Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 200.0 ch @ 13500 tr/min (147.1 kW)
- Drehmoment
- 113.8 Nm @ 11500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13 : 1
- Bohrung × Hub
- 79 x 50.9 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique Diamond en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Öhlins Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 200/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 860.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 202.00 kg
- Neupreis
- 27 999 €
Übersicht
Wer kann noch behaupten, der japanische Vierzylinder hätte sein letztes Wort gesprochen? Mit der R1M Jahrgang 2024 setzt Yamaha weiterhin seinen Stempel auf das Segment der Hypersportler – jenes Segment, in dem jedes Gramm zählt und jede Zehntelsekunde auf der Strecke mit Spitzeningenieurkunst erkämpft wird. Das ist kein Motorrad, dem man sonntagmorgens an der Ampel begegnet. Es ist ein Präzisionsinstrument für Fahrer, die an die 300 km/h heranreichen wollen – die angekündigte Höchstgeschwindigkeit der Yamaha R1M 1000 2024 –, und das mit der Konsequenz eines Fahrwerks, das für die Rennstrecke geschaffen wurde.

Unter der vollständig aus Kohlefaser gefertigten Verkleidung entwickelt der Reihenvierzylinder mit 998 cm3 Hubraum 200 PS bei 13 500 U/min und 113,8 Nm Drehmoment bei 11 500 U/min. Zahlen, die sie auf Augenhöhe mit der BMW S 1000 RR oder der Ducati Panigale V4 bringen – ihren natürlichen Rivalinnen. Das Verdichtungsverhältnis von 13:1 und die kurzhubige Auslegung (Bohrung 79 mm, Hub 50,9 mm) verraten einen Motor, der zum Drehen geboren ist. Yamaha hat diese Leistung trotz der Umstellung auf Euro5 bewahrt, dank einer überarbeiteten Abgasanlage mit vier Katalysatoren und internen Optimierungen, die den bissigen Charakter des Triebwerks erhalten. Und das alles bei 202 kg fahrfertig – ein niedriges Gewicht, das vor allem dem großflächigen Einsatz von Kohlefaser an der gesamten Verkleidung und nun auch an der Heckschale zu verdanken ist.
Was die R1M wirklich von ihrer Schwester, der Standard-R1, unterscheidet, ist das semi-aktive Fahrwerk Öhlins ERS. Die druckbeaufschlagte 43-mm-Upside-down-Gabel verfügt über ein gasgestütztes Anti-Kavitations-System, das die Dämpfung stabilisiert – sei es beim Überfahren von Curbs oder bei hartem Bremsen. Das hintere Federbein folgt derselben Philosophie, mit angepasster Vorspannung. Dem Fahrer stehen zwei Betriebsmodi zur Verfügung: eine automatische Einstellung, die das Ansprechverhalten der Federung kontinuierlich an die Bedingungen anpasst, oder ein manueller Modus für diejenigen, die jeden Parameter selbst feinjustieren möchten – ohne auch nur ein physisches Rädchen drehen zu müssen. Auf der Rennstrecke, wo sich die Bedingungen von Session zu Session ändern, ist das ein erheblicher Vorteil. Die Kehrseite der Medaille? Ein Kilogramm mehr gegenüber der Standardversion. Auf der Waage bleibt das ein sehr akzeptabler Kompromiss.
Bei der Elektronik spart Yamaha nicht. Die App YRC Setting ermöglicht die individuelle Anpassung von sieben Kontrollsystemen – von der Traktionskontrolle über die Motorbremsensteuerung bis hin zum Anti-Wheelie und dem zweistufigen Kurven-ABS. Der Fahrer stellt seine eigenen Fahrkennfelder zusammen wie bei einem Rennsimulator. Noch interessanter: Das System Y-TRAC verwandelt jede Ausfahrt in ein Debriefing – vollständige Telemetrie, Überlagerung der Fahrlinien auf Google Maps, Analyse der Motordrehzahl, Schräglagen und Beschleunigungsphasen. Für den Fortschritt auf der Strecke ist das ein Trumpf, den nur wenige Konkurrentinnen serienmäßig bieten. Der perimeterische Diamond-Rahmen aus Aluminium, die radial verschraubten Vierkolben-Bremssättel an 320-mm-Scheiben und die Bereifung in 120/70-17 vorne sowie 200/55-17 hinten vervollständigen ein stimmiges Paket, das kompromisslos auf Performance ausgelegt ist.
Man muss über den Preis sprechen, denn er gehört zur Identität dieses Motorrads: 27 999 Euro. Das ist eine hohe Einstiegshürde, zumal die R1M beim Händler reserviert werden muss – einfach vorbeikommen und losfahren ist nicht möglich. Diese selektive Vertriebspolitik, verbunden mit der nummerierten Plakette auf jedem Exemplar, unterstreicht den exklusiven Charakter der Maschine. Die Yamaha R1M richtet sich weder an den Alltagsfahrer noch an den Einsteiger auf der Suche nach Nervenkitzel. Sie zielt auf den anspruchsvollen Rennstreckenfahrer, der bereits Dutzende Reifensätze verschlissen hat und eine Maschine sucht, die mit seinem Können Schritt halten kann. Mit einem 17-Liter-Tank und einer Sitzhöhe von 860 mm macht sie keinerlei Zugeständnisse an den Straßenkomfort. Das ist eine Absichtserklärung, kein Kompromiss.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en curvas
- Nombre de mode de conduite : 4
- Taille de l'écran TFT couleur : 10,92 cm / 4.3 pouces
- Jantes aluminium
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Contrôle de traction
- Suspensions réglables électroniquement
- Contrôle anti wheeling
- Carénage carbone
- Jantes magnésium
- Contrôle de glisse
- Contrôle du frein moteur
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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