Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 106.0 ch @ 10000 tr/min (78.0 kW) → 106.0 ch @ 10000 tr/min (76.4 kW)
- Drehmoment
- 82.4 Nm @ 8000 tr/min → 82.0 Nm @ 8000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps → In-line four, four-stroke
- Kühlung
- liquide → Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 12 : 1 → 12.0:1
- Bohrung × Hub
- 68 x 53.6 mm → 68.0 x 53.6 mm (2.7 x 2.1 inches)
- Steuerung
- — → Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Zündung
- — → Digital TCI: Transistor Controlled Ignition with 32-bit ECU
- Starter
- — → Electric
- Rahmen
- type Diamant en alu → Cast aluminum frame and Controlled-Fill aluminum die-cast swingarm
- Getriebe
- boîte à 6 rapports → 6-speed
- Endantrieb
- Chaîne → Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 130 mm → Telescopic fork, adjustable compression and rebound, 5.1-in travel
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm → Single shock, adjustable preload and rebound damping, 5.1-in travel
- Federweg vorne
- — → 130 mm (5.1 inches)
- Federweg hinten
- — → 130 mm (5.1 inches)
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 4 pistons → Double disc. Hydraulic.
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 267 mm, étrier 2 pistons → Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-17 → 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 180/55-17 → 180/55-ZR17
- Radstand
- — → 1461.00 mm
- Bodenfreiheit
- — → 140.00 mm
- Länge
- — → 2141.00 mm
- Breite
- — → 770.00 mm
- Höhe
- — → 1064.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L → 17.03 L
- Gewicht
- 216.00 kg → 211.80 kg
- Neupreis
- 7 999 € → 8 999 €
Motor
- Hubraum
- 779 cc
- Leistung
- 106.0 ch @ 10000 tr/min (76.4 kW)
- Drehmoment
- 82.0 Nm @ 8000 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 12.0:1
- Bohrung × Hub
- 68.0 x 53.6 mm (2.7 x 2.1 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Zündung
- Digital TCI: Transistor Controlled Ignition with 32-bit ECU
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Cast aluminum frame and Controlled-Fill aluminum die-cast swingarm
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Telescopic fork, adjustable compression and rebound, 5.1-in travel
- Hinterradaufhängung
- Single shock, adjustable preload and rebound damping, 5.1-in travel
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches)
- Federweg hinten
- 130 mm (5.1 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. Hydraulic.
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 815.00 mm
- Radstand
- 1461.00 mm
- Bodenfreiheit
- 140.00 mm
- Länge
- 2141.00 mm
- Breite
- 770.00 mm
- Höhe
- 1064.00 mm
- Tankinhalt
- 17.03 L
- Gewicht
- 211.80 kg
- Neupreis
- 8 999 €
Übersicht
Als Kawasaki die Z800 aus dem Ärmel schüttelt und Suzuki seine GSR750 vorantreibt, kann die Yamaha FZ8 kaum tatenlos zusehen. Ganz zu schweigen vom Street Triple, der schärfer und fast 30 kg leichter ist. Angesichts dieser Verfolgergruppe musste Yamaha reagieren, und der Jahrgang 2013 bringt endlich die Korrekturen, die Fahrer seit der Markteinführung gefordert hatten. Das Kernstück ist das Fahrwerk. Die 43-mm-Upside-down-Gabel erhält Einsteller für Druck- und Zugstufe am rechten Gabelholm sowie eine Vorspannungseinstellung am linken. Der hintere Stoßdämpfer tauscht seine Serienfeder gegen eine straffere Einheit, von 78,4 auf 83,4 N/m, mit einem zugänglichen Zugstufenrad. Bei einer Maschine mit 211 kg fahrfertig war das längst überfällig. Die ersten Versionen waren zu weich und wankten in schnellen Kurven wie ein Dampfer im Seegang. Auf der optischen Seite nutzt Yamaha das Update für einen neu gestalteten Schalldämpfer. Der unförmige Topf weicht einem kompakteren, schlichteren Auspuff. Dem alten wird niemand eine Träne nachweinen.

