Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 200.0 ch @ 13500 tr/min (147.1 kW)
- Drehmoment
- 113.8 Nm @ 11500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13 : 1
- Bohrung × Hub
- 79 x 50.9 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique Diamond en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Öhlins Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 200/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 860.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 202.00 kg
- Neupreis
- 26 999 €
Übersicht
Wer kann von sich behaupten, am Ende einer Geraden an die 300 km/h heranzureichen und dabei eine elektronische Steuerung zu bieten, die eines Rennprototyps würdig ist? Die Yamaha R1M 1000 Jahrgang 2022 gehört zu jenem äußerst exklusiven Kreis von Hypersportlern, die die Grenze zwischen Serienmaschine und Wettbewerbsgerät verschwimmen lassen. Mit ihren 200 PS aus einem Reihenvierzylinder mit 998 cc bei 13 500 U/min und 113,8 Nm Drehmoment bei 11 500 U/min bewahrt der Crossplane-Motor trotz Anpassung an die Euro5-Norm seine volle Aggressivität. Ein Verdichtungsverhältnis von 13:1, eine Bohrung und ein Hub von 79 x 50,9 mm: Jeder Parameter ist darauf ausgelegt, das Maximum aus jeder Verbrennung in den Brennräumen herauszuholen.

Was die R1M von ihrer Schwester R1 unterscheidet, sind vor allem ihre Fahrwerkskomponenten. Wo die Standardversion bereits ernsthaftes Material an Bord hat, setzt die M mit den semiaktiven Öhlins Electronic Racing Suspension-Federelementen noch einen drauf. Die druckbeaufschlagte 43-mm-Upside-down-Gabel verfügt über ein Anti-Kavitations-System, das die Dämpfung Zyklus für Zyklus stabilisiert. Das hintere Zentralfederbein folgt derselben Logik. Im Automatikmodus passt die Elektronik die Federung in Echtzeit an Fahrrhythmus und Fahrbahnbelag an. Im manuellen Modus behält der Fahrer die volle Kontrolle über jede Einstellung, ohne einen Schlüssel in die Hand nehmen zu müssen. Dieses System hat seinen Preis beim Gewicht: ein Kilogramm mehr gegenüber der Standard-R1, womit das fahrfertige Gewicht auf 202 kg steigt. In dieser Kategorie, in der sich die Ducati Panigale V4 S und die BMW M 1000 RR ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, zählt jedes Gramm. Doch der Gewinn an Fahrpräzision kompensiert dieses marginale Mehrgewicht bei Weitem.
Die Vollverkleidung aus Kohlefaser begnügt sich nicht damit, eine rein ästhetische Rolle zu spielen. Bei diesem Jahrgang erstreckt sich das Material bis zur Heckschale und trägt zur Gesamtgewichtsreduzierung sowie zu einem beanspruchten Aerodynamikgewinn von 5 % gegenüber der Vorgängergeneration bei. Jedes Exemplar trägt ein nummeriertes Badge auf der Airbox-Abdeckung – eine Erinnerung daran, dass diese Maschine kein gewöhnliches Serienmotorrad ist. Wie hoch ist die Höchstgeschwindigkeit der Yamaha R1M 1000? Sie erreicht 300 km/h, ein Wert, der sie auf Augenhöhe mit ihren italienischen und deutschen Rivalinnen platziert. Der perimeterförmige Diamond-Rahmen aus Aluminium in Verbindung mit einer Brembo-Bremsanlage mit zwei 320-mm-Scheiben vorne und radialen Vierkolben-Bremssätteln zügelt diese Pferdestärken mit Konsequenz. Die Bridgestone Battlax RS11 in 120/70-17 und 200/55-17 kleben am Asphalt, wie es nur wenige Serienreifen vermögen.
Auf der Elektronikseite treibt die R1M den Anspruch weiter als jede japanische Konkurrenz. Die Applikation YRC Setting ermöglicht die Konfiguration von sieben Kontrollsystemen – von der Traktionskontrolle über die Motorbremsensteuerung bis hin zum Anti-Wheelie und Launch Control. Das Y-TRAC-System zeichnet die vollständige Telemetrie der Rennstrecken-Sessions auf: Motordrehzahl, Schräglagenwinkel, Beschleunigungswerte, Eingriffe der Assistenzsysteme. Alles lässt sich zur Analyse, Rundenüberlagerung und Datenvergleich auf das Smartphone übertragen. Ein Werkzeug, das jede Ausfahrt in ein Debriefing auf dem Niveau eines professionellen Rennteams verwandelt.
Bei 26 999 Euro ist die Rechnung happig. Die R1M kostet deutlich mehr als die Standard-R1 und positioniert sich gegenüber der Panigale V4 S, die ihrerseits eine ernstzunehmende Gegnerin ist. Der Kaufprozess erfolgt über eine Online-Reservierung mit anschließender Bestätigung beim Händler – ein Verfahren, das den exklusiven Charakter der Maschine unterstreicht. Dieses Motorrad richtet sich weder an den Sonntagsfahrer noch an den Einsteiger mit A2-Führerschein: Mit einer Sitzhöhe von 860 mm, einem 17-Liter-Tank und einer radikalen Sitzposition zielt sie auf den anspruchsvollen Rennstreckenfahrer, der das Beste der Yamaha-Technologie will, ohne den Umweg über einen Prototyp nehmen zu müssen. Eine Rennstreckenwaffe, konzipiert für jene, die Zehntelsekunden zählen und nicht Kilometer.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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