine Straßenzulassung behält, bleibt die R1M eine überzeugende Wahl. Nicht die schillerndste, aber furchtbar effektiv. Eine Klinge, keine Auslage.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS in curves
- Nombre de mode de conduite : 4
- Taille de l'écran TFT couleur : 10,92 cm / 4.3 pouces
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Contrôle de traction
- Suspensions réglables électroniquement
- Contrôle anti wheeling
- Carénage carbone
- Jantes magnésium
- Contrôle de glisse
- Contrôle du frein moteur
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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