Unter dem Aluminium-Diamantrahmen leistet der Reihenvierzylinder mit 779 ccm 106 PS bei 10.000 U/min und vor allem 82 Nm Drehmoment schon ab 8.000 Touren. Dieser Motor ist eine direkte Verkleinerung des 1.000-cm³-Aggregats der FZ1, die ihrerseits eine enge Verwandte des R1-Triebwerks ist. Der Hub bleibt mit 53,6 mm identisch, lediglich die Bohrung verringert sich auf 68 mm. Diese technische Entscheidung bevorzugt die Drehmomentverfügbarkeit gegenüber der Leistungsausbeute am oberen Drehzahlende. Yamaha kompensierte das Fehlen des EXUP-Systems durch Ansaugtrichter unterschiedlicher Länge: 125 mm für die äußeren Zylinder, 150 mm für die inneren. Das Zusammenspiel der Druckwellen optimiert die Füllung über alle Drehzahlbereiche. Das Ergebnis ist ein runder, im mittleren Drehzahlbereich samtiger Motor, der am Kurvenausgang entschlossen durchzieht, ohne dass man den Gasgriff verdrehen muss. Im Vergleich zur älteren FZ6 ist der Drehmomentgewinn erheblich. Das Sechsganggetriebe mit Kettenendantrieb schaltet sauber, auch wenn die Gangwahl beim beherzten Herunterschalten manchmal an Präzision vermissen lässt.
Das Datenblatt der Yamaha FZ8 gleicht dem der FZ1 fast eins zu eins. Ein Radstand von 1.461 mm, eine Sitzhöhe von 815 mm, ein 17-Liter-Tank, der trotz eines Verbrauchs von 6 Litern auf 100 km eine ordentliche Reichweite ermöglicht. Die Reifen in 120/70 und 180/55 auf 17-Zoll-Felgen bieten einen guten Kompromiss zwischen Grip und Langlebigkeit. Der Reifendruck der Yamaha FZ8 verdient regelmäßige Aufmerksamkeit, wenn man ein gesundes Fahrverhalten beibehalten will – besonders an der Hinterachse, die die 82 Nm des Aggregats verkraften muss. Die Bremsanlage mit doppelter Bremsscheibe vorn samt Vierkolben-Sätteln und einer einzelnen Scheibe hinten zeigt sich kräftig und gut dosierbar. Das Fehlen einer Radialmontage fällt im Straßeneinsatz nicht ins Gewicht. Wer Yamaha FZ8 Ersatzteile oder einen Topcaseträger sucht, findet ein gut bestücktes Zubehörangebot – auch für Soziusgriffe und Ersatzbatterien.
Bleibt die Frage der Positionierung. Der Neupreis der Yamaha FZ8 lag bei 8.999 Euro, was sie in der breiten Mitte des Sportroadster-Marktes ansiedelte. Gebraucht werden die Yamaha FZ8 von 2010 oder 2011 heute zu sehr vernünftigen Preisen gehandelt, was sie zu einem attraktiven Einstieg macht. Die Yamaha FZ8 Fazer, die verkleidete Version, bietet spürbaren Autobahnkomfort für Tourenfahrer. Die Yamaha FZ8 S und die Yamaha FZ8 SPR vervollständigen die Palette mit unterschiedlichen Ausstattungsniveaus. Achtung allerdings: Die FZ8 fällt nicht unter die A2-Führerscheinregelung – ihre 106 PS überschreiten die Grenze, selbst gedrosselt. Yamaha hat sie in dieser Rolle durch die MT-07 ersetzt, leichter und zulassungsfähig. Die Nische der FZ8 ist die des Motorradfahrers, der einen vielseitigen Roadster will, der morgens die Landstraße verschlingen und nachmittags Kurve um Kurve aneinanderreihen kann, ohne das Konto zu sprengen. Ein solider, berechenbarer japanischer Vierzylinder mit guten Genen. Nicht der aufregendste im Feld, aber zuverlässig wie ein Uhrwerk und angenehm im Alltag.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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